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 Copernicus: Erster Sentinel-Satellit ist im All

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BeitragThema: Copernicus: Erster Sentinel-Satellit ist im All   Fr 4 Apr - 16:22 6705

Mit dem erfolgreichen Start des ersten Sentinel-Satelliten am Donnerstagabend beginnt für die europäische Raumfahrt eine ganz neue Ära der Erdbeobachtung. Mit seinem Radarsystem kann Sentinel-1A die Erdoberfläche unabhängig vom Wetter abtasten und so wichtige Daten für ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche liefern. Ein baugleicher zweiter Sentinel-Satellit soll 2015 starten.

Hochwasserereignisse kartieren, Ölfilme auf den Ozeanen beobachten, die Eisausbreitung auf dem Meer erkennen und Bodenbewegungen millimetergenau vermessen - das sind nur einige der Aufgaben von Sentinel-1A, dem neuen Flaggschiff in der europäischen Erdbeobachtung. Der vier Meter hohe, zweieinhalb Meter breite und rund 2,3 Tonnen schwere Satellit ist am 3. April 2014 um 23.02 Uhr MESZ mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou in Französisch-Guyana ins All gestartet.

Mit dem Start von Sentinel-1A beginnt auch das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), das ursprünglich unter der Bezeichnung Global Monitoring for Environment and Security (GMES) bekannt war. Der ESA-Teil des Programms wird zu einem Drittel vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln der Bundesregierung finanziert. Der Satellit durchläuft zunächst eine drei Monate lange Inbetriebnahme-Phase, bevor er Mitte des Jahres seine ersten Daten routinemäßig ausliefert.


Am 3. April 2014 startete um 23.02 Uhr MESZ eine Sojus-Rakete mit dem Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-1A an Bord.

"Das Radarsystem des neuen europäischen Erdbeobachtungssatelliten ist eines der leistungsfähigsten, das jemals eine zivile Anwendung im Erdorbit gefunden hat", unterstreicht Prof. Johann-Dietrich Wörner, der Vorstandsvorsitzende des DLR. "Mit diesem Instrument, das in Deutschland auf Basis jahrzehntelanger Erfahrungen entwickelt und gebaut wurde, kann Sentinel-1A unabhängig vom Wetter bei Tag und Nacht Land- und Wasseroberflächen beobachten. Damit beginnt eine neue Ära in der Fernerkundung, denn für wissenschaftliche Analysen des globalen Wandels ist eine konsistente Datenerfassung essenziell."

Mit dem jetzt gestarteten Satelliten wird sich auch die sogenannte Wiederholrate deutlich verbessern: Benötigte der Umweltsatellit Envisat noch 35 Tage, bis er jeden Punkt der Erde einmal überflogen hatte, sind es bei Sentinel-1A nur noch zwölf Tage. Mit seinem baugleichen Zwillingssatelliten Sentinel-1B, der 2015 starten soll, reduziert sich diese Rate auf sechs Tage.

Dadurch ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten, etwa bei der Dokumentation von Ölverschmutzungen auf den Weltmeeren oder von Bodenbewegungen wie bei Bergbaufolgen oder Erdbeben. Gemeinsam unterstützen die beiden Satelliten außerdem Anwendungen bei der Überwachung von Landoberflächen, der Meeresumwelt und des Schiffsverkehrs sowie den so genannten Eisdienst in nordeuropäischen und polaren Gewässern. Jeder der beiden Satelliten soll mindestens sieben Jahre lang Daten liefern. Für den Betrieb ist das Europäische Raumflugkontrollzentrum der ESA in Darmstadt verantwortlich.

Sentinel-1A hat eine weitere Besonderheit an Bord: Auf dem Erdbeobachtungssatelliten wird eine neue Kommunikationstechnik, das optische Laser Communication Terminal (LCT), getestet. Das LCT ermöglicht es, sehr viel höhere Datenmengen als bislang ohne Zeitverzug aus dem Weltraum zur Erde zu senden: Zum einen ist die Übertragungskapazität rund dreimal so hoch wie bei herkömmlichen Systemen. Zum anderen kann mit dem Datenrelaissystem die Übertragungsdauer von zehn auf 45 Minuten erhöht werden.

Als Teststation für die Datenübertragung mit dem Laserkommunikationsterminal auf Sentinel-1A fungiert dabei der im Juli 2013 gestartete europäische Kommunikationssatellit Alphasat. Sentinel-1A ist außerdem der erste Kunde für die geplante europäische "Datenautobahn im All", das System EDRS (European Data Relais System).

Das Herzstück von Sentinel-1A, das Radarsystem, wurde von Airbus Defence and Space in Friedrichshafen gebaut. Deutschland gilt als führend auf dem Gebiet der Radartechnologie für Satelliten und hat seine Kompetenz bei mehreren Missionen wie beispielsweise Envisat, der Shuttle Radar Topography (SRTM)-Mission und der deutschen TerraSAR-X Mission unter Beweis gestellt.

Mit der Datenverarbeitung und -archivierung ist unter anderem das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR beauftragt. Für die Kalibrierung der Radarantenne ist dass DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme verantwortlich. Das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung trug unter anderem mit Algorithmen zur hochgenauen Datenprozessierung bei.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/04/1404-007.shtml
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