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 Komet ISON

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Galaxys81
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BeitragThema: Komet ISON   Mo 7 Okt - 19:28 956

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.pro-physik.de

"Komet ISON läuft sich warm

Erste Beobachtungskampagnen beginnen, um den Sonnenvorbeiflug des Kometen genau zu untersuchen.

Wenn der Komet ISON Ende November dieses Jahres in einem Abstand von nur 1,8 Millionen Kilometern an der Sonne vorbeirast, könnte dies zu einer sehenswerten Erscheinung am Nachthimmel führen. Denn ISON wird der Sonne so nah kommen, dass die Hitze ungewöhnliche Prozesse in Gang setzen wird. Höchstwahrscheinlich wird der Komet zudem außergewöhnlich hell leuchten – und somit ein dankbares Beobachtungsobjekt sein. Auch die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS), die an dieser Kampagne beteiligt sind, beginnen jetzt ihren Blick auf ISON zu richten. Der Komet könnte dazu beitragen, viele ungeklärte Fragen zu beantworten: vom Ursprung des Lebens auf der Erde bis zur frühen Entwicklung unseres Sonnensystems.



Abb.: Komet ISON am Morgen des 29. September 2013. Der Kometenkern selbst ist nicht sichtbar, da er vom freigesetzten Staub überstrahlt wird. (Bild: Thüringer Landessternwarte Tautenburg, B. Stecklum)

Für den Kometen ISON wird es in den nächsten Wochen heiß: Der Himmelskörper bewegt sich derzeit in Richtung Sonne und wird diese am Donnerstag, 28. November 2013, in einem Abstand von kaum mehr als einem Sonnendurchmesser passieren. „In dieser Entfernung wird die Temperatur an der Oberfläche des Kometen bis zu 2000 Grad Celsius erreichen“, erklärt Kometenforscher Hermann Böhnhardt, der die Aktivitäten des MPS rund um ISON leitet. Winzige Staubteilchen an der Kometenoberfläche könnten verglühen; Stoffe, die sonst tief im Innern gebunden sind, verdampfen. Der Druck im Kometenkern könnte dadurch so stark steigen, dass der Körper zerbricht.

Für Kometenforscher wäre dieses letzte Szenario bei weitem nicht die schlechteste Variante. Zwar hoffen viele Hobbyastronomen, dass der Komet die Sonne unbeschadet passiert und in den Tagen und Wochen danach einen spektakulären Schweif ausbildet. Doch falls der Kometenkern zerbricht, würden einzelne Bruchstücke den Blick auf das Innere des Körpers freigeben, das sonst verborgen bleibt. In jedem Fall dürfte die große Hitze dem Kometen „tiefgehende“ Informationen entlocken. So hoffen die Forscher etwa, dass auch Metalle aus seinem Innern verdampfen werden. „Metalle und weitere Stoffe wie etwa Silizium sind normalerweise in Form von Mineralien im Kometengestein gebunden und deshalb für Teleskope auf der Erde nicht zugänglich“, erklärt Böhnhardt.

Da ISON bereits bei seiner Entdeckung erstaunlich hell strahlte, könnte er seine Geheimnisse bereitwillig preisgeben: Lichtstarke Objekte lassen sich deutlich leichter untersuchen als matte. Die MPS-Forscher werden mit Hilfe von fünf Teleskopen versuchen, diesen Vorzug zu nutzen: Sie arbeiten bei diesen Beobachtungen zusammen mit Kollegen am Wendelstein-Observatorium der Ludwig-Maximilians-Universität in München, an der Thüringer Landessternwarte Tautenburg, am Turkish National Telescope und an zwei hawaiianischen Anlagen, dem Canada France Hawaii Telescope und dem W.M. Keck Observatory.

„Bei den Beobachtungen, die wir von Hawaii aus durchführen, stehen vor allem die organischen Bestandteile des Kometen im Vordergrund“, so Böhnhardt. Diese machen möglicherweise bis zu ein Drittel der mineralischen Kometenmasse aus - und bergen Informationen über die frühe Entwicklung des Sonnensystems. So wird etwa spekuliert, dass Kometeneinschläge mit diesen Molekülen die Grundbausteine des Lebens auf die Erde brachten. Zudem interessieren sich die Forscher dafür, wie das Mischungsverhältnis organischer Stoffe vom Entstehungsort eines Kometen abhängt. „Auf diese Weise könnten wir nachzeichnen, wie diese Stoffe in der Geburtsstunde des Sonnensystems verteilt waren“, so Böhnhardt.

Die ungewöhnliche Sonnennähe von Komet ISON ruft auch die Sonnenforscher des MPS auf den Plan. Denn auch die im Weltraum stationierten Sonnenobservatorien Solar and Heliospheric Observatory (SoHO) und STEREO, zu denen das MPS wissenschaftliche Instrumente beigetragen hat, werden Ende November während der sonnennächsten Passage den Kometen ISON ins Visier nehmen. „Raumsonden, die sonst die Sonnenatmosphäre und ihre Umgebung beobachten, sind für diese Aufgabe hervorragend geeignet“, erklärt Werner Curdt vom MPS. Der Komet wird tief in die Sonnenkorona eintauchen, mit ihr wechselwirken und dabei seine Fingerabdrücke hinterlassen. Es ist vorgesehen, diese Fingerabdrücke spektroskopisch zu untersuchen. Der SoHO-Spektrograph SUMER hat dafür Programme an Bord, die erst jetzt nach 18 Jahren erstmals zur Anwendung kommen. Das Sondenpaar STEREO und das Instrument LASCO an Bord von SoHO werden mit ihren Kameras das Schicksal des Kometen über viele Tage verfolgen."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.pro-physik.de/details/news/5337491/Komet_ISON_laeuft_sich_warm.html
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BeitragThema: Re: Komet ISON   Sa 19 Okt - 11:45 1560

"Komet "Ison" könnte zum "Weihnachtsstern" werden

Hamburg (RP). Besuch von ganz weit draußen haben Astronomen zum Jahresende angekündigt: Der Komet "Ison" wird just zum Weihnachtsfest 2013 erwartet. Wenn der Kern des Kometen groß genug ist, könnte er seine enge Kurve um die Sonne herum überstehen. Im besten Fall soll er dann so hell strahlen wie der Vollmond, hoffen Experten. Tagelang würde der Kometenschweif von "Ison" dann am Himmel stehen und auch mit bloßem Auge sichtbar sein.

Entdeckt wurde der Komet im September 2012. Die Russen Vitali Newski und Artjom Nowitschonok fanden ein winziges, milchiges Fleckchen im Sternbild Krebs. Bald stellte sich heraus, dass sie einen neuen Kometen gefunden hatten. Seinen Namen erhielt er von dem Teleskop, mit dem sie ihn gefunden hatte: "International Scientific Optical Network", abgekürzt Ison. Berechnungen der Kometenbahn ergaben, dass "Ison" Ende November 2013 mit einem Abstand von nur etwas mehr als einer Million Kilometern die Sonne umrunden würde – nach astronomischen Kriterien eine vergleichsweise enge Kurve. Kometen auf einem solchen Kurs gelten als "Sonnenkratzer". Wenn "Ison" zu klein ist, wird er von der Anziehungskraft der Sonne zerfetzt. Andernfalls hat er eine Chance, die Passage zu vollenden. Bis Ende Dezember könnte er als hellstrahlender Komet am Himmel stehen, Weihnachten inklusive. "Top oder Flop" heißt demnach noch immer die Devise – weil derzeit kein Experte weiß, wie groß "Ison" wirklich ist."


