Nothing but the Truth - Wenn sich VT's in Luft auflösen

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 67P/Churyumov-Gerasimenko

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Galaxys81
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 12 Nov - 20:28 9013

Oh man noch bis morgen warten.
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CommanderData

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 12 Nov - 20:33 9014

Der Lander tat was er tun sollte, die Verbindung besteht, alle Daten wurden gesammelt und müssen jetzt erst einmal ausgewertet werden.

Ist schon sehr toll, dass man dies alles miterleben darf. lchn1
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Galaxys81
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 12 Nov - 20:36 9015

CommanderData schrieb:
Der Lander tat was er tun sollte, die Verbindung besteht, alle Daten wurden gesammelt und müssen jetzt erst einmal ausgewertet werden.

dmnhch1

CommanderData schrieb:
Ist schon sehr toll, dass man dies alles miterleben darf. lchn1

Oh ja. lchn1
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Dexter

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 12 Nov - 20:44 9017

CommanderData schrieb:
Der Lander tat was er tun sollte, die Verbindung besteht, alle Daten wurden gesammelt und müssen jetzt erst einmal ausgewertet werden.

Ist schon sehr toll, dass man dies alles miterleben darf. lchn1


Auf jeden Fall! Mich freut es total!

Na dann warten wir mal weiter bis morgen ab.
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Dexter

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 12 Nov - 20:46 9018

Bezüglich noch zu dem Bild von vorhin:

Florian Freistetter: "Und: Das Bild, das angeblich zeigt, wie Philae auf der Oberfläche des Kometen steht, ist nicht echt. Das ist nur ein Bild eines Testmodells auf der Erde. Es zirkuliert derzeit aber trotzdem überall im Internet."



Alles klar.
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Herr von Bödefeld

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 12 Nov - 21:44 9026

Dit war wirklich spannend.
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Beaker

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 12 Nov - 22:44 9030

Ich habe das Ganze auch mit Spannung verfolgt. Das war einfach klasse!


Ich fand es aber sehr schade, dass dann doch keine Panorama-Aufnahme mehr gezeigt wurde.


Naja, vielleicht kommt die ja morgen noch nach.
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BlackHeart
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Do 13 Nov - 12:58 9045



Rosetta war in einem Funkloch, daher treffen erst jetzt die ersten Bilder ein. Weitere folgen.

Quelle Bild: http://www.esa.int/spaceinimages/Images/2014/11/Welcome_to_a_comet
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CommanderData

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Do 13 Nov - 15:23 9052

Dexter schrieb:
Sie sind zweimal gelandet!

Philae scheint sogar dreimal auf den Kometen geladet zu sein. Jedenfalls berichtet das n-tv:

"Nach drei Landungen auf "Tschuri"
"Philae" steht ziemlich schief


Erstes Aufatmen nach den Problemen bei der Landung: Das Mini-Labor "Philae" scheint nach einem wilden Ritt auf dem Kometen ordentlich zu arbeiten. Aber es hat nicht die beste Position.

Der europäische Roboter "Philae" steht auf dem Kometen "Tschuri" "wahrscheinlich auf einem stark geneigten Abhang". Dies lassen erste Photos vermuten, die der Roboter von seinem Standort aus gesendet hat, wie Philippe Gaudon vom französischen Raumfahrtzentrum CNES der Nachrichtenagentur AFP sagte. "Er scheint von Felsen umgeben" und dadurch "ziemlich blockiert" zu sein, fügte der CNES-Verantwortliche für die Mission hinzu.

Nach den bisherigen Daten scheint "Philae" am Mittwoch nicht nur einmal, sondern sogar dreimal auf dem Kometen gelandet zu sein. Über Twitter schickte die Europäische Raumfahrtagentur Esa im Namen von "Philae" bereits mehrere Tweets. Dabei hieß es auch, der Roboter habe einen sicheren Stand auf dem Kometen.

Die CNES hatte zuvor bereits drei gute Nachrichten von "Philae" verbreitet. Erstens sei der Roboter "auf dem Nukleus des Kometen" gelandet. Zweitens funktioniere die Energiezufuhr gut, was auf eine Lebensdauer über 60 Stunden hinaus hoffen lasse. Und drittens bestehe "ständiger Kontakt" mit dem Roboter, der Informationen an die Raumsonde "Rosetta" sende, von wo aus sie zur Erde weitergeleitet werden, sagte CNES-Chef Jean-Yves Le Gall dem Sender Europe 1. "Alle Systeme funktionieren gut...."


Kompletter Artikel: http://www.n-tv.de/wissen/Philae-steht-ziemlich-schief-article13957176.html

Also alles in allem sieht es doch sehr gut aus. lchn1
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Dexter

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Do 13 Nov - 17:17 9059

CommanderData schrieb:


Also alles in allem sieht es doch sehr gut aus. lchn1



Klasse! dmnhch1 Das freut mich sehr.
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Shibuya

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Do 13 Nov - 20:53 9065

Dexter schrieb:
Das ist einfach klasse, findet ihr nicht auch?


Ja lchn1 ich fand es auch absolut klasse. Habe es mir gestern auch nebenbei im Fernsehn angesehen und bin so froh darüber, dass jetzt, so wie es aussieht, doch alles gut gegangen ist. Das ist super!
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Galaxys81
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Fr 14 Nov - 16:35 9098

Dexter schrieb:
CommanderData schrieb:


Also alles in allem sieht es doch sehr gut aus. lchn1



Klasse! dmnhch1 Das freut mich sehr.



Mich auch. lchn1
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BlackHeart
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Fr 14 Nov - 18:32 9100

Viele Daten und ungewisse Zukunft

Wie geht es weiter mit Philae auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko? Philae liefert Daten von allen Instrumenten und hat auch mit einer Bohrung in den Boden begonnen. Doch die Batterien leeren sich schnell und der Kontakt in der kommenden Nacht könnte schon das letzte Lebenszeichen von Philae sein - es sei denn, ein gewagtes Manöver gelingt.

