Nothing but the Truth - Wenn sich VT's in Luft auflösen

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 Marsrover Curiosity

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Galaxys81
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BeitragThema: Marsrover Curiosity   Mo 11 Nov - 21:17 2380

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Überraschender Neustart der Software

Der Marsrover Curiosity hat am Donnerstag überraschend seinen Computer neu gestartet. Zu dem Vorfall kam es rund viereinhalb Stunden nachdem eine neue Steuerungssoftware in den Speicher geladen wurde. Es ist das erste Mal, dass Curiosity ein solches Verhalten gezeigt hat. Inzwischen funktioniert der Rover wieder normal und das Team sucht nach dem Grund für den Warmstart.

Der Marsrover Curiosity war am Donnerstag gerade dabei, Betriebsdaten und wissenschaftliche Daten zur Sonde Mars Reconnaissance Orbiter zu übertragen, die diese dann zur Erde weiterleiten sollte, als sich der Steuercomputer des Rovers plötzlich neu startete. Dies geschah etwas viereinhalb Stunden nachdem eine neue Steuerungssoftware zeitweise in den Speicher des Rovers geladen worden war. Das Team am Jet Propulsion Laboratory war über mehrere Tage damit beschäftigt, Curiosity mit einer neuen Betriebssoftware auszustatten, die dem Rover neue Fähigkeiten verleihen soll (astronews.com berichtete).

"Die Telemetrie-Daten, die später übertragen wurden, deuten darauf hin, dass der Warmstart sich so ereignet hat, wie man es als Reaktion auf ein unerwartetes Ereignis erwarten würde", erläutert Jim Erickson, der Projektmanager der Mission am Jet Propulsion Laboratory.



(Screenshot)

Ein Warmstart, oder auch warmer Reset, wird von der Betriebssoftware ausgeführt, wenn im Programmablauf ein Problem auftritt. Durch den Neustart wird die Software dann wieder in den Ausgangszustand versetzt. Jeder kennt eine solche Art von Reset auch von seinem heimischen PC, wenn man diesen beispielsweise durch eine bestimmte Tastenkombination neu startet.

Seit dem Neustart verhält sich Curiosity wieder normal und hat auch Datenübertragungen ohne Probleme durchgeführt. Das Team versucht gegenwärtig herauszufinden, warum genau es zu dem Neustart gekommen ist, um dann das normale Arbeitsprogramm wieder aufnehmen zu können. Es ist das erste Mal in den über 16 Monaten auf der Marsoberfläche, dass Curiosity einen solchen Warmstart durchgeführt hat."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-014.shtml

Vielleicht hat auch einfach ein Marsianer auf den falschen Knopf gedrückt! lchn2 
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Galaxys81
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Fr 22 Nov - 13:36 2635

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Suche nach möglichem Fehler in der Elektronik

Das Betriebsteam des Marsrovers Curiosity hat die wissenschaftlichen Arbeiten für einige Tage unterbrochen. Grund dafür ist eine plötzliche Spannungsänderung, die am vergangenen Sonntag aufgefallen war. Nun soll die Ursache für die Anomalie genauer untersucht werden. Auf die Einsatzfähigkeit des Rovers hat das Problem gegenwärtig keinen Einfluss.

Der Marsrover Curiosity hat für einige Tage seine wissenschaftlichen Untersuchungen unterbrochen, damit das Team am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA herausfinden kann, wie es zu einer plötzlichen Spannungsänderung in den elektrischen Systemen gekommen ist, die am vergangenen Sonntag festgestellt wurde.

"Das Fahrzeug ist aber sicher und stabil und in seinem jetzigen Zustand vollständig einsatzfähig", beruhigt Projektmanager Jim Erickson vom JPL. "Die Untersuchung ist ein reine Vorsichtsmaßnahme, da es sich hierbei um einen weichen Kurzschluss handeln könnte." Während sich bei einem richtigen Kurzschluss beispielsweise zwei elektrische Kabel berühren, fließt der Strom bei einem "weichen Kurzschluss" durch Material, das nur teilweise leitend ist.

Auf das mögliche Problem aufmerksam geworden war das Team, als es eine Änderung des Spannungsunterschieds zwischen dem Fahrgestell und der 32-Volt-Stromschiene feststellte, mit der die verschiedenen Systeme des Rovers mit Elektrizität versorgt werden. Bislang hatte der Unterschied hier immer elf Volt betragen, seit Sonntag beläuft er sich nur noch auf vier Volt. Die elektrischen Systeme von Curiosity sind sehr flexibel ausgelegt, so dass diese Änderung grundsätzlich kein Problem darstellt.

Eine Ursache für diese Spannungsänderung könnte ein "weicher Kurzschluss" sein. Einen solchen hatte das Team bislang ein einziges Mal bei Curiosity beobachten können, nämlich während der Landung des Rovers Anfang August 2012. Damals reduzierte sich der Spannungsunterschied zwischen Stromschiene und Fahrgestell von rund 16 Volt auf elf Volt, was den Betrieb des Rovers aber nicht beeinträchtigt hat. Dieser "weiche Kursschluss" ließ sich auf bestimmte Prozeduren kurz vor und nach der Landung zurückführen.

Mit jedem weiteren weichen Kurzschluss reduziert sich allerdings die Toleranz des Systems für künftige Ereignisse dieser Art. Sie können außerdem auf ein eventuell noch unerkanntes Problem mit dem Bauteil hinweisen, das für den weichen Kurzschluss verantwortlich ist. Die bisherigen Analysen ergaben, dass in den Stunden bevor die Änderung dauerhaft eintrat, es bereits drei Mal temporäre Veränderungen gegeben hatte.