Quelle: http://www.rp-online.de/wissen/komet-ison-koennte-zum-weihnachtsstern-werden-1.3753388


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- Ich bin mitte 2013 dem VT-ler-WAHN endlich entkommen und habe durch lernen bemerkt, das viele VTs der totale Schwachsinn sind! Seitdem distanziere ich mich von meinen früheren Aussagen, ich war dumm und habe Fehler gemacht! Heut zu Tage weiß ich es besser! -
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BeitragThema: Re: Komet ISON   Sa 19 Okt - 22:49 1583

"Übersteht ISON die Sonnenpassage?

Das Space Telescope Science Institute hat gestern eine neue Aufnahme des Kometen ISON veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass der Kometenkern noch immer intakt ist. Ein spektakuläres Himmelsschauspiel Ende des Jahres wird damit wahrscheinlicher. Auch eine theoretische Studie kommt jetzt zu dem Schluss, dass der Komet die Sonnenpassage vermutlich überstehen wird.

Das gestern vom Space Telescope Science Institute (STScI) veröffentlichte Bild zeigt den Kometen C/2012 S1 (ISON) am 9. Oktober 2013. Der Komet befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahme innerhalb des Marsorbits und war etwa 283 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Der Kern des Kometen lässt sich auf der Aufnahme nicht erkennen, da er dafür zu klein ist. Wäre er aber auseinandergebrochen, hätte man vermutlich ein anderes Bild gesehen.

Der Befund deckt sich mit einer Studie, die Wissenschaftler des Lowell Observatory und des Southwest Research Institute kürzlich vorstellten. Sie haben versucht, mithilfe nummerischer Simulationen das Schicksal des Kometen vorherzusagen. ISON wird sich der Sonne in den kommenden Wochen immer weiter nähern und unseren Zentralstern am 28. November in einem Abstand von 1,1 Millionen Kilometern passieren. Auf seiner Oberfläche dürften dann Temperaturen von bis zu 2.700 Grad Celsius herrschen.



Hubbles Blick auf den Kometen ISON am 9. Oktober 2013. Bild: NASA, ESA und das Hubble Heritage Team (STScI/AURA)

Die Frage ist daher, ob ISON seine Sonnenumrundung unbeschadet überstehen wird. Die Studie der Astronomen berücksichtigte dazu Daten von früheren Kometen, die der Sonne - mit ganz unterschiedlichem Schicksal - sehr nahe gekommen waren. Einige überstanden die Passage intakt, andere brachen auseinander, einige lösten sich vollkommen auf.

Astronomen vermuten, dass ein Komet, dessen Kern ein Durchmesser von weniger als 200 Metern hat, bei einer so dichten Sonnenpassage zerbrechen oder sich ganz auflösen wird. Obwohl über ISON bislang noch wenig bekannt ist, geht man davon aus, dass diese Grenze kein Problem für den Kometen darstellen wird.

Zusätzlich muss der Komet aber auch die Gezeitenkräfte aushalten können, die durch die gewaltige Anziehungskraft in Sonnennähe auf ihn wirken. Ein wichtiger Faktor, der entscheidet, ob ein Komet dies übersteht, ist seine Dichte. Sollte ISON nicht über eine sehr ungewöhnliche Dichte verfügen, dürfte auch hier eine unversehrte Passage der Sonne gelingen. Ein weiterer Faktor, der noch eine Rolle spielt, ist dabei allerdings die Rotation des Kometenkerns.

Unter Berücksichtigung aller verfügbarer Daten kommen die Astronomen in ihrer in der Fachzeitschrift Astrophysical Journal Letters veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass ISON die Passage um die Sonne überstehen sollte, wenn nicht unerwartete Komplikationen auftreten. Dazu könnten beispielsweise jetartige Ausbrüche von Gas von der Kometenoberfläche gehören, die die Rotation des Kerns verstärken und seine Stabilität beeinflussen.

Seit seiner Entdeckung vor über einem Jahr verfolgen Astronomen den Kometen ISON mit besonderem Interesse, weil viele davon ausgehen, dass der Komet zum Jahresende für ein spektakuläres Schauspiel am Himmel sorgen und sogar zu einem "Jahrhundertkometen" werden könnte - wenn er denn nicht vorher zerbricht.

ISON steht für das International Scientific Optical Network. Mit einem der Teleskope dieses Netzwerks wurde der Komet im September 2012 von zwei russischen Astronomen entdeckt und trägt daher diesen Namen. Erste Berechnungen der Bahn von ISON hatten bald gezeigt, dass der Komet sehr wahrscheinlich das erste Mal ins Innere des Sonnensystems kommt.

Dies macht den Kometen besonders interessant: So wird ISON vermutlich noch eine reine Oberfläche besitzen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit flüchtige Stoffe enthält, die bei einer Annäherung an die Sonne verdampfen können. ISON dürfte aus der Oortschen Wolke stammen, einem vermuteten Reservoir von eisigen Brocken, das unser Sonnensystem in großer Entfernung umgibt. Durch Störungen oder Kollisionen in diesem Bereich können Brocken immer wieder ins innere Sonnensystem abgelenkt werden, wo sie dann als langperiodische Kometen erscheinen."


Quelle und ganzer Artikel:
http://www.astronews.com/news/artikel/2013/10/1310-025.shtml


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BeitragThema: Re: Komet ISON   Do 14 Nov - 14:44 2466

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"ISON mit bloßem Auge sichtbar

Der Komet C/2012 S1 (ISON), der sich gegenwärtig der Sonne nähert und der, so zumindest die Hoffnung vieler Kometenfreunde, zu einem Jahrhundertkometen werden könnte, ist in den vergangenen Tagen deutlich heller geworden. Bei optimalen Bedingungen und mit etwas Erfahrung dürfte er nun am frühen Morgen schon mit bloßem Auge zu sehen sein.

Mit einem Fernglas und ein wenig Geschick war der Komet C/2012 S1 (ISON) schon seit einiger Zeit am morgendlichen Himmel auszumachen und wird von Amateurastronomen auf der ganzen Welt regelmäßig in Augenschein genommen. Auf zahlreichen Seiten im Internet gibt es Beobachtungsberichte über den Kometen, der inzwischen einen doppelten Schweif ausgebildet hat (siehe Verweise unter dem Artikel).

In den letzten beiden Tagen ließ sich nun ein deutlicher Anstieg der Helligkeit beobachten: Der Komet ist damit inzwischen so hell, dass er sich - optimale Bedingungen und ein wenig Erfahrung vorausgesetzt - gerade so mit bloßem Auge beobachten lassen sollte. Ein Fernglas kann natürlich weiterhin nicht schaden. Der Komet ist vor Sonnenaufgang am südöstlichen Horizont zu sehen.

