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 VLTI - Detaillierter Blick in eine aktive Galaxie

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Galaxys81
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BeitragThema: VLTI - Detaillierter Blick in eine aktive Galaxie   Fr 14 März - 23:36 6302

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Mithilfe des Very Large Telescope Interferometer der europäischen Südsternwarte ESO ist Astronomen nun der detailreichste Infrarotblick ins Zentrum einer aktiven Galaxie gelungen. Die Staubverteilung rund um das supermassereiche Schwarze Loch im Kern der Circinusgalaxie zeigte sich dabei komplexer, als es die Modelle bislang erwarten ließen.

Einer internationalen Forschergruppe unter der Leitung von Konrad Tristram vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie ist es gelungen, die bisher detailreichste hochaufgelöste Infrarot-Studie von der Umgebung eines extrem massereichen Schwarzen Lochs im Zentrum einer aktiven Galaxie zu erhalten. Die Beobachtungen der Circinusgalaxie zeigen zum ersten Mal, dass sich der von der zentralen Energiequelle einer aktiven Galaxie beleuchtete Staub in zwei voneinander getrennten Komponenten befindet.

Dabei ist eine verbogene Staubscheibe im Inneren von großräumiger verteiltem Staub umgeben. Die großräumigere Staubkomponente dürfte den überwiegenden Anteil der Abschattung des inneren Bereichs in der Umgebung des zentralen Schwarzen Lochs verursachen. Diese Modellvorstellung ist deutlich komplizierter als das über die vergangenen Jahrzehnte favorisierte einfache Modell eines schwimmreifen-ähnlichen Staubrings.

In den Kernregionen von aktiven Galaxien werden gewaltige Energiemengen dadurch freigesetzt, dass das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum einer solchen Galaxie Materie verschluckt. Die Schwarzen Löcher haben Massen, die die Masse unserer Sonne um das Millionenfache oder sogar Milliardenfache übersteigen. Die Materie wird auf ihrem Sturzflug auf das Schwarze Loch derart heiß und leuchtkräftig, dass sie die gesamte übrige Galaxie mit ihren Milliarden von Sternen überstrahlen kann.



(Screenshot: astronews)

Die schiere Menge der im Zentralbereich freigesetzten Energie wirkt sich natürlich auch auf die umgebende Galaxie aus. Man nimmt daher an, dass aktive Galaxienkerne eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Entwicklung von Galaxien spielen und dass sie deswegen das derzeitige Erscheinungsbild des Universums signifikant mitgestaltet haben.

Dem Forschungsteam ist es gelungen, unter Verwendung des MIDI-Instruments am Very Large Telescope Interferometer der europäischen Südsternwarte ESO in Chile einen vorher nicht erreichten klaren Blick auf die Struktur und Verteilung des warmen Staubs im Kernbereich der Circinusgalaxie zu erhalten. Diese Galaxie liegt in Richtung des südlichen Sternbilds Zirkel (lateinischer Name Circinus) in nur 13 Millionen Lichtjahren Entfernung und beherbergt in ihrem Zentrum einen der nächstgelegenen und demzufolge hellsten aktiven Galaxienkerne.

"Wir haben mindestens doppelt so viele interferometrische Daten gesammelt wie für alle anderen Galaxien", berichtet Konrad Tristram vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR). "Durch unsere Beobachtungen wird die Circinusgalaxie zur am besten untersuchten Quelle in optischer und Infrarot-Interferometrie außerhalb unserer Milchstraße." Durch die Verknüpfung von zwei separaten Teleskopen steigern die interferometrischen Messungen die räumliche Auflösung am Himmel zu der eines Teleskops mit 92 Metern Durchmesser.

Im Fall der Circinusgalaxie konnten die Wissenschaftler zum ersten Mal zeigen, dass die Strahlung des Staubs im zentralen Bereich aus zwei komplett unterschiedlichen Bereichen kommt, nämlich einer inneren, scheibenförmigen Struktur und einer weiteren Komponente, die in senkrechter Richtung dazu ausgedehnt ist. Die innere Staubscheibe hat einen Durchmesser von rund drei Lichtjahren und stimmt in ihrer Position sehr gut überein mit einer verbogenen Gasscheibe, die mit Hilfe der Strahlung des Wassermoleküls nachgewiesen wurde.

Die innere Staubscheibe wird umgeben von einer wesentlich größeren Staubverteilung mit einer Ausdehnung von mindestens sechs Lichtjahren. Dabei ist nur der innere Rand dieses Staubes sichtbar, der von der Strahlung aus der Zentralregion direkt ausgeleuchtet wird. Dieser innere Schlot erscheint senkrecht zu der Staubscheibe ausgedehnt. Dabei wird die südöstliche Seite wesentlich stärker verdunkelt als die nordwestliche Seite. Das führt zu der starken Asymmetrie und Farbänderung in der beobachteten Strahlung."


Quelle und ganzer Artikel:
http://www.astronews.com/news/artikel/2014/03/1403-018.shtml
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