Durch den Vorfall wurde Curiosity allerdings nicht in einen sogenannten Safe-Mode versetzt. Dieser Betriebsmodus soll den Rover schützen, sobald ein für den Rover potentiell gefährliches Problem erkannt wird. Befindet sich der Rover im Safe-Mode werden alle nicht überlebenswichtigen Aktivitäten eingestellt und auf neue Instruktionen von der Erde gewartet."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-029.shtml


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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Di 26 Nov - 13:22 2730

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Wissenschaftliche Arbeit geht weiter

Der Marsrover Curiosity hat am Wochenende seine wissenschaftliche Arbeit wieder aufgenommen. Zuvor hatte das Team am Jet Propulsion Laboratory der NASA eine plötzliche Spannungsänderung an Bord des Rovers untersucht, die sich aber als harmlos herausstellte. Die Ursache dürfte die Radionuklidbatterie des Rovers gewesen sein.

Der Marsrover Curiosity ist wieder zum Vollzeit-Wissenschaftler geworden: Das Wochenende verbrachte er unter anderem damit, eine pulverförmige Gesteinsprobe mithilfe seines Bordlaboratoriums zu untersuchen. Diese Probe stammt von einer Bohrung, die Curiosity vor sechs Monaten durchgeführt hatte. Teile davon waren bereits analysiert, ein wenig Material allerdings auch für spätere Untersuchungen aufbewahrt worden.

Zuvor hatte das Betriebsteam des Rovers am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA die Untersuchung eines potentiellen Problems in der Elektronik von Curiosity abgeschlossen. Eine am 17. November festgestellte plötzliche Änderung des Spannungsunterschieds zwischen dem Fahrgestell des Rovers und der 32-Volt-Stromschiene hätte nämlich auch ein Hinweis auf den Defekt eines Bauteils sein können.

"Wir haben eine Liste mit möglichen Ursachen erstellt und diese dann eine nach der anderen ausgeschlossen", beschreibt Rob Zimmerman vom JPL das Vorgehen des Teams. So stellte sich heraus, dass die Ursache sehr wahrscheinlich in der Energiequelle des Rovers zu suchen ist, einer Radionuklidbatterie. Hier hat es vermutlich einen internen Kurzschluss gegeben, der jedoch die Funktionsfähigkeit der Batterie nicht beeinflusst und auch schon bei anderen Sonden beobachtet worden war, die über eine ähnliche Energiequelle verfügen.

Insgesamt waren die wissenschaftlichen Arbeiten von Curiosity durch die Untersuchung der Anomalie für sechs Tage unterbrochen. Nach der Entscheidung, mit dem eigentlich vorgesehenen Programm fortzufahren, stellten das Team am 23. November dann fest, dass sich der Spannungsunterschied wieder auf das Niveau von vor dem 17. November eingestellt hatte. Auch dieses Verhalten, so das Team, würde dafür sprechen, dass die Radionuklidbatterie für das Problem verantwortlich ist und das "Problem" somit gar keins ist.

Bei der Analyse des vermeintlichen Problems hat Curiosity die Ingenieure nach Kräften unterstützt: Nachdem nämlich die Spannungsänderung festgestellt worden war, zeichnete die Software des Rovers automatisch verschiedene elektrische Messwerte deutlich häufiger auf als im Normalbetrieb - statt einmal pro Minute bis zu acht Mal pro Sekunde. Diese Werte wurden dann bei nächster Gelegenheit zur Erde übermittelt. "Diese Daten waren sehr hilfreich", so Zimmerman.

Das Team hat außerdem noch verschiedene andere Analysen und Tests durchgeführt und beispielsweise einige Reserve-Komponenten eingeschaltet, um so sicherzustellen, dass nicht ein Kurzschluss in bestimmten Sensoren für die beobachtete Anomalie verantwortlich war."

Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/11/1311-034.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Mi 11 Dez - 13:08 3192

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Einst Seen und Flüsse im Gale-Krater?

Auf der Herbsttagung der American Geophysical Union haben Wissenschaftler jetzt eine ganze Reihe neuer Ergebnisse vorgestellt, die auf Daten des Marsrovers Curiosity beruhen. So wurde erstmals das Alter von Marsgestein mit einem neuen Verfahren bestimmt. In Yellowknife Bay könnten für viele Millionen Jahre lebensfreundliche Bedingungen geherrscht haben.

Auf der gegenwärtig in San Francisco stattfindenden Herbsttagung der American Geophysical Union haben Wissenschaftler gestern eine ganze Reihe neuer Ergebnisse vorgestellt, die auf Daten des Marsrovers Curiosity basieren. Curiosity war im August des vergangenen Jahres im Gale-Krater des Mars gelandet und befindet sich, nach Untersuchungen in einem Yellowknife Bay getauften Bereich, inzwischen auf dem Weg zu einer Stelle am Fuß des Zentralbergs des Kraters, von der aus Hänge mit geschichteten Ablagerungen gut erreicht werden können.

Eines der jetzt vorgestellten Ergebnisse betraf eine genaue Altersbestimmung des Steins "Cumberland". Es handelt sich dabei um den zweiten Gesteinsbrocken, den Curiosity angebohrt und anschließend das so gewonnene pulverisierte Material in seinem Bordlaboratorium untersucht hatte. Das Alter des Steins beläuft sich danach auf 3,86 bis 4,56 Milliarden Jahre. Dies stimmt gut mit den Schätzungen über das Alter der Strukturen im Gale-Krater überein.