C/2012 S1 (ISON) bewegt sich gerade durch das Sternbild Jungfrau. In den nächsten Tage hält sich der Komet dabei am Himmel in der Nähe von Spica, dem hellen Hauptstern des Sternbilds, auf. Dies sollte das Aufspüren des Kometen erheblich erleichtern. Wird der Komet, der sich immer weiter der Sonne annähert, in den nächsten Tagen noch heller, dürfte eine Sichtung noch besser gelingen.



(Screenshot) Die Größenansicht gibt es hier: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-019a.shtml

ISON wird seit seiner Entdeckung im vergangenen Jahr von den Astronomen mit besonderem Interesse verfolgt. ISON steht für International Scientific Optical Network, denn es war eines der Teleskop dieses Netzwerks, mit dem der Komet im September 2012 von zwei russischen Astronomen entdeckt wurde. Erste Berechnungen der Bahn von ISON hatten bald gezeigt, dass der Komet sehr wahrscheinlich das erste Mal ins Innere des Sonnensystems kommt.

Für Astronomen und auch die Kometenfans unter den Amateurastronomen macht dies den Kometen besonders interessant: So wird ISON vermutlich noch eine reine Oberfläche besitzen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit flüchtige Stoffe enthält, die bei einer Annäherung an die Sonne verdampfen können. Bei einem so "frischen" Kometen ist damit die Chance größer, dass dieser uns mit einem spektakulären Schauspiel am Nachthimmel erfreut. C/2012 S1 (ISON) wurde so auch bald zum potentiellen Jahrhundertkometen.

ISON dürfte aus der Oortschen Wolke stammen, einem vermuteten Reservoir von eisigen Brocken, das unser Sonnensystem in großer Entfernung umgibt. Durch Störungen oder Kollisionen in diesem Bereich können Brocken immer wieder ins innere Sonnensystem abgelenkt werden, wo sie dann als langperiodische Kometen erscheinen.

Die erste Passage ins innere Sonnensystem birgt allerdings auch zahlreiche Unwägbarkeiten: So weiß man über den Kometen nur sehr wenig und kann daher nur schwer abschätzen, ob der Kometenkern nicht eventuell durch die immer weiter zunehmende Hitze bei der Annäherung an die Sonne auseinanderbrechen wird. Ein entscheidendes Kriterium dafür ist die Größe des Kometenkerns.

ISON wird sich in den kommenden Tagen immer weiter der Sonne annähern und den sonnennächsten Punkt seiner Bahn am 28. November erreichen. Sein Abstand zu unserem Zentralgestirn beträgt dann nur noch 1,1 Millionen Kilometer. Auf der Oberfläche des Kometen dürften dann Temperaturen von bis zu 2.700 Grad Celsius herrschen. Da sich der Komet zu dieser Zeit - von der Erde aus gesehen - direkt hinter der Sonne befindet, wird er Ende November für einige Tage nicht zu beobachten sein."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-019.shtml
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BeitragThema: Re: Komet ISON   Mo 18 Nov - 22:35 2555

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://scienceblogs.de

"ISON: Alles über den Kometen und seine Beobachtung


Es tut sich was am Himmel! Der Komet ISON ist mittlerweile schon mit freiem Auge am Nachthimmel zu sehen und wird vielleicht bald noch einen viel beeindruckenderen Anblick bieten. Es wird also Zeit, sich mal ausführlich mit diesem Himmelskörper zu beschäftigen!

Was ist ISON?

ISON trägt die offizielle Bezeichnung C/2012 S1 (ISON). Er wurde am 21. September 2012 mit dem Teleskop des russischen International Scientific Optical Network entdeckt und hat von dieser Organisation auch seinen Namen – ISON – bekommen. Der Kern des Kometen ist etwa 5 Kilometer groß und besteht aus Gestein und jeder Menge Eis. Und genau dieses Eis macht die Kometen so besonders. Im Gegensatz zu den Asteroiden sind sie vor 4,5 Milliarden Jahren weit von der Sonne entfernt entstanden, also dort, wo nicht nur Staub sondern auch diverses gefrorenes Zeug als Baumaterial zur Verfügung stand. Solange sich die Kometen ausreichend weit von der Sonne entfernt befinden, spielt das keine Rolle. Sie bleiben gefrorene Eis/Felsbrocken und unterscheiden sich äußerlich kaum von den Asteroiden. Das ändert sich erst, wenn sie in die wärmeren Bereiche des Sonnensystems kommen. Dann nämlich kann das Eis vom gefrorenen wieder n den gasförmigen Zustand übergeben. Es taut auf, dehnt sich dabei aus und entweicht ins All. Dabei reißt es Staub von der Oberfläche des Kometen mit sich und es bildet sich die Koma, eine Staubhülle die das Licht wesentlich besser reflektieren kann als der Kometenkern selbst. Außerdem kann die Koma ein paar zehntausend bis hunderttausend Kilometer durchmessen und ist dadurch natürlich besser sichtbar als ein winziger Felsbrocken.



(Screenshot)

Kommt der Komet der Sonne dann noch näher, sorgt der von ihr ausgehende Sonnenwind (eine Strahlung die aus geladenen Teilchen der Sonnenantmosphäre besteht) dafür, dass ein Teil der Koma ins All hinaus geblasen wird. So entsteht der eindrucksvolle Schweif eines Kometen, der mehrere Millionen Kilometer lang sein kann. Man unterscheidet dabei den Plasmaschweif der aus den schnellen, geladenen Teilchen besteht die aus der Koma gerissen werden und sich mit mehreren hundert Kilometer pro Sekunde ins All hinaus bewegen. Die schwereren Staubteilchen sind langsamer und der Staubschweif ist daher auch nicht so schön gerade wie der Plasmaschweif sondern leicht gekrümmt.

Im Normalfall aber hat ein Komet weder Koma noch Schweif. Denn die absolute Mehrheit aller Kometen befindet sich weit draußen in den äußersten Bereichen des Sonnensystems; sind ständig tiefgefroren und wir kriegen keinen einzigen davon zu Gesicht. Sie befinden sich in der sogenannten Oortschen Wolke. So wird die Region bezeichnet, die ungefähr 1000 Astronomische Einheiten (eine astronomische Einheit entspricht dem mittleren Abstand zwischen Sonne und Erde) von der Sonne entfernt beginnt und ungefähr 100.000 Astronomie Einheiten von der Sonne entfernt endet. Dort hat sich das ganze Zeug angesammelt, das während der chaotischen Entstehungsphase des Sonnensystems aus den inneren Bereichen hinaus geschleudert worden ist. All die Planetenbausteine, aus denen nie Planeten wurden ziehen dort heute immer noch ihre langsamen Bahnen um die Sonne und stören uns nicht weiter. Aber ab und zu stoßen zwei von ihnen doch zusammen oder werden durch andere gravitative Störungen – zum Beispiel durch vorüber ziehende Sterne – aus ihren Bahnen gelenkt. Anstatt sich in großen Kreisen um die Sonne herum zu bewegen, sind sie nun auf einer schmalen, elliptischen Bahn gelandet die sie quer durch das Sonnensystem bis dicht an die Sonne selbst heran bringt. Nur solche Kometen kriegen wir zu Gesicht und nur diese Kometen haben auch eine Chance, Koma und Schweif zu entwickeln.

