Nothing but the Truth - Wenn sich VT's in Luft auflösen

NWO? Aliens auf der Erde? Kornkreise? Astralreisen? Galaktische Föderation? 9/11 was an Inside-Job? Chemtrails? HAARP? Alles Quatsch? Genau! Und um das zu zeigen ist dieses Forum da. Dies auch gerne mal satirisch und bissig. ;)
 
StartseitePortalKalenderNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | .
 

 Die große Friedensdemo floppt

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Galaxys81
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 6135
Anmeldedatum : 12.09.13
Alter : 36
Ort : auf der wunderschönen Erde

BeitragThema: Die große Friedensdemo floppt   Mo 21 Jul - 21:39 7202

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.n-tv.de

"Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?

Ihre erste bundesweite Aktion in Berlin sollte ein großer Schritt für die "Mahnwachen für den Frieden" sein. 8000 Leute sollten kommen. Doch der Aufmarsch der Systemgegner ist einfach zu schräg, um Massen zu mobilisieren.

Um 20.01 Uhr durchbricht ein Redner die Stille. Nach einer Schweigeminute fordert er die Menge auf, ein wenig zu fantasieren: "Stellt euch mal vor, das machen zehn Millionen Menschen … Das ist unser Traum."

Es ist ein sonniger Samstagabend auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Erstmals findet hier die "Mahnwache für den Frieden" in einer bundesweiten Aktion statt. Bisher war die Bewegung ein eher lokales Phänomen. Man kennt sie aus Frankfurt, Hamburg, Berlin und Dutzenden anderen Orten. Aktivisten trafen sich immer Montags in ihren Heimatstädten, um gemeinsam für eine friedlichere Welt zu demonstrieren. Jetzt kommen die bisher lose miteinander verbundenen Netzwerke in der Hauptstadt zusammen. Es soll ein großer symbolischer Schritt sein. Doch es bedarf sehr viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass die Mahnwache einmal aus zehn Millionen Menschen bestehen könnte, die gemeinsam für eine Minute innehalten.

Ein Polizist, der am Rande des Platzes steht, sagt: "Als die am Nachmittag vom Alexanderplatz hierhergelaufen sind, waren's knapp 2000 Leute. Jetzt sind es schon wieder weniger." Gemessen an der Teilnehmerzahl ist die erste bundesweite Aktion der Mahnwache ein gewaltiger Flop. Nach Angaben der Berliner Polizei hatte Initiator Lars Mährholz schließlich 8000 Menschen angemeldet. Einige Aktivisten prophezeiten gar, dass 10.000 kommen würden. Und jetzt sowas. Wie kann das sein?

Der Anti-Amerikaner und die Harley

Wer einen Blick auf die Männer und Frauen wirft, die sich an diesem Abend in Berlin treffen, versteht schnell, warum die "Mahnwache für den Frieden" wohl das Projekt einer überschaubaren Anhängerschaft bleiben wird. Da steht zum Beispiel dieser Mittdreißiger, der gerade seinen beiden Kumpels erzählt, dass er am liebsten mit der ganzen Versammlung zur US-amerikanischen Botschaft hinüberwandern wurde. Um zu rufen: "Amis raus!" Der Mann erntet zustimmendes Nicken. Antiamerikanismus eint viele Teilnehmer der Mahnwachen. Sie sehen in Washington den größten Kriegstreiber. Hier prangt auf einem Schild deshalb das Bild des NSA-Enthüllers Edward Snowden, dem "True American Hero". Dort steht auf einem Banner: "Yankee go home, leave Europe alone". Doch schon an jenem Mittdreißiger zeigt sich, dass sich bestimmte Feindbilder der Teilnehmer zwar überschneiden, dass aber auch gewaltige Unterschiede zwischen den Mahnwachenden bestehen.

Der Mittdreißiger trägt ein Harley-Davidson Shirt mit hochgekrempelten Ärmeln und Marken-Turnschuhe. Mit amerikanischer Politik hat er ein Problem, mit amerikanischem Kapitalismus offensichtlich nicht. Wie geht das zusammen mit den Männern und Frauen in Yoga-Hosen und Batik-Shirts und der Fraktion Goa-Party? Und da sind schließlich noch die Gegner des Zinssystems und des internationalen Bankenwesens. Auch Rüdiger Lenz, einer der Redner und selbsternannter Begründer des "Nichtkampf-Prinzips", setzt sich eher für den Boykott des Kapitalismus ein. "Werft eure Nikes weg", ruft er. "Ihr werdet den Frieden mit euren Sandalen sehen."