(Screenshot: astronews) Großansicht: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/12/1312-013a.shtml

"Das Alter ist nicht überraschend", meint dann auch Kenneth Farley vom California Institute of Technology, einer der beteiligten Wissenschaftler. "Überraschend ist aber, dass die Methode, mit der das Alter bestimmt wurde, mit den Messungen auf dem Mars funktioniert hat. Wenn man ein neues Verfahren ausprobiert, möchte man als erstes Ergebnis nicht gleich etwas Unerwartetes haben. Unser Verständnis über das Alter der Marsoberfläche scheint also richtig zu sein."

Niemand hatte zunächst geglaubt, dass die Methode, die die Forscher zur Altersbestimmung anwandten, auch mit den Messungen funktionieren würde, die Curiosity auf der Oberfläche des Mars durchführt. Farley und seine Kollegen wandten nämlich ein 60 Jahre altes Verfahren an, mit dem bislang nur das Alter von irdischem Gestein auf Grundlage des Zerfalls eines Kalium-Isotops zu Argon bestimmt wurde. Dieses Argon wird frei, wenn das Gestein geschmolzen wird. Das Alter wird dann aus der Menge an Argon bestimmt, die sich angesammelt hat, wenn das Gestein wieder aushärtet.

Bislang konnte das Alter von Oberflächenstrukturen auf dem Mars nur indirekt bestimmt werden: Dazu wurde die Anzahl von Einschlagkratern in verschiedenen Regionen des Planeten gezählt. Diese Werte konnte man dann mit entsprechenden Zählungen auf dem Mond vergleichen. Beim Erdtrabanten kennt man das Alter der Oberfläche durch Analysen von Gestein, das während der Apollo-Mondmissionen zur Erde mitgebracht wurde.

Durch weitere Untersuchungen konnten die Forscher auch ermitteln, wie lange sich "Cumberland" schon auf der Marsoberfläche oder direkt darunter befunden hat, also in einem Bereich, wo der Brocken der kosmischen Strahlung ausgesetzt war. Dies ist offenbar erst 60 bis 100 Millionen Jahre lang der Fall gewesen. Relativ dicke Schichten aus Material müssen also relativ schnell durch starke Winderosion abgetragen worden sein.

Auch bei der Suche nach organischen Substanzen, die als Grundbausteine des Lebens gelten, gibt es Fortschritte. Allerdings bedeutet das Vorhandensein solcher Verbindungen noch nicht, dass es tatsächlich einmal Leben auf dem Mars gegeben hat, da diese auch auf anderem Weg entstehen können. "Wir haben organische Verbindungen entdeckt", so Doug Ming vom Johnson Space Center der NASA in Houston. "Wir können allerdings nicht ausschließen, dass sie von der Erde mitgebracht wurden."

Es würde allerdings überzeugende Hinweise dafür geben, dass die in "Cumberland" gefundenen organischen Verbindungen tatsächlich vom Mars stammen: In "Cumberland" wurden nämlich deutlich größere Mengen davon entdeckt als bei Testanalysen mit anderen Bodenproben oder einer Leerprobe. Je mehr Gesteinspulver man zudem analysierte, desto höher wurde auch die Menge an organischen Stoffen.

Schon vor einigen Monaten war festgestellt worden, dass es in der Region Yellowknife Bay offenbar einmal Umweltbedingungen gegeben hat, die relativ lebensfreundlich waren (astronews.com berichtete). Neue Untersuchungen deuten nun darauf hin, dass diese Zeit nicht ganz so lange zurückliegt, wie man bislang vermutet hatte, nämlich weniger als vier Milliarden Jahre."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/12/1312-013.shtml


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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Mi 25 Dez - 11:19 3815

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Mit neuer Software ins neue Jahr

Der Marsrover Curiosity hat vor Weihnachten noch eine aktualisierte Betriebssoftware bekommen. Beim ersten Versuch das Upgrade zu aktivieren, hatte es Anfang November einen unerwarteten Neustart gegeben. Jetzt lief alles ohne Probleme. Die Aufmerksamkeit soll in den nächsten Tagen den Rädern des Rovers gelten.

Das Betriebsteam des Marsrovers Curiosity am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA im kalifornischen Pasadena hat ein Upgrade der Steuersoftware des Rovers erfolgreich abgeschlossen. Es war die dritte Aktualisierung der Bordsoftware von Curiosity seit der Landung im Gale-Krater im August des vergangenen Jahres. "Curiosity läuft nun mit Version 11 der Steuersoftware", erklärte Jim Erickson vom JPL, der Projektmanager für das Mars Science Laboratory, zu dem Curiosity gehört.

Eigentlich sollte die aktualisierte Software bereits Anfang November aktiviert werden, doch kam es dabei zu einem unerwarteten Neustart (astronews.com berichtete), so dass man zunächst mit der Version 10 weiterarbeitete. Die jüngste Aktualisierung auf Version 11 verlief dann ohne Probleme.

Durch die Aktualisierung der Steuersoftware werden die Fähigkeiten von Curiosity erweitert. So kann der Rover dank der neuen Version mit seinem Roboterarm auch sicher arbeiten, wenn er sich an Berghängen befindet - eine Fähigkeit, die nach Erreichen des Zentralbergs des Gale-Kraters wichtig werden wird. Außerdem können nun mehr Daten über Nacht gespeichert werden, um selbstständige Fahrten auch über mehrere Tage durchführen zu können.