Ganz egal, ob die Mission des Kometenlanders Philae in der Nacht zu Ende geht oder nicht, über eines herrscht bei der ESA in Darmstadt und auch am Lander-Kontrollzentrum des DLR in Köln Einigkeit: Philae war ein Erfolg. Einen großen Teil der Daten, die man mit den Instrumenten an Bord des Landers sammeln wollte, konnte man - trotz des wenig optimalen Landeplatzes - bereits gewinnen.

Kurz vor dem geplanten Abbruch der Kommunikationsverbindung am Mittag wurde auch mit einer Bohrung in den Kometenboden begonnen. Eventuelle Ergebnisse werden aber erst während des nächsten Kommunikationsfensters übertragen werden können.

Und da liegt das Problem: Zwar sollte man gegen Mitternacht theoretisch wieder Kontakt zu Philae aufnahmen können, doch wird die Energieversorgung von Philae immer kritischer. Die Batterien an Bord werden, so die Prognosen, gerade noch so bis zum nächsten Kommunikationsfenster durchhalten. Anschließend sollten eigentlich Solarzellen für den nötigen Strom sorgen, doch auf diese fällt am aktuellen Landeplatz einfach zu wenig Sonnenlicht, um den Lander aktiv zu halten.

Philae ist nämlich, so die Vermutung des Teams, in einem Loch gelandet und rundherum von felsenartigen Strukturen umgeben. Der Lander steht sicher auf allen drei Füßen und hat sich seit der dritten Landung auch nicht wieder bewegt. Nur fällt eben in das Loch, in dem Philae steht, kaum Sonne. Beim DLR in Köln hat man auch wenig Hoffnung, dass sich die Situation in nächster Zeit ändern wird: Erst im kommenden August könnte vielleicht die Sonneneinstrahlung so stark sein, das sich Philae wieder aktiviert. Allerdings müsste der Lander dann - nach einem rund neunmonatigen Ritt auf einem Kometen - auch noch funktionieren und die Solarzellen nicht zu sehr von Staub bedeckt sein.

Vorher ist die Sonneneinstrahlung wohl zu gering, um die automatische Aktivierung des Landers auszulösen. Das Team überlegt daher, ob man in der kommenden Nacht, praktisch als letzte Aktion, einen Versuch unternimmt, den Lander aus dem Loch zu bugsieren. Dazu könnte, wenn denn die Energie noch ausreicht, das Schwungrad von Philae, das den Lander während des Flugs stabilisiert hat, wieder angefahren werden. Dadurch, so die Hoffnung, könnte Philae quasi aus dem Loch hüpfen und anschließend vielleicht an einem Ort landen, wo mehr Sonne auf die Solarzellen fällt.

Aktuell konzentriert sich das Team auf das nächste Kommunikationsfenster in der kommenden Nacht. Mit sehr viel Glück könnte auch noch am Sonnabendmorgen eine Kommunikation gelingen - vorausgesetzt immer, der Lander bleibt an der aktuellen Position und ist ausschließlich auf die Energie aus den Batterien angewiesen. Das Team will auch weiter versuchen, Philae auf Aufnahmen der Sonde Rosetta zu entdecken. Genau lokalisieren konnte man Philae bislang nämlich noch nicht.

Unabhängig davon, wie lange Philae noch Daten liefert, geht die Rosetta-Mission weiter: Der Orbiter wird den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ins innere Sonnensystem begleiten und beobachten, wie die Aktivität des Kometen bei Annäherung an die Sonne immer weiter zunimmt. Dabei sollten noch einige spektakuläre Bilder von der Kometenoberfläche gelingen.

Über die aktuellen Entwicklungen in den nächsten Stunden und auch am Wochenende informiert astronews.com weiter im Landelog und natürlich auch bei Twitter.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/11/1411-019.shtml
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Fr 14 Nov - 18:35 9101


Weiteres Update vom Google-Hangout der ESA: Philae steht offenbar mit allen drei Beinen auf dem Boden und hat sich seit der dritten Landung auch nicht mehr bewegt. Der Lander ist aber von Felsen umgeben, steht also eventuell in einem Loch und empfängt deswegen nur so wenig Sonne. Es ist unsicher, ob der Strom noch während des folgenden Kommunikationsfensters reicht. Wenn es möglich sein sollte, wird überlegt, das Schwungrad von Philae zu starten und zu hoffen, dass der Lander dadurch aus dem Loch "hüpft" und in einer Region landet, in der mehr Sonne auf die Solarzellen fällt.

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Weiteres Update vom Google-Hangout der ESA: Valentina Lommatsch vom DLR erklärt, dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass sich mit dem aktuell vorhandenen Sonnenlicht der Lander wieder reaktivieren lässt, nachdem die Batterien erschöpft sind. Aktuell erzeugen die Solarzellen wohl weniger Strom als für eine Aktivierung von Philae benötigt wird. Das könnte sich eventuell ändern, wenn der Komet sich weiter der Sonne nähert, doch erscheint auch dies nicht sehr wahrscheinlich.

--------------------------------------------------------------------------------

Noch ein Update vom Google-Hangout der ESA: Valentina Lommatsch hält es für möglich, dass sich Philae im kommenden August noch einmal aktivieren könnte. Jeder sollte die Daumen drücken.

Außerdem zeigten sich alle außerordentlich zufrieden mit den Ergebnissen von Philae und was man bislang während der Mission erreicht hat. Ein Misserfolg ist Philae, selbst wenn man nichts mehr von dem Lander hören sollte, definitiv nicht.

Doch noch ist es nicht vorüber: Gegen Mitternacht besteht die nächste Chance auf einen Kontakt mit Philae. Es bleibt also weiter spannend.


Aktuelle Infos: http://astronews.com/news/missionen/rosetta/landelog.html
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Sa 15 Nov - 13:23 9141

Philae hat sich in einen Standby-Modus versetzt. Die Leistung der Batterien reichte für einen Weiterbetrieb nicht mehr aus. Alle Instrumente sind abgeschaltet. Das Team in Darmstadt und Köln ist glücklich, dass bis zuletzt Daten übertragen und Messungen durchgeführt werden konnten. Die Mission gilt schon jetzt als voller Erfolg. Nun ist die Hoffnung, dass Philae wieder aufwacht. Die Kommunikationsverbindung besteht noch, es werden aber nur wenige diagnostische Daten gesendet. DLR-Lander-Chef Ulamec: "Wir können zuschauen, wie Philae einschläft".