ISON hat genau so eine extreme Bahn. Sie führt aus den äußersten Bereichen im Sonnensystem auf fast gerader Linie direkt zur Sonne. So sieht die Bahn in der Draufsicht aus (die Position des Kometen für den heutigen Tag ist markiert):



(Screenshot)

Die Bahn des Kometen liegt allerdings nicht in der Ebene der Planeten, sondern ist stark geneigt, wie dieser Blick von der Seite zeigt:


(Screenshot)

Das ist nicht überraschend sondern genau das, was man von Kometen wie ISON erwarten würde. Die Planeten entstanden damals vor 4,5 Milliarden Jahren aus einer großen Scheibe aus Staub und Gas die die junge Sonne umgeben hat. Ihre Bahnen befinden sich auch heute noch alle in der Ebene dieser nicht mehr existenten Scheibe. Die Kometen aber, die bei dem chaotischen Entstehungsprozess weit hinaus in die Oortsche Wolke geschleudert worden sind, haben dadurch völlig beliebig orientierte Bahnen bekommen. Ihre Bahnen umgeben die Sonne kugelförmig und liegen nicht in einer Ebene. Genau so hat man ja auch herausgefunden, dass es etwas wie die Oortsche Wolke überhaupt geben muss: Man hat bemerkt, dass die Kometen aus allen möglichen Richtungen ins innere Sonnensystem fliegen und es deswegen irgendwo da draußen ein Reservoir an Kometen geben muss, dass die Sonne kugelförmig umgibt.

ISONs Bahn ist außerdem keine klassische Ellipse, auf der der Komet die Sonne immer wieder umkreist. Es handelt sich um eine hyperbolische Bahn, also eine Bahn die den Kometen nicht immer wieder um die Sonne herum führt, sondern ganz hinaus aus dem Sonnensystem in den interstellaren Raum. Er wurde vor langer, langer Zeit offensichtlich mit so viel “Schwung” aus seiner ursprünglichen Bahn in der Oortschen Wolke geworfen, dass er nur einen einzigen Besuch im inneren Sonnensystem macht bevor er sich völlig verabschiedet. Aber vielleicht überlebt der Komet seinen Besuch auch gar nicht…"


Quelle und ganzer Artikel:
http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/11/18/ison-alles-uber-den-kometen-und-seine-beobachtung/
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BeitragThema: Re: Komet ISON   Do 21 Nov - 11:13 2608

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Bricht Komet ISON auseinander?

Die Helligkeit des Kometen C/2012 S1 (ISON) hat sich in der vergangenen Woche innerhalb kurzer Zeit deutlich erhöht. Astronomen glauben nun, den Grund für diesen Helligkeitsanstieg gefunden zu haben: Vom Kometenkern haben sich vermutlich ein oder mehrere Fragmente gelöst. Die Beobachtung von ISON wird inzwischen zunehmend schwieriger.

In der vergangenen Woche war es endlich soweit: Der Komet C/2012 S1 (ISON) erreichte, nach einem plötzlichen Anstieg der Helligkeit, eine Leuchtkraft, bei der er sich theoretisch auch schon mit bloßem Auge ausmachen lassen sollte - optimale Bedingungen und ein wenig Erfahrung vorausgesetzt. Schon mit kleinen Teleskopen gelangen seitdem eindrucksvolle Aufnahmen des Kometen, der inzwischen einen langen Schweif ausgebildet hat.

Der Komet ISON nähert sich noch immer der Sonne an und wird den sonnennächsten Punkt seiner Bahn erst am Donnerstag der kommenden Woche erreicht haben. Die Temperatur seiner Oberfläche wird also weiter zunehmen. Am 28. November beträgt der Abstand von der Sonne dann nur noch 1,1 Millionen Kilometer. Auf der Oberfläche des Kometen dürften dann Temperaturen von bis zu 2.700 Grad Celsius herrschen.



(Screenshot) Großansicht: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-027a.shtml

Die bange Frage, die sich alle Kometenfans jetzt stellen, ist, ob ISON diese Sonnenpassage überstehen wird. Durch die Hitze könnte der Kometenkern nämlich auch auseinanderfallen und schließlich verdampfen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Komet unserer Sonne zum Opfer fällt. Für Astronomen wäre dieser Prozess zwar auch nicht uninteressant, die Hoffnung auf ein spektakuläres Schauspiel am Nachthimmel im Dezember und Januar müsste man dann aber begraben.

Mit besonderem Interesse fragten sich also die zahlreichen ISON-Beobachter, was wohl für den plötzlichen Helligkeitsanstieg des Kometen in der vergangenen Woche verantwortlich war. Astronomen des Wendelstein-Observatoriums der Ludwig-Maximilians-Universität München und des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) haben ISON am vergangenen Donnerstag und Sonnabend ins Visier genommen und glauben auf ihren Bildern Hinweise dafür gefunden zu haben, dass sich ein oder mehrere Fragmente von der Oberfläche des Kometen gelöst haben. Diese könnten auch für den Helligkeitsausbruch verantwortlich sein.

Verdächtig waren, so die Astronomen, insbesondere zwei flügelartige Strukturen in der Koma des Kometen. Sie waren am 14. November noch relativ schwach ausgeprägt, allerdings zwei Tage später sehr deutlich zu erkennen. "Strukturen wie diese treten in der Regel dann auf, wenn einzelne Fragmente vom Kometenkern wegbrechen", erklärt Dr. Hermann Böhnhardt vom MPS.

Ob tatsächlich das Abbrechen eines oder mehrerer Fragmente für den jüngsten Helligkeitsausbruch des Kometen verantwortlich war, ließe sich, so der Experte, zwar nicht mit Sicherheit sagen. Jedoch hätte man im Fall anderer Kometen eine eindeutige Verbindung zwischen beiden Phänomenen feststellen können.

Die flügelartigen Strukturen in der Koma waren nicht direkt zu sehen, sondern wurden erst mithilfe nummerischer Methoden sichtbar gemacht. Dabei wurde der gleichmäßige Schein der Koma, der diese Strukturen eigentlich überstrahlt, aus dem Bild herausgerechnet. "Unsere Berechnungen ergaben, dass ISON lediglich ein Fragment oder nur sehr wenige verloren hat", so Böhnhardt. Darüber, wie es mit ISON nun weitergeht, kann auch der Experte nur spekulieren: "Nach unseren Erfahrungen aus der Vergangenheit verlieren Kometen, von denen bereits ein Fragment abgebrochen ist, auch weitere Fragmente."