Als nächstes plant das Betriebsteam nun, den Rover in einen relativ flachen Bereich zu fahren, um hier die sechs Aluminium-Räder mithilfe des Mars Hand Lens Imager (MAHLI) am Roboterarm einer eingehenden Überprüfung zu unterziehen.

"Wir wollen eine komplette Bestandsaufnahme über den Zustand der Räder machen", erklärt Erickson. "Dass Beulen und Löcher auftreten, haben wir erwartet, doch scheint die Abnutzung der Räder im Laufe des letzten Monats zugenommen zu haben. Dies dürfte damit zu tun zu haben, dass wir über unebeneres Gelände gefahren sind. Die Räder können auch starke Beschädigungen aushalten, ohne dass die Fahrfähigkeit des Rovers beeinflusst wird. Wir würden allerdings gerne verstehen, welchen Einfluss die gegenwärtige Geländeform auf die Räder hat, um künftige Fahrten besser planen zu können."


Quelle und ganzer Artikel:
http://www.astronews.com/news/artikel/2013/12/1312-032.shtml


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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Do 23 Jan - 15:39 4913

Bericht ist vom: 30. Oktober 2013! Hatte ihn falsch geposted und erst jetzt bemerkt....

"Curiosity nähert sich Cooperstown

Der Marsrover Curiosity befindet sich seit mehreren Wochen auf dem Weg zum Rand des Zentralbergs des Gale-Kraters. Auf der Strecke soll der Rover regelmäßig Pausen einlegen, um Interessantes am Wegesrand zu erkunden. Jetzt ist das nächste Ziel, eine Formation namens Cooperstown, in Sichtweite. Zuvor war Curiosity an zwei aufeinanderfolgenden Tagen selbstständig gefahren.

Während des sogenannten "Shutdowns" der US-Regierung gab es auch kaum neue Nachrichten über die derzeit laufenden NASA-Missionen, obwohl der Betrieb der Sonden und Rover natürlich weiterging. Das gilt auch für den Marsrover Curiosity. Dieser hatte (wie berichtet) im Sommer die Region Glenelg verlassen und sich auf den Weg zu einer Stelle am Rand des Zentralbergs des Gale-Kraters gemacht, von der aus der Rover geschichtete Ablagerungen in den unteren Hangregionen des Bergs gut erreichen kann.

Während des 8,6 Kilometer langen Wegs soll Curiosity an bestimmten Stellen, die den Forschern interessant erscheinen, Pausen für wissenschaftliche Untersuchungen machen. So hatte der Rover im September vier Tage lang eine Gesteinsformation namens Darwin untersucht. Am nächsten Ziel, der Formation Cooperstown, sind nun eintägige Untersuchungen geplant.



Die nächsten Untersuchungen soll Curiosity an einer Formation namens Cooperstown machen. Sie ist in der Bildmitte als dunkles Band zu erkennen. Sie erstreckt sich über rund 30 Meter und ist hier noch rund 80 Meter entfernt. Bild: NASA / JPL-Caltech

Gestern hatte sich der Rover Cooperstown bis auf 80 Meter genähert und damit eine Position erreicht, aus der sich ein geeignetes Ziel für eine nähere Analyse gut aussuchen lässt. Davor lagen zwei Tage, an denen sich der Rover mithilfe seines autonomen Steuerungssystems fortbewegt hat. Bislang hatten sich Fahrten, in denen der Rover selbstständig anhand der Bilder seines Kamerasystems entscheidet, wie genau er ein vorgegebenes Ziel am besten erreicht, immer an Fahrten angeschlossen, deren Verlauf genau vom Team auf der Erde vorgegeben war.

Das war am Sonntag und Montag anders: Am Sonntag schloss der Rover einen autonomen Fahrtabschnitt ab und setzte die Fahrt dann am Montag auch autonom fort. Dazu mussten während der nächtlichen Ruhephase einige Parameter der Fahrt im Speicher des Rovers gesichert werden. Durch die autonome Navigation lassen sich größere Strecken auf der Marsoberfläche deutlich schneller überbrücken, da der Rover so auch durch Abschnitte fahren kann, die vom jeweiligen Startpunkt der Fahrt nicht vollständig einsehbar sind.

"Was uns am nächsten Ziel interessiert ist, dass aus dem Orbit hier geschichtetes Material zu erkennen war", begründet Kevin Lewis von der Princeton University das Interesse an Cooperstown. "Wir wollen herausfinden, ob uns diese lokale Gesteinsformation dabei helfen kann, die Geologie in Yellowknife Bay mit der von Mount Sharp in Verbindung zu bringen."

In einem Geländeabschnitt namens "Yellowknife Bay" hatte Curiosity an zwei verschiedenen Stellen Felsbrocken angebohrt und in den analysierten Proben eindeutige Hinweise auf einen früher lebensfreundlicheren Mars gefunden. Als "Mount Sharp" bezeichnet die NASA den Zentralberg des Gale-Kraters, der offiziell allerdings Aeolis Mons genannt wird."


Quelle und ganzer Artikel:
http://www.astronews.com/news/artikel/2013/10/1310-040.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Do 30 Jan - 14:16 5221

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Suche nach weniger holpriger Strecke

Das Team des Marsrovers Curiosity sucht nach alternativen, besser passierbaren Routen, um das nächste Ziel des Rovers zu erreichen. Gegenwärtig überlegt es, ob es sinnvoll wäre, dazu eine kleine Sanddüne zu überqueren. Im letzten Quartal hatten sich an den Rädern von Curiosity deutliche Abnutzungserscheinungen gezeigt.