(Update von 1.30h)

Quelle: http://astronews.com/news/missionen/rosetta/landelog.html
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Sa 15 Nov - 13:57 9145

Auf jeden Fall war es ein Erfolg und das freut mich sehr. lchn1

Philae hat viele Daten sammeln können, mal gucken was diese uns allen noch bringen werden, darauf bin ich auch schon sehr gespannt.
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Dexter

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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Sa 15 Nov - 15:03 9150

CommanderData schrieb:


Philae hat viele Daten sammeln können, mal gucken was diese uns allen noch bringen werden, darauf bin ich auch schon sehr gespannt.


Ja, mal sehen was sie da noch alles herausfinden werden.
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 19 Nov - 12:56 9299

Erste Ergebnisse von Lander Philae

Dass der Lander Philae gegenwärtig im Ruhezustand auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko steht, bedeutet nicht, dass das Lander-Team arbeitslos ist: Die Wissenschaftler machten sich sofort an die Auswertung der zahlreichen Daten, die Philae zur Erde übermittelt hat. Ein erster Blick zeigt, dass der Komet etwas anders aussieht als angenommen.

Als Lander Philae am 15. November 2014 um 1.36 Uhr MEZ in den Ruhezustand ging, hatte er mit Hilfe seiner Primärbatterie etliches geleistet: Über 500 Millionen Kilometer entfernt von der Erde hatte das Mini-Labor mit zehn Instrumenten an Bord nach der Atmosphäre geschnüffelt, gebohrt, gehämmert und den Kometen durchleuchtet.

Dabei hatte er nach einer dreifachen Landung und einem neuen, ungeplanten Standort nicht die günstigsten Voraussetzungen. Mehr als 60 Stunden arbeitete Philae dennoch kontinuierlich und schickte bei jeder Funkverbindung Daten. Gesteuert und kommandiert wurde er dabei aus dem Lander Control Center (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Nun beginnt die aufwendige Datenauswertung.

Mit den bisherigen Ergebnissen ist der wissenschaftliche Leiter des DLR-Projekts, Dr. Ekkehard Kührt, sehr zufrieden. "Wir haben viele wertvolle Daten gesammelt, die man nur in direkter Berührung mit dem Kometen erhalten kann. Zusammen mit den Messungen der Rosetta-Sonde sind wir auf einem guten Weg, Kometen besser zu verstehen. Ihre Oberflächeneigenschaften scheinen ganz anders zu sein als bisher gedacht!"

Fest wie Eis ist 67P/Churyumov-Gerasimenko, schätzt das Team der Thermalsonde MUPUS (Multi-Purpose Sensors for Surface and Sub-Surface Science), deren Sonde sich in den Kometen hämmern sollte: "Obwohl die Leistung des Hammers stufenweise erhöht wurde, konnten wir sie nicht tief in den Boden fahren", erläutert Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung, der das Forscherteam der Thermalsonde leitet.


Die Reise von Philae zur Oberfläche von 67P/Churyumov-Gerasimenko durch die Augen von Rosettas Kamera OSIRIS bis kurz nach der ersten Landung.

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/11/1411-022a.shtml

Kurz nach der dreifachen Landung konnten die Wissenschaftler nur hoffen, dass Lander Philae in einer Position aufsetzen würde, die das Hämmern erlauben würde. Zum ersten Mal konnte mit MUPUS jedoch direkt auf einer Kometenoberfläche deren Festigkeit untersucht werden - und 67P/Churyumov-Gerasimenko erwies sich überraschenderweise als harter "Gegner". "Wir haben reiche Ernte eingefahren und müssen diese Daten jetzt noch alle analysieren", betont Kometenforscher Spohn. Lediglich die Thermalsensoren und Beschleunigungsmessern in den Ankern kamen nicht zum Einsatz, da diese bei der Landung nicht ausgelöst wurden, um Philae auf der Kometenoberfläche zu fixieren.

Auch das Team des SESAME-Experiments (Surface Electrical, Seismic and Acoustic Monitoring Experiments) kann bereits jetzt bestätigen, dass 67P/Churyumov-Gerasimenko bei weitem nicht so weich und fluffig ist, wie man es angenommen hatte. "Die Festigkeit der Eisschicht unter einer Staubschicht am ersten Landeplatz ist überraschend hoch", sagt Dr. Klaus Seidensticker vom DLR-Institut für Planetenforschung.

Das Instrument CASSE, das in den Füßen des Landers sitzt, wurde bereits beim ersten Abstieg eingeschaltet und registrierte deutlich die Landung beim ersten Kontakt mit dem Kometen. Aus den weiteren Daten sollen die mechanischen Eigenschaften von 67P/Churyumov-Gerasimenko abgeleitet werden. Zwei weitere Instrumente von SESAME lassen auf eine derzeit noch geringe Aktivität des Kometen an dieser Landestelle sowie auf eine größere Menge Wassereis unter dem Lander schließen.

Als letzte der zehn Instrumente an Bord von Lander Philae wurden der Bohrer SD2 aktiviert, der Bodenproben für die Instrumente COSAC und PTOLEMY zur Verfügung stellen sollte. Sicher ist, dass der Bohrer ausgefahren wurde und alle Arbeitsschritte abarbeitete, um eine Probe in den dafür vorgesehenen Ofen zu transportieren. Auch COSAC funktionierte wie geplant. Nun müssen die Wissenschaftler die gewonnen Daten analysieren, um herauszufinden, ob eine Bodenprobe tatsächlich in ihrem Gas-Chromatographen untersucht wurde.

Geschehen soll dies in Zusammenarbeit mit mehreren Instrument-Teams: Hat CASSE das Bohren gehört? Auf welche Bodenfestigkeit ist MUPUS beim Hämmern gestoßen? Mit welcher Kraft kam Bohrer SD2 zum Einsatz? "Wir haben zurzeit noch keine Informationen über Menge und Gewicht der Bodenprobe", sagt Dr. Fred Goesmann vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. Allerdings konnte COSAC bereits nach der Landung die Atmosphäre "erschnüffeln" und die ersten organischen Moleküle aufspüren. Die Analyse der Spektren und die Identifikation der Moleküle laufen zurzeit.