Die Beobachtung von ISON wird in den kommenden Tagen immer schwieriger. Der Komet nähert sich weiter der Sonne an und ist damit nur noch kurz vor Sonnenaufgang über dem östlichen Horizont zu sehen. Um ihn im Morgengrau zu erkennen, wird wohl ein Fernglas nötig sein. Der Komet bewegt sich zunächst noch im Sternbild Jungfrau, dessen Hauptstern Spica er zu Wochenbeginn passiert hat, und später im Sternbild Waage."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-027.shtml


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BeitragThema: Re: Komet ISON   Mi 27 Nov - 11:38 2744

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Beunruhigende Nachrichten von ISON

In zwei Tagen hat der Komet C/2012 S1 (ISON) den sonnennächsten Punkt seiner Bahn erreicht und viele Astronomen verfolgen gebannt, ob der Besucher aus den äußersten Regionen des Sonnensystems sein Rendezvous mit der Sonne überstehen wird. Aktuelle Beobachtungen lassen allerdings Schlimmstes befürchten. Derweil sorgt eine Polizeimeldung für amüsiertes Kopfschütteln unter Kometenfans.

Der Komet C/2012 S1 (ISON) nähert sich noch immer der Sonne: Wegen seiner Nähe zu unserem Zentralgestirn ist er gegenwärtig nicht mit bloßem Auge zu sehen. Trotzdem wird der Komet natürlich sorgfältig von professionellen Astronomen und Amateurastronomen auf der ganzen Welt verfolgt. Inzwischen ist der Komet der Sonne auch schon so nahe, dass er auf Bildern einer STEREO-Sonnensonde zu sehen ist.



(Screenshot) Großansicht: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-035a.shtml

Am 28. November wird ISON den sonnennächsten Punkt seiner Bahn erreicht haben und sein Abstand von der Sonne dann nur noch 1,1 Millionen Kilometer betragen. Auf der Oberfläche des Kometen dürften dann Temperaturen von bis zu 2.700 Grad Celsius herrschen. Diese Hitze könnte dazu führen, dass der gesamte Kometenkern auseinanderbricht und verdampft.

Seit gestern gibt es nun erste Hinweise darauf, dass dies gerade passieren könnte. Unter Beobachtern gibt es zumindest gegenwärtig eine intensive Diskussion darüber, wie bestimmte Beobachtungen zu deuten sind. Auf einer von der NASA eingerichteten Webseite zur ISON-Beobachtung wird von einem dramatisch Einbruch bei der Gasproduktion berichtet, was auf ein komplettes Zerbrechen des Kometenkerns hindeuten könnte.

Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dass es sich bei ISON um einen Kometen handelt, der vermutlich das erste Mal aus der Oortschen Wolke ins innere Sonnensystem kommt. So einen Kometen hätte man zuvor noch nie beobachtet. Insbesondere gäbe es bislang keine so detaillierten Beobachtungen von Kometen, die sich in so geringem Abstand zur Sonne befinden. Man müsse sich daher immer auf Überraschungen gefasst machen und weiter beobachten. Bis der Komet den sonnennächsten Punkt seiner Bahn erreicht hat, kann man also noch weiter hoffen. Dann dürfte aber bald Klarheit herrschen.

Während die Beobachtungsberichte also gegenwärtig durchaus Anlass zur Sorge geben und es zumindest aktuell etwas unwahrscheinlicher erscheint, dass ISON zu einem prächtigen Kometen am Dezemberhimmel wird, sorgt ISON auf andere Weise für Schlagzeilen - und zu ungläubigem Schmunzeln unter Kometenfans. Grund ist eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg: Darin wird berichtet, dass sich eine Bewohnerin Nienburgs am Montag an die Polizei gewandt hätte, da sie am Himmel ein unbekanntes Objekt gesehen hatte, das wohl abzustürzen drohe und eine Rauchwolke hinter sich herzieht.

Eine Polizeistreife vor Ort lieferte offenbar keine weiteren Erkenntnisse und als auch eine Nachfrage bei der Flugsicherung in Hannover keine Hinweise auf einen Absturz ergab, machten sich die Beamten an die von der Bewohnerin mit einem Handy erstellten Aufnahmen des ungewöhnlichen Objektes und identifizierten dieses als Kometen.

In der Pressemitteilung heißt es wörtlich: "Der Komet Ison rast derzeit auf die Sonne zu, erstrahlt sehr hell und ist mit dem bloßen Auge zu sehen. Bereits im Anflug auf die Sonne dürften sich nach Expertenschätzungen kleinere Teile vom mehrere Kilometer großen Kometenkern abgespalten haben. Darauf deuten Beobachtungen nach zwei Helligkeitsausbrüchen hin, die seit dem 7. November bei Ison registriert wurden. Die Nienburger Bürgerin wurde offensichtlich Zeugin eines weiteren Helligkeitsausbruches des Kometen Ison, der auch Adventskomet oder Weihnachtsstern genannt wird."

Sogar ein Foto des "Kometen" hatte die Polizeiinspektion ihrer Pressemitteilung beigefügt. So konnte man auf verschiedenen Webseiten und auch bei Twitter schnell nachlesen, um was es sich bei dem "Kometen" über Nienburg tatsächlich handelte: Sehr wahrscheinlich um einen von der untergehenden Sonne angestrahlten Kondensstreifen, mit Sicherheit jedoch nicht um den Kometen ISON."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-035.shtml


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BeitragThema: Re: Komet ISON   Do 28 Nov - 13:28 2770

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"ISON erreicht sonnennächsten Punkt

Der Komet C/2012 S1 (ISON) wird heute in den Abendstunden den sonnennächsten Punkt seiner Bahn erreichen und dann nur etwa 1,1 Millionen Kilometer von unserem Zentralgestirn entfernt sein. Auf Bildern der Sonnensonde SOHO erscheint der Komet noch intakt, doch muss dies nicht bedeuten, dass ISON die Passage heil überstehen wird. Die Annäherung an die Sonne lässt sich auch im Internet verfolgen.

Übersteht der Komet C/2012 S1 (ISON) seinen Flug um die Sonne und die Annäherung an unser Zentralgestirn auf nur rund 1,1 Millionen Kilometer? In den letzten Tagen gab es durchaus widersprüchliche Nachrichten und Interpretationen der verschiedenen Beobachtungen. Die Experten sind sich derweil nur über eines einig: Ob ISON sein Rendezvous mit unserem Zentralstern überstanden hat, wird man erst in einigen Tagen wirklich wissen.

Inzwischen ist der Komet auch auf den Bildern des Sonnenobservatoriums SOHO zu sehen und erscheint dort als heller, intakter Komet, der sich so verhält wie andere sogenannte "Sungrazer" (also Sonnenstreifer). Er befindet sich nun in einer Region, die "normale" Kometen nie durchfliegen. Aufgrund der Hitze entweichen enorme Mengen an Eis, Staub und Gas von seiner Oberfläche ins All. ISON wurde dadurch auf den SOHO-Bildern sogar so hell, dass er mit den gewöhnlichen Belichtungszeiten des Instruments überbelichtet erschien.



(Screenshot) Großansicht: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-038a.shtml

Das Aussehen des Kometen auf den neuen Bilder könnte bedeuten, dass die Beobachtungen Ende der vergangenen Woche, die manche als Hinweis auf ein Auseinanderbrechen des Kerns gewertet hatten, auf einen kurzzeitigen Ausbruch des Kometen zurückzuführen sind, der Kern also noch intakt ist. Allerdings, so wird immer wieder betont, ist es noch zu früh, um irgendeine sichere Prognose darüber machen zu können, ob der Komet die Sonnenpassage übersteht, auseinanderbricht oder komplett verdampft.