Seit Jahresbeginn hat der Marsrover Curiosity bislang 264,7 Meter im Gale-Krater des Mars zurückgelegt und ist damit seit seiner Landung im August 2012 4,89 Kilometer auf dem roten Planeten gefahren. Allerdings haben sich vor allem im letzten Quartal des Jahres 2013 vermehrt Dellen und andere Abnutzungserscheinungen an den Aluminiumrädern des Rovers gezeigt.

Das ist nicht wirklich verwunderlich: Seit Sommer fährt Curiosity nämlich vergleichsweise viel. Der Rover ist auf dem Weg zu einer Stelle des Zentralbergs des Gale-Kraters, von wo aus sich die unteren Hänge des Bergs erreichen lassen. Hier soll Curiosity wissenschaftlich interessante Ablagerungen untersuchen.

Das Betriebsteam am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA im kalifornischen Pasadena war aber offenbar doch etwas überrascht über das Ausmaß der Schäden, so dass der Zustand der Räder von Curiosity inzwischen regelmäßig untersucht wird und man bemüht ist, eine weitere Schädigung der Räder durch angepasste Fahrweise oder alternative Streckenführungen möglichst gering zu halten.



(Screenshot: astronews) Großansicht: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/01/1401-041a.shtml

Aktuell steuert Curiosity auf eine etwa einen Meter hohe Düne zu, die eventuell das letzte Hindernis vor einer relativ ebenen Wegstrecke zum nächsten wissenschaftlichen Zwischenziel ist. Auf dem Weg zum Fuß des Zentralbergs soll der Rover nämlich an interessanten Stellen immer wieder Pausen für gründlichere Untersuchungen machen. Das nächste Ziel ist bald erreicht, nun soll anhand von Bildern entschieden werden, ob man die Düne überqueren sollte, um dieses Ziel möglichst räderschonend ansteuern zu können.

"Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber es ist nur klug, dies zu überprüfen", so Jim Erickson vom JPL, der Projektmanager für Curiosity. "Wir wollen einen Blick über die Düne in das Tal direkt westlich davon werfen, um zu sehen, ob der Untergrund hier wirklich so gut ist, wie es Bilder aus dem Orbit erwarten lassen."

Der nächste wissenschaftlich interessante Punkt auf der Strecke, genannt KMS-9, ist aktuell noch etwa 800 Meter Luftlinie von Curiosity entfernt. Um das Ziel zu erreichen, wird der Rover aber vermutlich eine deutlich längere Strecke zurücklegen müssen. "An KMS-9 zeigen Orbitbilder drei verschiedene Geländearten und eine relativ staubfreie Oberfläche", so Katie Stock vom California Institute of Technology."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/01/1401-041.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Mi 12 Feb - 14:26 5619

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Über die Düne zum nächsten Ziel

Der Marsrover Curiosity ist auf dem Weg zu seinem nächsten wissenschaftlichen Zwischenstopp. In der vergangenen Woche hatte er dazu eine rund ein Meter hohe Sanddüne überquert. Jetzt veröffentlichte die NASA eine faszinierende Bildsequenz, die die Fahrt über die Düne zeigt.

Der Marsrover Curiosity steuert sein nächstes wissenschaftliches Zwischenziel an: Am Sonntag hatte er 41,1 Meter zurückgelegt, so dass sein Kilometerzähler zu Wochenbeginn 4,97 Kilometer auf dem Mars anzeigte. Am Donnerstag hatte Curiosity eine rund ein Meter hohe Düne überquert. Dadurch sollte der Rover einen Geländeabschnitt erreichen, in dem es weniger steinig ist, so dass die Räder des Gefährts nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

Gestern hat die amerikanische Raumfahrtbehörde nun eine faszinierende Bildsequenz veröffentlicht, die in neun Bildern die Überquerung der Dünne zeigt. Insgesamt legte der Rover bei dieser Fahrt sieben Meter zurück. Die Bilder wurden mit der hinteren Hazard-Avoidance Camera des Rovers gemacht. Zu Beginn der Sequenz standen die vorderen Räder bereits etwas auf den Dünenausläufern, so dass der Blick nach unten gerichtet ist. Auf den letzten drei Bildern ist der Gipfel der Düne dann überquert.



Die Fahrt von Curiosity über die Sanddüne. Bild: NASA / JPL-Caltech

Größere Version: http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA17938

Das nächste wissenschaftliche Ziel des Rovers, das die Wissenschaftler für einen Zwischenstopp ausgesucht haben, ist noch einige Hundert Meter Luftlinie von Curiosity entfernt. Da man in den letzten Wochen eine deutliche Zunahme von Abnutzungserscheinungen an den Rädern des Rovers festgestellt hatte, war vom Betriebsteam am Jet Propulsion Laboratory der NASA nach einer möglichst ebenen Strecke zum Erreichen dieses Ziels gesucht worden. Dieser Weg führte über die Düne.

Curiosity befindet sich schon seit dem Sommer auf dem Weg zum Fuße des Zentralbergs des Gale-Kraters. Von der Stelle, die Curiosity ansteuert, sollten sich geschichtete Ablagerungen in den unteren Hangregionen des Bergs gut erreichen lassen. Auf dieser insgesamt mehr als acht Kilometer langen Fahrt sind an bestimmten Stellen, die den Forschern interessant erscheinen, immer wieder Pausen für wissenschaftliche Untersuchungen geplant.