Einer der großen "Gewinner" der Philae-Landung ist Dr. Stefano Mottoloa der für die Kamera ROLIS verantwortlich ist. Das Instrument an der Unterseite der Kamera nahm bereits während des ersten Abstiegs Fotos auf, die den geplanten Landeplatz Agilkia zeigen. Aber auch nach der dritten Landung konnte ROLIS erneut aktiviert werden und Aufnahmen der Kometenoberfläche aus nächster Nähe anfertigen. Somit liegen dem Team nun Daten für gleich zwei verschiedene Standorte auf dem Kometen vor.

Auch für das Instrument CONSERT konnten reichlich Daten gewonnen werden: Dabei befanden sich Lander und Orbiter auf unterschiedlichen Seiten des Kometen und durchleuchteten gemeinsam den Kometenkern, um ein dreidimensionales Profil des Kerns zu erstellen. Mit CONSERT-Messungen verabschiedete sich Philae auch in den Winterschlaf, nachdem die Energie seiner Primärbatterie wie berechnet erschöpft war. Diese Batterie war bereits in aufgeladenem Zustand mit durchs All geflogen, um die erste wissenschaftliche Arbeitsphase sicherzustellen.

"Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass Philae wieder Kontakt mit uns aufnimmt und wir erneut die Instrumente betreiben können", sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Hat sich die wieder aufladbare Sekundärbatterie des Landers durch die Sonneneinstrahlung ausreichend aufgeladen, meldet sich Philae selbstständig und das Team des Lander-Kontrollzentrums am DLR nimmt seine Arbeit an den Steuerkonsolen erneut auf.

"Auf dem ersten Landeplatz hätten wir dazu natürlich bessere Beleuchtungsbedingungen vorgefunden", sagt Ulamec. "Jetzt stehen wir etwas schattiger und werden für das Aufladen länger benötigen." Ein Vorteil des schattigeren Landeplatzes an einem Kraterrand: Lander Philae wird bei der Annäherung an die Sonne nicht so schnell überhitzen, sondern von der stärkeren Sonneneinstrahlung profitieren. Dafür drehte das Lander-Kontrollteam Philae in der Nacht vom 14. auf den 15. November 2014, so dass dass größte Solarpaneel nun in Richtung Sonne ausgerichtet ist.

Wahrscheinlich im Frühjahr 2015, so schätzt DLR-Wissenschaftler Ulamec, kann das Lander-Kontrollzentrum des DLR wieder mit Philae kommunizieren und eine kurze Rückmeldung erhalten, wie es dem Lander auf Churyumov-Gerasimenko geht. Im Sommer 2015 könnten dann auf dem Kometen Temperaturen herrschen, die es Philae erlauben, seine Batterie aufzuladen. "Der Orbiter wird bei seinen Überflügen auf Empfang sein und hören, sobald Philae wieder aus dem Winterschlaf aufwacht."


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/11/1411-022.shtml
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Fr 21 Nov - 14:02 9382

Das Geräusch von Philaes Landung

Von der Seite: http://www.astronews.com

Zitat:

"Die jetzt vom DLR veröffentlichte Tondatei ist kaum zwei Sekunden lang und stellt trotzdem etwas ganz Besonderes dar: Zu hören ist darauf nämlich, wie der Lander Philae auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko aufsetzt - aufgezeichnet von den Sensoren an den Füßen des Landers. Das Geräusch verrät den Forschern einiges über die Oberfläche des Kometen.


Das DLR veröffentlichte nun das Geräusch der Landung von Philae auf der Kometenoberfläche. Bild: ESA/ATG medialab
Download der Sounddatei (mp3, 88kB): http://www.astronews.com/news/artikel/2014/11/1411-028_philae_touchdown.mp3

Es ist ein kurzer, aber bedeutender "Rumms", den das Instrument CASSE bei der ersten Landung von Philae auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko aufzeichnete - das Zwei-Sekunden-Stück aus dem All dokumentiert nicht weniger als den allerersten Bodenkontakt eines menschengemachten Objekts mit einem Kometen.

Die Sensoren sitzen in allen drei Füßen des Landers und lauschten am 12. November 2014 bereits im Anflug auf den Kometen. "Es war ein komplizierter Bodenkontakt, aber wir können die Daten wissenschaftlich auswerten", sagt Dr. Martin Knapmeyer, Geophysiker am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im CASSE-Team.

Der Dreiklang der Lander-Füße ist für die Forscher aufschlussreicher, als es sich für den Laien anhört: "Erst setzt Lander Philae auf einer mehreren Zentimeter dicken, weichen Schicht auf, dann treffen die Füße einige Millisekunden später auf eine harte, vielleicht eisige Schicht auf Churyumov-Gerasimenko", erläutert DLR-Forscher Dr. Klaus Seidensticker, der für das komplette SESAME-Experiment (Surface Electric Sounding and Acoustic Monitoring Experiment) zuständig ist, zu dem auch CASSE gehört.

Während der Abstiegsphase hatte CASSE (Cometary Acoustic Surface Sounding Experiment) zunächst die Vibrationen des Schwungrads wahrgenommen, das für einen stabilen Flug sorgte. Nach dem ersten Bodenkontakt prallte Philae wieder ab, weil die Harpunen zur Verankerung nicht ausgelöst wurden. "Aus unseren Daten können wir lesen, dass unmittelbar nach dem ersten Abprallen um 16:34:04 Uhr MEZ innerhalb von 30 Minuten keine zweite Landung stattfand", erläutert Planetenforscher Knapmeyer vom DLR.

Gemeinsam beispielsweise mit den Daten des ROMAP-Instruments zeigte die Daten-Auswertung noch in der Nacht vom 12. auf den 13. November, dass Philae nach dem ersten "Touchdown" nicht unverzüglich wieder auf den Kometenboden zurücksank. Insgesamt drei Mal landete Philae, bis er dann um 18.31 Uhr auf der Kometenoberfläche stehenblieb und die nächsten Messungen beginnen konnten. So "hörte" CASSE auch das Hämmern der Thermalsonde MUPUS. Vermutlich wackelte der Lander bei diesem Hämmern leicht und bekam mit verschiedenen Sohlen Kontakt zum Boden, denn das MUPUS-Signal wurde nicht in allen Füßen gleichzeitig von CASSE registriert.