Der Veganer und die Bratwurst

Und der antiamerikanische Harley-Fan ist nur eines von vielen Beispielen. Auf dem Potsdamer Platz recken Veganer Schilder in Luft: "Vater Staat, lass Mutter Natur in Ruhe." Daneben stehen Jungs mit Russlandflagge in der einen Hand und einer Thüringer Bratwurst in der anderen. Ein Christ reckt ein Plakat in die Höhe: "Schöpfer und Gebote - oder Weltlichkeit und Gleichgültigkeit". Ein paar Meter weiter sitzen Menschen auf ihren Picknickdecken, denen das Weltliche derzeit viel wichtiger ist als alle Gebote aus dem Jenseits. "Ich möchte nicht, dass meine Kinder im Krieg verheizt werden", sagt ein junger Vater. "Ich lieb' die doch."

Entstanden sind die Mahnwachen vor rund drei Monaten. Die Ukraine-Krise schreckte viele Menschen in Deutschland auf. Plötzlich war die Angst vor einem Krieg in Europa wieder da. Auch die Medienberichterstattung, die viele als einseitig empfanden, schuf Mobilisierungspotenzial. Da war auf einmal das diffuse Gefühl, dass etwas falsch läuft in dieser Welt. Mährholz nahm diese Stimmung auf, verpasste seiner Bewegung das Symbol der weißen Friedenstaube und hatte zunächst Erfolg. Die Menschen wollten etwas tun, aktiv werden und die lokalen Veranstaltungen verzeichneten kräftigen Zulauf. Mittlerweile zeigt sich allerdings mehr denn je, dass es abgesehen von dem diffusen Gefühl, dass etwas falsch läuft, wenig gibt, was die Menschen auf den Mahnwachen wirklich verbindet.

Ethik und Ohnmacht, Politik und Esoterik - hier kommt alles zusammen. Dafür, dass die Bewegung unterschiedlichster Systemgegner nicht längst vollständig zerfasert ist, sorgt wohl nur die Handvoll professioneller Redner, die sich an ihre Spitze gesetzt hat. Zu den prominentesten zählen Ken Jebsen und Jürgen Elsässer. Beide bemühen gern Verschwörungstheorien. Jebsen etwa sagt Sätze wie: "Seit dem 11. September ist ja der gesamte Journalismus gehijackt." Dann scheint es so, als ob sie die Männer und Frauen, die den Mahnwachen treu geblieben sind, vor allem aus einem Grund zusammenhalten: Jebsen und Elsässer erwecken den Eindruck, als gebe es für das Gefühl, dass etwas falsch läuft - sei es nun der Krieg in der Ukraine oder die Schiefergasförderung, die Massentierhaltung oder die Wirtschaftskrise -, einen übergeordneten Grund.

Die friedliche Kriegstreiberin

Hätten sie nicht so zweifelhafte Biografien, würde ihnen das womöglich noch besser gelingen. Der Journalist Jebsen musste wegen antisemitischer Kommentare seinen früheren Arbeitgeber RBB verlassen. Jürgen Elsässer, der Herausgeber des Magazins "Compact", hat sich vor allem als Kreml-Propagandist und Rechtspopulist einen Namen gemacht und tritt allzu gern mit umstrittenen Charakteren wie Thilo Sarrazin auf. Das Ergebnis: An früheren Mahnwachen nahmen nicht nur Rechtspopulisten, sondern auch Rechtsextreme teil. Vor allem linke Friedensaktivisten verabschiedeten sich deshalb längst von der Bewegung.

Auch viele der Passanten dürften von den Problemen der Mahnwache mit Rechtsextremen schon gehört haben...''


Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Wer-bin-ich-und-wenn-ja-wie-viele-article13243441.html

Mittlerweile würde ich mal schätzen das diese Mahnwachen zu 80% aus Rechtsextremen bestehen! Viele Verschwörungsideologen merken ja nicht, wie tief sie schon im braunem Dreck sitzen!
Nach oben Nach unten
Dexter

avatar

Anzahl der Beiträge : 1001
Anmeldedatum : 22.07.14
Alter : 26
Ort : San Diego

BeitragThema: Re: Die große Friedensdemo floppt   Di 22 Jul - 17:21 7225

Ich hätte da auch noch einen Bericht.


vice schrieb:
„Wer die Kritiker kritisiert, ist für das System“—Die Montagsdemos kreisen weiter um sich selbst

Letzten Samstag sollte ein großer Tag für die Mahnwachen werden: zum ersten Mal wollten Montagsdemonstranten aus ganz Deutschland sich zur ersten bundesweiten „Mahnwache für den Frieden“ in Berlin versammeln. Gut sechs Wochen wurde mobilisiert, organisiert, es fanden Vorbereitungstreffen statt und Redner wurden eingeladen. Der Organisator der Berliner Mahnwache, Lars Mährholz, sprach immer wieder von den 90 Städten bundesweit, von zehntausenden Abgesandten aus ganz Deutschland. Ken Jebsen nannte die Demo den „Marsch auf Berlin“ (was ihm allerdings schnell peinlich war, woraufhin er seinen Beitrag löschte) und einige Kommentatoren sahen die Bewegung schon dabei, den Bundestag zu stürmen.

Bei der Demoanmeldung für vergangenen Freitag wurde also erstmals konservativ geschätzt. 8000 wurden angemeldet, mit 10.000 wurde gerechnet. Erschienen sind laut offiziellen Schätzungen 2000. Umgerechnet auf die angeblichen 90 Städte sind das: 22 Personen pro Stadt.

Ohnehin ist die derzeitige Situation der Demos ein Paradebeispiel für Zerfall. In Berlin existiert seit Anfang des Monats eine zweite Mahnwache auf dem Alexanderplatz, die sich von der bisherigen abgespalten hat, da man seit dem Auftreten von Pedram Shahyar und seiner mittlerweile prominenten Position auf den Mahnwachen und der Distanzierung von Elsässer zu stark linke Tendenzen vermutet hat. Eine kategorische Distanzierung von Rassismus, Antisemitismus und Homophobie wird von dieser Gruppe kritisiert, weswegen sich hier auch die größten Fürsprecher von Elsässer finden. Dank der Alexanderplatzaktivisten durfte er deswegen am vergangenen Samstag auch wieder sprechen.

Aber nicht mal das hat wirklich geholfen. Wie immer schöpfte Elsässer aus seinem üblichen Repertoire und sprach über die „Neue Weltordnung“, die von den „Eliten“ gesteuert wird, die „Sprachpolizei“ der Political Correctness, Zionismus und Faschismus setzt er gleich und nennt die israelische Politik Völkermord. Als er Angela Merkel mit der Aussage „Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung“ zitiert, kommen Buhrufe aus dem Publikum. Danach spricht er über MH-17 und absurde Verschwörungstheorien, die ohnehin bereits widerlegt sind. Und dann natürlich Russland. Schon lange macht sich Elsässer gerne bei Putin beliebt, sei es dadurch, dass er seine Familienpolitik glorifiziert und den Initiatoren der ekelhaften Homo-Gesetzgebung Russlands eine Bühne bietet. Oder eben auch in dieser Rede, wo er die deutsch-russische Freundschaft beschwört, die seiner Meinung nach schon immer gut für die beiden „Völker“, ja für den ganzen Kontinent gewesen sei. Wie in dem Zusammenhang der Hitler-Stalin-Pakt zu sehen ist, ließ er leider aus.