Als Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben hatte Curiosity noch im vergangenen Jahr eine aktualisierte Betriebssoftware erhalten, die dem Rover auch ein sicheres Anbohren von Steinen in Hanglagen erlauben soll. Zudem ermöglicht die neue Software längere autonome Fahrten des Rovers.

Der Marsrover Curiosity war Anfang August 2012 im Gale-Krater des Mars gelandet. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern Spirit und Opportunity ist der Rover nicht auf Sonnenenergie zur Versorgung seiner Systeme angewiesen, sondern verfügt zur Stromversorgung über eine Radionuklidbatterie, die Energie aus der Wärme erzeugt, die beim Zerfall von radioaktiven Plutonium-238 frei wird."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/02/1402-016.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Fr 21 Feb - 19:23 5852

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Rückwärtsfahrt zum Schutz der Räder

Das Überqueren einer kleinen Düne hat sich gelohnt: Wie gehofft, fährt der Marsrover Curiosity nun auf einem erheblich ebeneren Gelände seinem nächsten Ziel entgegen. In dieser Woche legte der Rover dabei erstmals wieder seit drei Monaten mehr als 100 Meter an einem Tag zurück - und dies sogar im Rückwärtsgang. Es ist eine neue Methode zur Schonung der Räder.

Das Überqueren einer Düne hat sich sich nach Ansicht des Betriebsteams des Marsrovers Curiosity gelohnt: Der Rover fährt inzwischen auf deutlich radfreundlicherem Untergrund. Basierend auf Bildmaterial von Marssonden hatte das Team am Jet Propulsion Laboratory der NASA entschieden, Curiosity eine rund einen Meter hohe Düne überqueren zu lassen, um so einen Geländebereich zu erreichen, in dem es deutlich weniger spitze Steine gibt (astronews.com berichtete). Der steinige Untergrund hat zu einer stärkeren Beschädigung der Räder geführt, als ursprünglich erwartet worden war.

Am Dienstag fuhr Curiosity, erstmals seit mehr als drei Monaten, wieder an einem Tag eine Strecke von über 100 Metern - und dies rückwärts. Damit wurde auch zum ersten Mal eine längere Fahrt im Rückwärtsgang getestet. Experimente auf der Erde hatten nämlich ergeben, dass sich auf diese Weise eventuell die Beschädigung der Räder etwas reduzieren lässt. Am Dienstag führte die Fahrt jedoch über sehr radschonendes Gelände.

"Wir wollten auch die Rückwärtsfahrt testen, weil es auf der Route, die vor uns liegt, auch Geländeabschnitte gibt, die etwas anspruchsvoller sind", so Jim Erickson, der Projektmanager für Curiosity am Jet Propulsion Laboratory der NASA. "Nachdem wir die Düne überquert hatten, fahren wir nun über ein Gelände, das genau so aussah, wie wir es von den Bildern aus dem Orbit erwartet hatten. Es gibt deutlich weniger scharfkantige Steine, viele sind sehr locker und an den meisten Stellen gibt es einen Sandüberzug, der das Fahrzeug schützt."

Das Fernziel der Fahrt von Curiosity ist noch immer unverändert: Seit Sommer steuert der Rover einen Punkt am Fuße des Zentralbergs des Gale-Kraters an, von dem aus sich geschichtete Ablagerungen in den unteren Hangregionen des Bergs gut erreichen lassen sollten. Auf dieser insgesamt mehr als acht Kilometer langen Fahrt sind an bestimmten Stellen, die den Forschern interessant erscheinen, aber immer wieder Pausen für wissenschaftliche Untersuchungen geplant.



(Screenshot: astronews) Großansicht: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/02/1402-030a.shtml

Der nächste Zwischenstopp "KMS-9" ist noch rund 1,1 Fahrkilometer entfernt. Hier plant das Team auch wieder das Anbohren eines Steins und die anschließende Analyse der pulverförmigen dabei gewonnenen Probe. In dem dazu ins Auge gefassten Bereich treffen offenbar verschiedenen Gesteinsschichten aufeinander.

Während der Rover sich auf den Weg zu diesem mittlerweile "Kimberley" getauften Zwischenziel befindet und während der Zeit, die er dort mit Untersuchungen verbringt, will das Team auf der Erde mithilfe von Bildern aus dem Orbit eine Route für die Fortsetzung der Fahrt zum Fuß des Zentralbergs auswählen."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/02/1402-030.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Mo 7 Apr - 14:10 6738

Marsrover vor umfangreichen Untersuchungen

Der Marsrover Curiosity hat auf seinem Weg zu den Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters ein weiteres Zwischenziel erreicht. In einem "the Kimberley" genannten Bereich sollen in den kommenden Wochen die bislang umfangreichsten Untersuchungen seit dem Verlassen der Region Yellowknife Bay durchgeführt werden.

Am vergangenen Mittwoch hatte der Marsrover Curiosity die noch fehlenden 30 Meter zurückgelegt, um in einen Bereich zu gelangen, den das Team bereits Anfang des vergangenen Jahres als wissenschaftlichen Zwischenstopp für den Rover ins Auge gefasst hatte. Zunächst hat der Rover von einer kleinen Anhöhe die vier verschiedenen Gesteinstypen fotografiert, die in der Region zu finden.