Auch die beiden weiteren Instrumente DIM und PP des SESAME-Experiments konnten während den mehr als 60 Stunden Betrieb von Philae messen und Daten zur Erde senden. Die Daten des Instruments DIM (Dust Impact Monitor) lassen nach ersten Auswertungen darauf schließen, dass 67P/huryumov-Gerasimenko an der Landestelle am Rande eines Kraters derzeit nicht aktiv ist - die Wissenschaftler konnten kein einziges Teilchen feststellen. Dies bedeutet, dass sich in der unmittelbaren Umgebung des Kometen wohl nur wenige aufgewirbelte Staubpartikel befinden..."


http://www.astronews.com/news/artikel/2014/11/1411-028.shtml
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Do 11 Dez - 17:45 10023

Neue Daten der Raumsonde Rosetta

Von der Seite: http://www.astronews.com

"67P/Churyumov-Gerasimenko - Woher stammt das Wasser der Erde?

Neue Daten der Raumsonde Rosetta, die gegenwärtig den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ins innere Sonnensystem begleitet, lassen Zweifel daran aufkommen, ob wirklich Kometen für das Wasser auf der Erde verantwortlich sein können. Der Wasserdampf des Rosetta-Kometen passt nämlich nicht zum irdischen Wasser. Doch nicht nur das macht die Messungen interessant.



Der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko am 20. November 2014. Das Bild wurde aus vier Aufnahmen der Navigationskamera von Rosetta zusammengestellt. Bild: ESA / Rosetta / NAVCAM - CC BY-SA IGO 3.0 [Großansicht]

Neue Messdaten der ESA-Mission Rosetta wecken Zweifel an der Theorie, dass Kometen einst die Erde maßgeblich mit Wasser versorgten. Eine internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Bern hat mit Hilfe des Massenspektrometers ROSINA den Wasserdampf in der Umgebung des Rosetta-Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko untersucht. Die Zusammensetzung gleicht nicht der des irdischen Wassers. Nach dem Kometen Halley ist der Rosetta-Komet erst der zweite Schweifstern, für den solche Messungen nicht aus weiter Ferne, sondern direkt vor Ort gelangen.

Kaum eine andere chemische Verbindung scheint so charakteristisch für unseren blauen Planeten zu sein wie Wasser. Dennoch ist das feuchte Nass ein Zuwanderer: In der Frühphase des Sonnensystems verdampften solche leicht flüchtigen Stoffe aus dem inneren Planetensystem und konnten sich nur fern der Sonne weit jenseits der Umlaufbahn des Mars anreichern.

Auf welchem Weg das Wasser später zurückkam, versuchen Forscher zu klären, indem sie einen genauen Blick auf dessen molekulare Struktur werfen. Denn nicht alle Wassermoleküle sind gleich. Auf der Erde kommt auf etwa 6400 "normale" Vertreter ein Molekül, bei dem ein Wasserstoffatom durch das schwerere Isotop Deuterium ersetzt ist. "Dieses Verhältnis könnte uns etwas über den Ursprung irdischen Wassers verraten", erklären Axel Korth und Urs Mall vom Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS), die auch an den Untersuchungen beteiligt waren. "Es gilt, im Sonnensystem Körper zu finden, die ähnliche Werte aufweisen."

Lange Zeit kamen hauptsächlich Asteroiden, die zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter um die Sonne kreisen und somit vergleichsweise erdnahe Objekte sind, infrage. Erst vor kurzem entdeckten Forschergruppen, dass auch die beiden kurzperiodischen Kometen 103P/Hartley2 und 45P/Honda-Mrkos-Pajdušáková erdähnliches Wasser enthalten. Als Entstehungsort dieser Körper galt bisher der so genannte Kuipergürtel, eine Region weit jenseits der Umlaufbahn des Neptun.

Auch der Rosetta-Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko zählt zu dieser Kometenfamilie. Doch das Verhältnis von Deuterium zu Wasserstoff, das die Forscher um Kathrin Altwegg von der Universität von Bern nun fanden, reiht sich nicht in die Werte von 67Ps kosmischen Geschwistern ein. Auf dem Rosetta-Kometen stehen jedem Deuterium-Atom nur etwa 1880 normale Wasserstoffatome gegenüber.

Der Wert wirft zahlreiche grundsätzliche Fragen auf. So vermuten Forscher, dass in der Frühphase unseres Planetensystems das Deuterium einer einfachen Regel folgend verteilt war: Je ferner ein Objekt der Sonne war, desto mehr Deuterium lag dort im Vergleich zu normalem Wasserstoff vor. Messungen an Asteroiden und langperiodischen Kometen wie etwa Halley passten bisher gut ins Bild. Doch bereits die erdähnlichen Werte von 103P/Hartley2 und 45P/Honda-Mrkos-Pajdušáková sorgten für Verwirrung.

"Der Komet 67P fügt sich zwar wieder recht gut in die allgemeine Theorie ein", so Mall. "Doch offenbar bilden die Vertreter dieser Kometenfamilie eine ausgesprochen heterogene Gruppe." Die Wissenschaftler schließen aus ihren Ergebnissen, dass möglicherweise nicht wie bisher angenommen alle kurzperiodischen Kometen dem Kuipergürtel entstammen. Einige, wie etwa 103P/Hartley2 und 45P/Honda-Mrkos-Pajdušáková, könnten einst Asteroiden gewesen sein, die erst viel später auf kometenartige Umlaufbahnen gelangten.