Sicherheit über das Schicksal von ISON, so schreibt Astrophysiker Karl Battams vom U.S. Naval Research Laboratory auf der NASA-Seite zur ISON-Beobachtungskampagne, wird es erst geben, wenn man tatsächlich beobachtet, dass ISON die Passage überstanden hat oder aber vor unseren Augen verdampft.

Doch selbst, wenn der Komet nach seiner Umrundung der Sonne wieder zu beobachten ist, muss dies noch nichts bedeuten: So schien der Komet C/2011 W3 (Lovejoy) im Jahr 2011 die Passage um die Sonne scheinbar unversehrt überstanden zu haben. Erst zwei Wochen später stellte man dann fest, dass sich der Kern nahezu komplett aufgelöst hatte. Trotzdem sorgte der Komet damals noch für ein spektakuläres Schauspiel am südlichen Himmel.

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Für alle die ISON vom heimischen Computer aus beobachten wollen, stellen NASA und ESA ständig aktualisierte Bilder ihrer Sonnenobservatorien ins Internet. Auf einer extra eingerichteten Webseite des Goddard Space Flight Center der NASA kann man ISON auf den Bildern des Solar Dynamics Observatory fast in Echtzeit beim Durchlaufen des sonnennächsten Punkts seiner Bahn beobachten. Erste Aufnahmen werden hier ab 18.45 Uhr MEZ erwartet."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-038.shtml

Hier der Link zur Webseite des Goddard Space Flight Center der NASA: http://cometison.gsfc.nasa.gov/
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BeitragThema: Re: Komet ISON   Fr 29 Nov - 1:51 2787

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.n24.de

"NASA rätselt über Schicksal von ISON

Hat der Komet ISON die Umrundung der Sonne überstanden? Die NASA rätselt. "Wir werden mehr erfahren", schrieb die US-Behörde auf Twitter. Bilder der Sonnensonde SOHO könnten einen Hinweis geben.



(Screenshot)

Der Adventskomet ISON ist womöglich bei der Umrundung der Sonne zerbrochen. Der Schweifstern könne der Sonne am Abend "zu nahe gekommen sein", teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA im Kurznachrichtendienst Twitter mit. "Wir werden mehr herausfinden", hieß es in dem Tweet weiter. Unklar blieb zunächst, ob der Kern des Kometen bei der Begegnung mit der Sonne komplett verdampfte oder in Einzelteile gespalten wurde.

In einer Videochat-Konferenz der NASA machten Wissenschaftler jedoch nachhaltige Zweifel geltend, dass ISON wie ursprünglich erhofft im Dezember als prächtige Kometenerscheinung am Himmel zu sehen sein wird. Der Schweifstern hatte am frühen Abend den sonnennächsten Punkt seiner Bahn erreicht. Zu diesem Zeitpunkt betrug sein Abstand zum glühend heißen Zentralgestirn unseres Sonnensystems nur noch einen Sonnendurchmesser.

Spekulationen durch Bilder von Sonde SOHO


Viele Astronomen hatten damit gerechnet, dass der aus der eisigen Tiefe des Weltraums heranfliegende Komet diese extreme Nähe zur Sonne nicht überleben würde. Spekulationen über ein mögliches Ende des Kometen hatten am Nachmittag neue Nahrung erhalten: Bilder der Sonnensonde SOHO hatten Anhaltspunkte dafür geliefert, dass die Helligkeit des womöglich verdampfenden ISON kurz vor seiner dichtesten Annäherung an die Sonne deutlich abgenommen hatte."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/3911586/nasa-raetselt-ueber-schicksal-von-ison.html


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- Ich bin mitte 2013 dem VT-ler-WAHN endlich entkommen und habe durch lernen bemerkt, das viele VTs der totale Schwachsinn sind! Seitdem distanziere ich mich von meinen früheren Aussagen, ich war dumm und habe Fehler gemacht! Heut zu Tage weiß ich es besser! -
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BeitragThema: Re: Komet ISON   Fr 29 Nov - 11:31 2788

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.n-tv.de

"Adventskomet gibt Rätsel auf
Ist Ison nur scheintod?



(Screenshot)

Es hätte ein Spektakel werden können: Der Schweifstern Ison wurde als "Jahrhundertkomet" gehandelt. Doch langsam scheint Gewissheit, was schon vermutet wurde: Der Himmelskörper hat den Vorbeiflug an der Sonne wohl nicht überlebt.

Der Adventskomet ISON hat offenbar seine Annäherung an die Sonne nicht überstanden. "Es scheint, als ob Komet ISON seine Reise nicht überlebt habe", sagte der Kometenforscher Karl Battams vom Naval Research Laboratory nach Betrachten von Weltraumbildern. Andere Wissenschaftler äußerten sich ähnlich. Astronomen hatten allgemein erwartet, dass der Eis- und Gesteinsbrocken bei dem Flug nahe der Sonne verglühen würde.

"Ich sehe nichts, das jenseits der Sonnenscheibe hervorkommt", sagte Battams bei einer Diskussionsrunde, die von der US-Raumfahrbehörde NASA organisiert worden war. Phil Bait von dem Bad-Astronomy-Blog sagte, er habe ebenfalls den "starken Verdacht, dass ISON ein Ex-Komet sein könnte". Dean Pesnell vom NASA-Sonnenobservatorium Solar Dynamics Observatory (SDO) sagte: "Der Komet scheint verschwunden und sich in den letzten Stunden aufgelöst zu haben."

Weder das SDO, noch die gemeinsam von der NASA und der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA betriebene Sonnensonde SOHO finde noch eine Spur des Kometen, obwohl sie "sehr gute Detektoren für Kometen" seien, sagte Pesnell. Die Kometenexpertin Carey Lisse von der Johns Hopkins Universität hatte den Komet zuvor mit einem "losen Schneeball" verglichen, der zu 30 oder 50 Prozent aus Wassereis bestehe. Zudem sei er mit 1,2 Kilometer Durchmesser eher klein.


Comet ISON captured by SOHO on November 26 - 27, 2013 - Update 1



Das Schicksal des Kometen Ison hält Wissenschaftler und Hobby-Astronomen weltweit in Atem. Mit rund 440.000 Kilometern je Stunde raste der Schweifstern immer weiter Richtung Sonne - und erwies sich vor seiner Sonnenpassage zunächst als überraschend widerstandsfähig. Auf Bildern der Sonnensonde SOHO waren nach Angaben von Wissenschaftlern zunächst keine deutlichen Auflösungserscheinungen des Kometen auszumachen."