Der Bereich wurde von dem Betriebsteam des Rovers am Jet Propulsion Laboratory der NASA "the Kimberley" genannt, nach einer der neun Regionen des australischen Bundesstaats Westaustralien. Curiosity soll hier die vorhandenen Gesteinstypen untersuchen, um mehr über die Umweltbedingungen in der frühen Marsgeschichte zu erfahren. Ähnliche Studien sind dann auch später in den unteren Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters geplant.

"Dies ist der Punkt auf der Karte, den wir erreichen wollten", so Melissa Rice vom California Institute of Technology in Pasadena, die die für die kommenden Wochen geplanten Untersuchungen in "the Kimberley" federführend plant. "Von der kleinen Anhöhe haben wir einen guten Blick auf die Umgebung der verschiedenen geologischen Aufschlüsse in dem Bereich."


Diese Aufnahme wurde von Curiosity kurz nach Ankunft bei "the Kimberley" gemacht.

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/04/1404-009a.shtml

Mit dem Erreichen von "the Kimberley" hat Curiosity seit seiner Ladung im August 2012 insgesamt 6,1 Kilometer auf der Marsoberfläche zurückgelegt. Die für die Region geplanten Untersuchungen sind die umfangreichsten Studien, die der Rover seit Verlassen des Bereich Yellowknife Bay im Sommer 2013 durchführen wird.

In Yellowknife Bay hatte Curiosity seine Instrumente getestet und dazu an zwei verschiedenen Stellen Felsbrocken angebohrt und das so gewonnene Gesteinspulver analysiert. Schon dabei fanden sich eindeutige Hinweise auf einen früher lebensfreundlicheren Mars, womit das eigentliche Ziel der Mission des Rovers bereits erfüllt war.

Durch die Untersuchung von verschiedenen Gesteinsschichten in den unteren Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters hoffen die Forscher nun, noch mehr über die damaligen Umweltbedingungen und auch über die Klimaveränderungen auf dem Planeten zu lernen.

Die Strecke von Yellowknife Bay zu einem geeigneten Ort am Fuß des Zentralbergs, von dem sich die interessanten Gesteinsschichten gut erreichen lassen, ist rund acht Kilometer lang. Das Team hat auf dem Weg einige Punkte für wissenschaftliche Zwischenstopps ausgewählt. Den längeren Stopp bei "the Kimberley" wird das Betriebsteam auch dazu nutzen, den besten Routenverlauf für die noch bevorstehende Strecke auszusuchen.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/04/1404-009.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Mi 9 Apr - 20:07 6760

Eigentümlicher Fleck auf Bildern vom Mars

Auf zwei Bildern, die der Marsrover Curiosity am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche gemacht hat, sind eigentümliche helle Flecken zu sehen, deren Ursprung die Wissenschaftler noch nicht vollständig geklärt haben. Handelt es sich um Bildfehler durch kosmische Strahlung oder um die glitzernde Sonne an einem Felsen?

Die NASA hat auf ihrer Webseite jetzt ein Foto veröffentlicht, das der Marsrovers Curiosity am vergangenen Donnerstag gemacht hat und das den Experten noch immer Rätsel aufgibt. Unübersehbar ist auf der Aufnahme nämlich ein heller Fleck zu erkennen. Er erscheint in der gleichen Richtung am Horizont, in der an diesem Nachmittag auch die Sonne zu sehen war, allerdings befindet sich diese außerhalb des Bildbereichs. Es könnte sich bei dem Fleck um die Reflexion der Sonne an einem Felsen handeln oder aber um ein Bildartefakt, das entstanden ist, als kosmische Strahlung den Bilddetektor der Navigationskamera getroffen hat.

Solche hellen Flecken sind für das Betriebsteam des Rovers am Jet Propulsion Laboratory nichts wirklich Ungewöhnliches: "In den Tausenden von Aufnahmen, die wir von Curiosity erhalten haben, sehen wir ungefähr in jeder Woche einmal ein Bild mit einem hellen Fleck", erklärt Justin Maki, der Leiter des Teams, das die Navigationskamera von Curiosity entwickelt hat und auch betreibt. "Die wahrscheinlichste Erklärung dafür ist ein Treffer durch kosmische Strahlung oder aber die Reflexion der Sonne an einem Felsen."

Sollte es sich um die Reflexion an einem Felsen handeln, so dürfte sich dieser auf einem kleinen Kamm befinden, der rund 160 Meter von der Position des Rovers am 3. April entfernt war. Die hellen Flecken tauchen auf Aufnahmen der rechten Navigationskamera vom 2. und 3. April auf, jedoch nicht auf Aufnahmen, die nur eine Sekunde später mit der linken Kamera gemacht wurden.


Auf einigen Aufnahmen von Curiosity ist ein heller Fleck zu sehen.

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/04/1404-014a.shtml

"Normalerweise können wir die wahrscheinliche Quelle solcher Flecken schnell identifizieren, indem wir schauen, ob sie auf beiden Aufnahmen der Stereo-Kamera zu sehen sind", erläutert Maki. "In diesem Fall ist es nicht ganz so eindeutig, weil der Blick der zweiten Kamera am ersten Tag nicht frei war."

Curiosity hatte vor einigen Tagen eine "the Kimberley" genannte Region erreicht (astronews.com berichtete), in der der Rover seine Fahrt zum Fuß des Zentralbergs des Gale-Kraters für einige Zeit unterbrechen soll, um wissenschaftliche Untersuchungen zu machen. Unter anderem ist es in den nächsten Wochen geplant, mithilfe des Bohrers von Curiosity eine weitere Gesteinsprobe zu nehmen.