Somit wäre erdähnliches Wasser ursprünglich weiterhin den Asteroiden vorbehalten - und diese Körper somit die Hauptkandidaten für die kosmischen Wasserlieferungen zur Erde. Verantwortlich für die neuen Messungen war das Massenspektrometer ROSINA (Rosetta Orbiter Spectrometer for Ion and Neutral Analysis), eines der zehn wissenschaftlichen Instrumente des Rosetta-Orbiters. Mit seiner hohen Empfindlichkeit konnte ROSINA in der Zeit vom 8. August bis 4. September 2014 den Wasserdampf von 67P/Churyumov-Gerasimenko genau vermessen und so auch seltene Isotope verlässlich aufspüren.

"Eine Messung dieser Art, die das Verhältnis von Deuterium zu Wasserstoff direkt vor Ort am Kometen bestimmt, hat es zuvor vor 28 Jahren in weiter Entfernung vom Kometen Halley gegeben", erklärt Korth. Damals raste die ESA-Raumsonde Giotto in einem Abstand von weniger als 600 Kilometern an dem Schweifstern vorbei. Im Vorbeiflug "schnupperte" das Massenspektrometer an Bord am Wasserdampf des Kometen.

Bei allen anderen Kometen, von denen das Verhältnis von Deuterium zu Wasserstoff bekannt ist, wurde der Wert aus großer Ferne und somit in indirekten Messungen bestimmt. "Die aktuellen Ergebnisse sind allerdings eine Momentaufnahme", gibt Mall zu bedenken. So sei es durchaus möglich, dass Messungen der nächsten Monate andere Werte liefern..."


Quelle/kompletter Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/12/1412-018.shtml
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   So 14 Dez - 18:38 10128

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Zitat:

"Rosetta-Komet ist ganz schön grau

Auf den Schwarz-Weiß-Bildern, die die Raumsonde Rosetta vom Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko zur Erde gefunkt hat, wirkt der Brocken wie eine graue Welt. Nun haben Wissenschaftler versucht, eine Ansicht zu erstellen, die die tatsächliche Farbe des Rosetta-Kometen zeigt. Das Ergebnis: 67P ist tatsächlich sehr dunkel und eintönig grau.



Sieht aus wie schwarz-weiß, ist aber ein Farbbild des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Es wurde aus drei Aufnahmen zusammengestellt, die am 6. August 2014 vom Kamerasystem OSIRIS mithilfe des roten, grünen und blauen Filters aus einer Entfernung von 120 Kilometern gemacht wurden.. Bild: ESA / Rosetta / MPS für OSIRIS Team (MPS / UPD / LAM / IAA / SSO / INTA / UPM / DASP / IDA) [Großansicht]

Wie auch viele andere kleine Körper im Weltall, beispielsweise die meisten Asteroiden, erscheint der Rosetta-Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko in einem farblosen Grau. Dies lässt sich Farbbildern entnehmen, die Forscher aus Aufnahmen des Kamerasystems OSIRIS erstellt haben. Um ein solches Farbbild in den "echten" Farben zu erhalten, haben die Wissenschaftler Aufnahmen, die mit Hilfe des roten, grünen und blauen Filters gemacht wurden, sorgfältig überlagert.

"Wir bezeichnen OSIRIS oft als die Augen von Rosetta", sagt Holger Sierks vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS), der Leiter des OSIRIS-Teams. "Allerdings unterscheiden sich diese Augen stark von unseren menschlichen." Das Kamerasystem ist mit mehreren Farbfiltern ausgerüstet, die nur eine begrenzte Bandbreite des Lichtes durchlassen.

Intensitätsunterschiede in OSIRIS-Bildern basieren deshalb stets nur auf einem kleinen Teil des Sonnenlichts, das der Komet ins All reflektiert. "Für wissenschaftliche Fragestellungen sind diese Aufnahmen solchen überlegen, die sich aus allen Wellenlängen zusammensetzen", so Sierks. Auf diese Weise lassen sich etwa die Fingerabdrücke bestimmter Mineralien oder Vorgänge wie Weltraum-Erosion aufspüren.

Doch welche Farbe hat 67P nun wirklich? Um ein Farbbild zu erzeugen, das dem entspricht, was das bloße Auge sehen würde, überlagerte das OSIRIS-Team Aufnahmen, die mit Hilfe des roten, grünen und blauen Filters entstanden. Dieses Prinzip wird auch bei Computer- und Fernsehbildschirmen genutzt. "Im Fall von OSIRIS ist dies jedoch etwas aufwendiger. Die einzelnen Bilder müssen nacheinander aufgenommen werden, während Rosetta weiter durchs All rast und der Komet sich dreht", so Sierks. Sie sind deshalb nicht nur leicht gegeneinander versetzt, sondern zeigen auch verschiedene Perspektiven. Nur durch eine sorgfältige Überlagerung entsteht das Farbbild.

"Wie sich herausstellt, sieht 67P dunkelgrau aus, in Wirklichkeit fast so schwarz wie ein Stück Kohle", beschreibt Sierks. Um Strukturen auf der Oberfläche des Kometen überhaupt sichtbar zu machen, wird die Intensität der Aufnahmen erhöht. So ergeben sich hellere Grautöne. Gleichzeitig ergeben erste Analysen, dass der Rosetta-Komet rotes Licht geringfügig effizienter reflektiert als Licht anderer Wellenlängen. Dieses Verhalten zeigen auch andere kleine Körper im Sonnensystem und beruht auf der feinen Körnung der Oberflächen. Es bedeutet jedoch nicht, dass der Komet sich dem bloßen Auge rötlich zeigt. Da im natürlichen Sonnenlicht die roten Komponenten leicht unterdrückt sind, ergibt sich insgesamt ein grauer Eindruck.

Lange bevor Rosetta am Kometen 67P eintraf, hatten erdgebundene Beobachtungen bereits auf eine solche Graufärbung hingewiesen. Nicht erwartet hatten die Forscher hingegen, dass der Komet selbst auf den kleinen Skalen, die jetzt erstmals OSIRIS auflösen kann, ausgesprochen gleichmäßig gefärbt ist. Dies deutet auf eine sehr einheitliche Zusammensetzung der Oberfläche hin..."