Quelle und ganzer Artikel: http://www.n-tv.de/wissen/Adventskomet-auf-Todeskurs-Komet-Ison-kuesst-die-Sonne-article11811651.html
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BeitragThema: Re: Komet ISON   Sa 30 Nov - 14:26 2821

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Nächtliches Drama in Sonnennähe

Wohl selten wurde das Schicksal eines Kometen so aufmerksam verfolgt, wie im Falle des Kometen C/2012 S1 (ISON), der gestern Abend den sonnennächsten Punkt seiner Bahn durchlief. Und der Komet enttäuschte sein Publikum nicht und sorgte für ein Drama mit noch ungewissem Ausgang: Zunächst schien er sich komplett aufgelöst zu haben, dann tauchte er wieder auf. Hat also ein Bruchstück überlebt?

Die Prognosen waren nicht wirklich günstig: Viele Experten hatten angesichts von Beobachtungen aus den letzten Tagen und Wochen damit gerechnet, dass sich der Komet C/2012 S1 (ISON) bei seinem Flug um die Sonne zumindest teilweise auflösen wird. ISON hatte sich gestern Abend unserem Zentralgestirn auf etwa 1,1 Millionen Kilometer angenähert. Sein Schicksal konnte auf der ganzen Welt dank der Aufnahmen der Sonnensonden SOHO und STEREO verfolgt werden.

Zunächst schien es, als würde ISON tatsächlich das Schicksal anderer sogenannter "Sungrazer" (also Sonnenstreifer) teilen. Auf den Bildern der Sonden konnte man verfolgen, wie der Komet bei Annäherung an die Sonne immer schwächer wurde und sich dann ganz aufzulösen schien. Später war zunächst auch keine Spur von dem Kometen auf der Seite der Sonne zu sehen, wo er eigentlich hätte wieder auftauchen müssen. Das Thema "Jahrhundertkomet" schien sich endgültig erledigt zu haben.

Doch dann kam plötzlich neue Hoffnung auf: Auf den Bildern der Sonnensonde SOHO erschien nämlich auf dem vorherberechneten Orbit von ISON ein verwaschenes Objekt, das wie ein Schweif ohne Kern aussah. Auf Bildern des Solar Dynamics Observatory hingegen war an der vorausberechneten Stelle nichts von dem Kometen zu erkennen.



(Screenshot)

Experten zeigten sich daher in der Nacht zunächst noch unbeeindruckt und auch die Wissenschaftler des SOHO-Teams waren sich sicher: Der Komet ISON hat die Umrundung der Sonne nicht überstanden. Bei dem Schweif, so die meisten Fachleute, dürfte es sich um Staubteilchen von ISON und einige Trümmerteile handeln, die sich auf der Bahn des Kometen weiterbewegen.

Ein solches Phänomen hatte man schon bei anderen Sungrazer-Kometen beobachtet und eigentlich hätte dieser Staubschweif langsam schwächer werden müssen. Doch das tat er nicht, wie Astrophysiker Karl Battams vom U.S. Naval Research Laboratory auf der NASA-Seite zur ISON-Beobachtungskampagne schreibt. Stattdessen schien irgendetwas langsam wieder heller zu werden. "Wir raufen uns gerade die Haare, weil wir wissen, dass viele Interessierte, die Medien und auch Wissenschaftler wissen wollen, was genau passiert ist. Und genau das wollen wir auch!"

Doch eine sichere Antwort haben die Experten bislang nicht. Sie vermuten inzwischen, dass eventuell doch ein kleines Fragment des Kometenkerns die Sonnenpassage überstanden hat, das nun langsam wieder einen Schweif ausbildet. Man wisse allerdings nicht, wie groß dieser Kern ist und sei sich nicht einmal sicher, ob er wirklich als Ganzes existiert. Deswegen sei auch unklar, wie lange er der noch immer beträchtlichen Hitze der Sonne standhalten kann und wie hell er noch werden wird."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-040.shtml

Hier noch ein kleiner Film, den die NASA aus den Bildern von STEREO und SOHO von gestern, zusammengestellt hat.


Comet ISON Fizzles



Quelle: https://www.youtube.com/user/NASAexplorer/videos
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BeitragThema: Re: Komet ISON   So 1 Dez - 3:18 2846

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.spiegel.de

" Annäherung an die Sonne: Forscher finden keine Spur von Komet "Ison"

"Ison" hat die Annäherung an die Sonne möglicherweise nicht überstanden: Der Komet scheint verschwunden zu sein. Doch Forscher wollen die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben. Noch sei es möglich, den Kern des Schweifsterns wieder zu entdecken.

Hamburg - Gibt es den Kometen "Ison" noch? Manche Forscher sind skeptisch. "Es scheint, als ob der Komet seine Reise nicht überlebt habe", sagt Karl Battams vom Naval Research Laboratory nach Betrachten von Weltraumbildern. Andere Wissenschaftler äußerten sich ähnlich."Ich sehe nichts, das jenseits der Sonnenscheibe hervorkommt", sagte Battams bei einer Diskussionsrunde, die von der US-Raumfahrbehörde Nasa organisiert worden war. Phil Plait vom "Bad Astronomy"-Blog äußerte den "starken Verdacht, dass 'Ison' ein Ex-Komet sein könnte". Dean Pesnell vom Nasa-Sonnenobservatorium Solar Dynamics Observatory (SDO) vermutete: "Der Komet scheint verschwunden und sich in den letzten Stunden aufgelöst zu haben."

Weder das SDO noch die gemeinsam von der Nasa und der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa betriebene Sonnensonde "Soho" finde noch eine Spur des Kometen, obwohl sie "sehr gute Detektoren für Kometen" habe, sagte Pesnell. Die Kometenexpertin Carey Lisse von der Johns Hopkins Universität hatte den Kometen zuvor mit einem "losen Schneeball" verglichen, der zu 30 oder 50 Prozent aus Wassereis bestehe. Zudem sei er mit 1,2 Kilometern Durchmesser eher klein."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/komet-ison-annaeherung-an-sonne-offenbar-nicht-ueberstanden-a-936274.html

Tja, dann isser wohl echt weg.


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BeitragThema: Re: Komet ISON   So 1 Dez - 19:49 2864

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.n24.de

"Komet ISON fast verglüht

Lichtspektakel zu Weihnachten fällt wohl aus

Schlechte Nachrichten für Astro-Fans: Die Leuchtkraft des Kometen ISON nimmt ab. Der Schweifstern hat sein Rendezvous mit der Sonne wohl weniger gut überstanden als erhofft.



(Screenshot)

Der Komet Ison wird in der Adventszeit wohl kein Lichtspektakel bieten. Nach der Passage des sonnennächsten Punktes nahm die Helligkeit des Himmelskörpers allmählich ab, wie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau in Niedersachsen mitteilten. Sie hatten Bilder des Instruments Lasco an Bord des Sonnenobservatoriums Soho analysiert.

Demnach hatte Ison zum Zeitpunkt seiner größten Sonnenannäherung zwar noch einen aktiven Kern, der Gas und Staub spuckte. Etwa zwei Stunden nach der Passage fanden sich jedoch keine Anzeichen mehr für eine Produktion.