Auch die restlichen Redner sparten nicht mit dem Üblichen. Einer plante die Abschaffung aller Regierungen, da man sich auch sehr gut über Facebook organisieren könne. „Deutschland muss aufwachen“ war auch zu hören. Stephane Simone, der normalerweise in Leipzig gegen den Bau einer Moschee hetzt, durfte sich ebenfalls auf seine ganz eigene Art für den Frieden stark machen. Er sagte, dass die „Amerikaner seit den 40er Jahren die größten Verbrecher sind.“ Den Antifa-Gegendemonstranten warf er vor, Kollaborateure zu sein: sie hielten die Flagge des Landes hoch, das Deutschland zerbombt habe, daher seien sie Verräter. Interessant an seiner Rede ist vor allem folgender Satz, der die vergangene Berichterstattung über die Montagsdemo und die Reaktionen darauf in der Gedankenwelt der Demo-Teilnehmer gut zusammenfasst: „Wer die Kritiker kritisiert, ist für das System.“ Tatsächlich ist derjenige, der rechtsnationale Verschwörungstheorien, Antisemitismus und dummdreiste Kapitalismuskritik kritisiert noch lange nicht für das System, sondern viel mehr gegen dämliche Verschwörungstheorien, Antisemitismus und dummdreiste Kapitalismuskritik.

.........................................................................................................................

Jetzt könnte man ja davon ausgehen, dass eine Demo, die für 8000 Leute angemeldet war und zu der gerade mal ein Viertel erscheinen, und die ohnehin schon seit einiger Zeit nur noch Bruchteile des Publikums anzieht, den Organisatoren Grund zum Nachdenken geben könnte. Aber es wird immer deutlicher, dass die Montagsdemo in einem eigenen kleinen Biotop existiert, in dem nur die eigene Wahrheit gilt. So spricht die von Anfang an für die Montagsdemos agitierende Facebook-Seite „Anonymous-Kollektiv“ (laut Medienberichten gibt es dabei keinerlei Zusammenhang zur bekannten Anonymous-Bewegung) für Samstag allen Ernstes von 8-10.000 Teilnehmern. Und gestern erzählt eine Dame auf der Bühne vor dem Brandenburger Tor (vor ca. 200 Teilnehmern) ebenfalls von 7000 Teilnehmern an der Samstagsdemo. Gleichzeitig existiert auch immer noch die Montagsmahnwache auf dem Alexanderplatz, die gestern zwischen null und vierzig Teilnehmer verzeichnen konnte.

Klar war von Anfang an, dass es sich bei den Initiatoren dieser Bewegung nicht um Sympathieträger handelt. Und obwohl ein dumpfer Wunsch nach „Frieden“ ausreichte, um kurzfristig einige Menschen zu mobilisieren, so verlor sich die Bewegung doch im Personenkult, Verschwörungssumpf und in unhaltbaren Thesen. Den wenigen, die noch dahinter stehen, fällt das nur leider nicht auf.''

http://www.vice.com/de/read/die-montagsdemos-interessieren-niemanden-ken-jebsen-lars-maehrholz-anonymous-juergen-elsaesser-731

Die machen sich immer lächerlicher, diese Mahnwichtel, von denen doch mehr als die Hälfte braune Nazis sind! Vollidioten halt!
Nach oben Nach unten
Galaxys81
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 6135
Anmeldedatum : 12.09.13
Alter : 36
Ort : auf der wunderschönen Erde

BeitragThema: Re: Die große Friedensdemo floppt   Di 22 Jul - 19:36 7229

Dexter schrieb:
Die machen sich immer lächerlicher, diese Mahnwichtel, von denen doch mehr als die Hälfte braune Nazis sind! Vollidioten halt!

Genau meine Meinung!  dmnhch1


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


- Ich bin mitte 2013 dem VT-ler-WAHN endlich entkommen und habe durch lernen bemerkt, das viele VTs der totale Schwachsinn sind! Seitdem distanziere ich mich von meinen früheren Aussagen, ich war dumm und habe Fehler gemacht! Heut zu Tage weiß ich es besser! -
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Die große Friedensdemo floppt    0

Nach oben Nach unten
 

Die große Friedensdemo floppt

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

 Ähnliche Themen

-
» Ruth, die Großmutter von David war keine Jüdin!
» Experimente in großer Höhe (Orbit): Im freien Fall durch die Erdatmosphäre!
» War Alexander der Große wirklich groß?
» Heute im ZDF um 22.15 - Das große Vergessen
» Der biblische Beginn des Jahres (Biblischer/Heidnischer/Julianischer Kalender)

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Nothing but the Truth - Wenn sich VT's in Luft auflösen :: Unterhaltungsbereich :: Aktuelles Weltgeschehen-