Quelle/kompletter Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/12/1412-020.shtml
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   So 11 Jan - 17:24 10777

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"Wer in diesen Tagen versucht, am Abend einen Blick auf den Kometen C/2014 Q2 (Lovejoy) zu werfen (siehe (siehe C/2014 Q2 (Lovejoy): Beste Beobachtungsphase für Komet beginnt), mag sich vielleicht fragen, wie dieser verschwommene Lichtfleck am Himmel eigentlich aus der Nähe aussieht.

Eine Antwort für Lovejoy kann man zwar nicht geben, doch begleitet die europäische Raumsonde Rosetta ja seit ungefähr einem halben Jahr den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ins innere Sonnensystem.

Von diesem Kometen gibt es daher eindrucksvolle Nahaufnahmen, wie etwa unser heutiges Bild des Tages, das mit der Navigationskamera von Rosetta am 3. Januar 2015 aus einer Entfernung von 28,4 Kilometern vom Zentrum des Kometen gemacht wurde. Die Ansicht wurde aus vier Einzelaufnahmen zusammengesetzt..."


Quelle/kompletter Artikel: http://www.astronews.com/bilddestages/2015/20150109.shtml
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Di 20 Jan - 12:23 10977

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"Staubfontänen mit Struktur

Eine jetzt veröffentlichte Aufnahme des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko zeigt eindrucksvoll die Feinstruktur der Staubfontänen, die von seiner Oberfläche ausgehen. Von der Analyse solcher Bilder erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnisse über Ursprung und Entstehung der Fontänen. Die Aktivität von 67P dürfte in den nächsten Monaten noch dramatisch zunehmen.


Der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko am 22. November 2014. Bild: ESA / Rosetta / MPS für OSIRIS Team (MPS / UPD / LAM / IAA / SSO / INTA / UPM / DASP / IDA) [Großansicht]

Seit einigen Monaten bereits ist der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko aktiv und spuckt Fontänen aus Staub ins All. Neue Aufnahmen des Kamerasystems OSIRIS an Bord der ESA-Raumsonde Rosetta decken nun die Feinstruktur der großskaligen Staubfontänen auf, die sich bereits auf älteren Aufnahmen zeigten.

In der Nähe der Oberfläche fächern die Fontänen in getrennte, kleinere Strahlen auf, die weiter entfernt vom Kometenkern verschmelzen. Die Halsregion des Kometen zeichnet sich nach wie vor durch starke Aktivität aus. Doch einige Staubfontänen bilden sich nun auch am "Kopf" und "Körper" des Kometen.

"Im Vergleich zu der Aktivität, die wir für den Sommer dieses Jahres erwarten, ist dies erst der Anfang", sagt Dr. Holger Sierks vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS), Leiter des OSIRIS-Teams. "Vom letzten Vorbeiflug des Kometen 67P an der Sonne wissen wir, das sich die Aktivität noch um einen Faktor 100 steigern wird."

Doch bereits am 22. November 2014, als das jetzt veröffentlichte Bild aufgenommen wurde, waren die Staubfontänen ausgeprägt genug, um klare Strukturen erkennen zu lassen. Die Wissenschaftler des OSIRIS-Teams bemühen sich nun, die physikalischen Vorgänge zu verstehen, die diese Strukturen erzeugen und formen.

Das aktuelle Bild stammt aus einer Reihe von Beobachtungen, die es zum Ziel haben, die allgemeine Aktivität des Kometen zu untersuchen. Die Raumsonde umkreiste "ihren" Kometen zu diesem Zeitpunkt in einer Entfernung von 30 Kilometern und blickte auf die Südhalbkugel des Kerns. Die Aufnahme, die von der Weitwinkelkamera von OSIRIS aufgenommen wurde, zeigt sowohl den Kern als auch die Koma des Kometen.

Der Kern ist überbelichtet, um die schwachen Fontänen in der Umgebung des Kometen sichtbar zu machen. Solche Fontänen konnten über eine volle Umdrehung des Kometen beobachtet werden. "Indem wir die Fontänen von Bild zu Bild verfolgen, können wir ihre dreidimensionale Struktur rekonstruieren und sie mit bestimmten Gebieten auf der Oberfläche in Verbindung bringen. Die Morphologie und Zusammensetzung dieser Gebiete wird nun genauer untersucht", erklärt OSIRIS-Wissenschaftler Dr. Jean-Baptiste Vincent vom MPS.

Ziel ist es zu verstehen, ob die Fontänen beispielsweise von Klippen oder Ebenen ausgehen. Dies könnte Hinweise auf die zugrunde liegenden physikalischen Prozesse liefern. Zusätzlich zu den Fontänen zeigt die Aufnahme auch zahlreiche Oberflächenstrukturen auf der dunklen Seite des Kometen. Obwohl diese Region derzeit noch nicht direkt von der Sonne beleuchtet wird, erlaubt es das Streulicht von anderen Regionen, Strukturen zu erkennen..."


Quelle/kompletter Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2015/01/1501-021.shtml
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Mi 11 Feb - 12:38 11351

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Zitat:


"Der heiße Süden des Rosetta-Kometen

Die Südseite des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko wird sich in den nächsten Monaten dramatisch verändern. Unter dem Einfluss der Sonne könnte der Komet dort eine Oberflächenschicht von einigen Metern Dicke verlieren. Der Rosetta-Komet wird also vermutlich in einem Jahr deutlich anders aussehen als heute. Für Philae könnte der bevorstehende heiße Sommer von Vorteil sein.


Aktuelle Modellrechnungen legen nahe, dass die Südhalbkugel (oben) des Rosetta-Kometen eine Staubschicht mit einer Dicke von bis zu 20 Metern verlieren könnte. Die Nordhalbkugel erfährt deutlich weniger Erosion. Bild: ESA / Rosetta / MPS für OSIRIS Team (MPS / UPD / LAM / IAA / SSO / INTA / UPM / DASP / IDA) [Großansicht]

Nord- und Südseite des Rosetta-Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko werden sich in den nächsten Monaten sehr unterschiedlich entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des OSIRIS-Teams in einer aktuellen Analyse. Mit Hilfe eines thermischen Modells konnten sie abschätzen, wie viel Material im Laufe eines Sonnenumlaufs von beiden Halbkugeln abgetragen wird.