Ison hatte auf seiner Bahn durch das All mit nur gut einer Million Kilometer Abstand seinen sonnennächsten Punkt erreicht. Zum Vergleich: Die Erde ist etwa 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Nach der Passage habe sich der Staubschweif des Kometen zweigeteilt, sagte Hermann Böhnhardt vom Max-Planck-Institut. Ein Teil bestand demnach aus Staubteilchen, die deutlich vor dem sonnennächsten Punkt freigesetzt wurden. Der andere Teil enthalte offenbar jüngeres Material: Dieses wurde während des Vorbeiflugs ausgestoßen und deutet darauf hin, dass zu diesem Zeitpunkt zumindest noch ein Teil des Kerns existierte und aktiv war."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/3922074/lichtspektakel-zu-weihnachten-faellt-wohl-aus.html


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BeitragThema: Re: Komet ISON   Mo 2 Dez - 23:02 2911

Hier noch was aus dem Blog von Florian Freistetter:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/12/02/nach-dem-perihel-kollidiert-ison-nun-mit-der-erde/

Auszug:

"Eines ist klar: Komet ISON ist ein höchst faszinierender Himmelskörper. Oder besser gesagt: Er war ein höchst faszinierender Himmelskörper und ist nun ein immer noch sehr faszinierendes Etwas, das demnächst zum Nichts werden wird. Denn als ISON letzte Woche den sonnennächsten Punkt seiner Bahn erreichte sah es zuerst so aus, als wäre er bei der Annäherung zerstört worden; dann sah es so aus als hätte er doch überlebt aber mittlerweile ist leider klar: ISON war einmal ein Komet. Jetzt ist er nur noch eine diffuse Staubwolke die schnell schwächer wird und leider nicht mit freiem Auge sichtbar sein wird. Aus physikalischer Sicht ist ISON tot; der Komet existiert nicht mehr. Aus wissenschaftlicher Sicht ist er weiterhin interessant, weil man nun natürlich probieren wird, das Schicksal seiner Überreste zu untersuchen und so mehr über das Material herauszufinden, aus dem der Komet besteht. Je schneller desto besser, denn die Staubwolke formerly known as ISON wird immer dunkler und löst sich immer weiter auf. Und trotzdem gibt es immer noch Leute, die behaupten, dass ISON eine Gefahr für die Erde darstellt. Dass Bruchstücke des Kometen auf der Erde einschlagen werden und dort Katastrophen anrichten können. Der übliche Weltuntergangsunsinn zum Jahresende eben… und wie üblich besteht keine Gefahr.

So sah es aus, als ISON um die Sonne herum flog. Zuerst war er noch enorm hell aber nach dem Durchgang wurde er schnell immer schwächer"

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BeitragThema: Re: Komet ISON   Mo 2 Dez - 23:06 2912

Ja, und manche behaupten auch ISON noch gestern fotografiert zu haben, in voller Pracht und Helligkeit! lchn2 Und das wahrscheinlich mit 'm Handy kpttlachm 
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BeitragThema: Re: Komet ISON   Mo 2 Dez - 23:28 2913

Hier noch ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.n24.de

"Max-Planck-Institut

Komet Ison existiert nicht mehr

Der Komet Ison hat sein Rendezvous mit der Sonne nicht überlebt. Der Schweifstern existiert in seiner Form nicht mehr, berichtete das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS).

Nach jüngsten Berechnungen sei der feste Kern Isons schon vor dem Sonnenvorbeiflug in zwei oder mehr Stücke zerbrochen, sagte MPS-Sprecherin Birgit Krummheuer.

Während der Sonnenpassage am Donnerstagabend habe es zwar noch aktive Teile gegeben, die Staub spuckten. Deshalb sei neben dem eigentlichen Kometenschweif ein zweiter kleinerer Schweif zu beobachten gewesen. Inzwischen gebe es diese Emissionen aber nicht mehr. "Ob jetzt überhaupt noch etwas Festes da ist, kann man nicht sagen. In jedem Fall ist da nichts mehr aktiv."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/3927892/komet-ison-existiert-nicht-mehr.html


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BeitragThema: Re: Komet ISON   Di 3 Dez - 14:59 2932

Und hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Das Ende eines Kometenlebens

Inzwischen bestehen kaum noch Zweifel: Der Komet C/2012 S1 (ISON) hat seinen nahen Vorüberflug an der Sonne am vergangenen Donnerstag nicht überstanden. Selbst wenn ein Bruchstück des Kerns die Sonnenpassage überlebt haben sollte, dürfte spätestens seit dem Wochenende auch davon nur noch Staub übrig sein. Trotzdem hat ISON die Astronomen nicht enttäuscht.

Noch ist es zu früh, um die Geschichte der letzten Tage des Kometen C/2012 S1 (ISON) in allen Details aufschreiben zu können, doch verdichten sich inzwischen die Indizien dafür, dass vom Kometenkern seit dem Wochenende nur noch Staub übrig ist. Der Komet hatte auf seiner Bahn um die Sonne am Donnerstagabend der vergangenen Woche unser Zentralgestirn in einem Abstand von nur rund 1,1 Millionen Kilometer passiert. Seine Oberfläche dürfte dabei Temperaturen von rund 2.000 Grad Celsius ausgesetzt gewesen sein.

Kometen bestehen aus einer Mischung aus Gestein, Staub und Eis. Wenn sie sich der Sonne nähern, heizt sich ihre Oberfläche auf. Das Eis verdampft, Gas und Staub gelangt ins All und es bildet sich ein oft eindrucksvoller Schweif aus. Dies war auch beim Kometen ISON der Fall. Bei Kometen, die sich der Sonne aber zu weit nähern, besteht die Gefahr, dass der Kern instabil wird, zerbricht und sich dann vollkommen auflöst. So verfolgten Astronomen in der letzten Woche mit großer Spannung, welches Schicksal ISON erwarten würde.



(Screenshot) Großansicht: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/12/1312-004a.shtml

Anfangs schien die Sache klar zu sein: Auf den Bildern der Sonnensonde SOHO war deutlich zu erkennen, wie der Komet bei Annäherung an die Sonne schwächer wurde und sich sich schließlich sogar aufzulösen schien. Gleichzeitig war auf Bildern des Solar Dynamics Observatory der NASA keine Spur von dem Kometen auszumachen, was viele Wissenschaftler zu der Annahme verleitete, dass ISON komplett zerfallen war.

Doch der Komet überraschte die Forscher: Plötzlich tauchte nämlich wieder etwas auf der vorausberechneten Bahn des Kometen auf und wurde tatsächlich von Stunde zu Stunde heller. Waren es lediglich Trümmerteile von ISON oder hatte sogar ein kleiner Restkern die Sonnenpassage überstanden? Wäre letzteres der Fall, hätte der Komet durchaus noch einmal am nächtlichen Himmel sichtbar werden könne, wenn wohl auch nur mit dem Fernglas und nicht mit bloßem Auge.

Auch einige Tage später ist nicht wirklich klar, was genau auf den Bildern der Sonnensonde SOHO am Freitag als heller Punkt mit deutlichem Schweif zu erkennen war. Spätestens am Sonnabend hatte sich das Bild nämlich wieder geändert: Ein heller Kern war nun nicht mehr zu sehen und die Reste des Schweifs wurden schnell wieder schwächer. Was auch immer es um die Sonne geschafft hatte, war wohl jetzt auch zu Staub zerfallen."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/12/1312-004.shtml


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