Unter dem Einfluss der Sonne verdunstet gefrorenes Wasser von der Oberfläche des Kometen und reißt Staubteilchen mit sich. Während die Südhalbkugel eine Schicht von mehreren Metern Dicke verlieren und somit ihr Aussehen grundlegend verändern könnte, ist die Nordhalbkugel weniger stark betroffen. Seit der Ankunft der Raumsonde Rosetta an "ihrem" Kometen im August vergangenen Jahres ist die Südhalbkugel von der Sonne abgewandt. Ab Mai dieses Jahres wird dieser Bereich wieder beleuchtet.

Ähnlich wie auf der Erde gibt es auch auf dem Rosetta-Kometen verschiedene Jahreszeiten: Während einige Regionen phasenweise starker Sonneneinstrahlung unterliegen, erhalten zur selben Zeit andere deutlich weniger Sonnenlicht. Einige Bereiche in der Nähe der Pole durchleben gar Phasen völliger Dunkelheit oder ununterbrochener Sonne.

Grund dafür ist, dass die Rotationsachse beider Körper zur Bahnebene geneigt ist. Mit einem Winkel von 52 Grad fällt diese Neigung bei 67P/Churyumov-Gerasimenko jedoch deutlich stärker aus als bei der Erde. Zusammen mit seiner komplexen Form und seiner stark elliptischen Umlaufbahn um die Sonne führt dies zu einer sehr ungleichen Verteilung von Sommer- und Wintermonaten auf beide Hemisphären des Kometen.

Der Sommer auf der Nordhalbkugel (und entsprechend der Winter auf der Südhalbkugel) vollzieht sich während der Komet fern der Sonne ist und dauert ganze 5,6 Jahre. Die Südhalbkugel hingegen durchlebt eine kurze und intensive warme Jahreszeit von etwa zehn Monaten. Derzeit ist die Südseite des Kometen der Sonne abgewandt und in einer Art Polarnacht gefangen. Erst ab Mai werden Sonnenstrahlen diese Gebiete wieder erreichen.

"Wir erwarten, dass dann die Erosion dort deutlich zunehmen wird", so Holger Sierks vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen, Leiter des OSIRIS-Teams. In ihren Modellrechnungen schätzten die Forscher des Teams den maximalen Materialabtrag für beide Regionen im Verlauf eines Sonnenumlaufs ab. Dabei nahmen sie an, dass das unterirdische gefrorene Wasser von einer sehr dünnen und extrem porösen Staubschicht bedeckt ist, deren Dicke nur 50 Mikrometer misst.

"Natürlich können wir uns bei diesem Wert noch nicht völlig sicher sein. Mit ihm lassen sich jedoch die Erosionsraten, die wir derzeit beobachten, gut reproduzieren. Wir halten ihn deshalb für einen guten Ausgangspunkt für unser Modell", erklärt OSIRIS-Wissenschaftler Horst Uwe Keller vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), emeritierter Leiter des OSIRIS-Teams, der die Analyse leitete. Die Erosion ist dann proportional zur Sublimation von gefrorenem Wasser, welche die Wissenschaftler in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung bestimmten.

Die Berechnungen basieren auf einem dreidimensionalen Modell des Kometen, das aus Daten des Kamerasystems OSIRIS berechnet wurde. Morphologische Details wurden vernachlässigt und die gesamte Oberfläche durch etwa hunderttausend kleine Dreiecke dargestellt.

"Unter der Annahme, dass der Komet viermal so viel Staub emittiert wie Gas, führt unser Modell zu sehr unterschiedliche Szenarien für die nördliche und südliche Hemisphäre", so OSIRIS Wissenschaftler Stefano Mottola vom Institut für Planetenforschung. "Die Südhalbkugel könnte während ihres kurzen, aber intensiven Sommers eine Schicht von bis zu 20 Metern Dicke verlieren. Auf der Nordhalbkugel dürfte dieser Wert deutlich kleiner sein. Nach unseren Schätzungen erodieren dort nur wenige stark emporragende Gipfel und Klippen um mehr als zehn Meter im Verlauf eines Sonnenumlaufs.“

Die Wissenschaftler erwarten deshalb, dass sich die Südseite dramatisch verändern wird, wenn sich 67P seinem Sonnenvorbeiflug im August dieses Jahres nähert. "Möglicherweise wird 67P nach seiner Sonnenpassage nicht mehr der Komet sein, der uns in den vergangenen Monaten so vertraut geworden ist", so Sierks. "Diese Veränderungen aus der Nähe mit zu erleben, wird ein unbeschreibliches Abenteuer sein."

Der Halsbereich des Kometen, der seine beiden Teile verbindet, erfährt wenig Sonnenlicht. Gleichzeitig zeigte dieser Bereich in den vergangenen Monaten besonders starke und frühe Aktivität: Viele Staubfontänen nahmen dort ihren Ursprung. Die Forscher glauben deshalb, dass sich dieser Bereich möglicherweise durch eine andere Zusammensetzung auszeichnet..."


Quelle/kompletter Bericht: http://www.astronews.com/news/artikel/2015/02/1502-015.shtml
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BeitragThema: Re: 67P/Churyumov-Gerasimenko   Sa 14 Feb - 13:04 11410



astronews schrieb:
"Unser heutiges Bild des Tages zeigt einen Blick auf den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko aus einer relativ großen Entfernung von 124 Kilometern vom Zentrum des Kometen. Die Auflösung beträgt 10,6 Meter pro Pixel und zu sehen ist ein insgesamt 10,8 Kilometer durchmessender Bereich.

Die Aufnahme entstand am 6. Februar 2015. Rosetta war zu diesem Zeitpunkt so weit von 67P entfernt, dass der gesamte Komet auf nur ein einziges Bild der Navigationskamera an Bord passte. Zuvor waren die Bilder immer aus mehreren Aufnahmen zusammengesetzt gewesen.

Allerdings ist Rosetta gerade dabei, 67P wieder sehr nahe zu kommen: Am morgigen Sonnabend soll die Sonde in einem Abstand von nur sechs Kilometern über die Oberfläche des Kometen fliegen..."

Quelle/komplette Beschreibung: http://www.astronews.com/bilddestages/2015/20150213.shtml
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