Ähnliche Untersuchung sollen dann auch an verschiedenen Gesteinsschichten in den unteren Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters durchgeführt werden. Die Forscher erhoffen sich davon, noch mehr über die früheren Umweltbedingungen auf dem Mars und auch über Klimaveränderungen auf dem Planeten zu erfahren.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/04/1404-014.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Sa 26 Apr - 11:16 6823

Erste Asteroidenbeobachtung vom Mars

Erstmals konnte ein Asteroid des Sonnensystems von der Oberfläche des Mars beobachtet werden. Gelungen ist dies unlängst dem Marsrover Curiosity, der gleich zwei Asteroiden, nämlich Ceres und Vesta, auf einer Aufnahme festhielt. Die Beobachtungen dienten allerdings einem ganz anderem Zweck.

Dem Marsrover Curiosity ist wieder einmal etwas Besonderes gelungen: Auf einer Aufnahme, die der Rover zur Erde sandte, waren zwei lichtschwache Spuren zu sehen, bei denen es sich um die Asteroiden Ceres und Vesta handelte. Das Bild stellt damit die erste Aufnahme eines Asteroiden dar, die von der Oberfläche des Planeten gemacht wurde.

Ceres und Vesta gehören zu den größten Asteroiden im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ceres wird zudem auch als Zwergplanet klassifiziert. Die Aufnahme von Curiosity, die die beiden Objekte zeigt, entstand am 21. April 2014. Die Belichtungszeit betrug zwölf Sekunden. In der gleichen Nacht konnte Curiosity auch die Marsmonde Phobos und Deimos sowie die Planeten Jupiter und Saturn beobachten.

Die Asteroiden waren auch gar nicht das Ziel der Wissenschaftler: "Die Beobachtungen war Teil eines Experiments, mit dem die Klarheit der Atmosphäre in der Nacht am Standort von Curiosity getestet werden sollte", erläutert Mark Lemmon von der Texas A&M University in College Station. "Hier entwickeln sich zu dieser Jahreszeit Wassereiswolken und Dunst. Hauptziele waren die beiden Marsmonde in dieser Nacht, doch wir haben eine Beobachtungszeit gewählt, in der einer der beiden Mond sich am Himmel in der Nähe von Ceres und Vesta befand."

Ceres und Vesta sind auch Ziele der laufenden NASA-Mission Dawn. Die Sonde hatte in den Jahren 2011 und 2012 den Asteroiden Vesta aus einer Umlaufbahn untersucht und befindet sich gegenwärtig auf dem Weg zum Zwergplaneten Ceres, in dessen Orbit die Sonde im kommenden Jahr einschwenken soll.


Das erste Asteroidenbild von der Marsoberfläche. Einmontiert sind weitere Beobachtungen von Curiosity aus jener Nacht.

Gesamtansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/04/1404-032a.shtml

Der Marsrover Curiosity hatte zu Beginn des Monats auf seinem Weg zum Zentralberg des Gale-Krater eine Region erreicht, die vom Betriebsteam des Rovers am Jet Propulsion Laboratory der NASA "the Kimberley" getauft wurde. Curiosity soll hier einige Wochen lang die vorhandenen Gesteinstypen untersuchen, um mehr über die Umweltbedingungen in der frühen Marsgeschichte zu erfahren. Ähnliche Studien sind dann auch später in den unteren Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters geplant.

Curiosity war im August 2012 im Gale-Krater des Mars gelandet und hatte in einem Yellowknife Bay genannten Bereich über mehrere Monate seine Instrumente ausprobiert und getestet. Dabei war es bereits gelungen, das eigentliche Ziel der Mission zu erfüllen, nämlich einen Beweis dafür zu finden, dass es auf dem Mars früher deutlich lebensfreundlichere Bedingungen gab als heute.

Inzwischen ist Curiosity auf dem Weg zu einem geeigneten Ort am Fuß des Zentralbergs, von dem sich interessante Gesteinsschichten in den unteren Hangregionen gut erreichen lassen sollten. Auf dem Weg dorthin sind aber immer wieder Stopps für wissenschaftliche Untersuchungen geplant.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/04/1404-032.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Fr 2 Mai - 15:41 6858

Marsrover setzt wieder den Bohrer an

Das Team des Marsrovers Curiosity dürfte ein geeignetes Zielobjekt für die dritte Bohrung gefunden haben, die der Rover im Gale-Krater vornehmen soll. Nachdem ein vielversprechender Stein am vergangenen Wochenende gründlich untersucht worden war, wurde am Dienstag eine erste Probebohrung durchgeführt.

Das Betriebsteam des Marsrovers Curiosity will in den nächsten Tagen zum dritten Mal einen Gesteinsbrocken auf dem Mars anbohren, um so eine pulverförmige Probe zu gewinnen, die mit den Analyseinstrumenten an Bord des Rovers weiter untersucht werden kann. In den letzten Tage wurde ein dafür in Aussicht genommener Stein gründlich untersucht, um festzustellen, ob sich ein Anbohren tatsächlich lohnt.

So hat Curiosity den Felsen mit einer Drahtbürste bearbeitet, um oberflächlichen Staub zu entfernen. "In dem so bearbeiteten Bereich war zu erkennen, dass das Gestein sehr feinkörnig ist und seine Farbe grauer ist als der oberflächliche Staub", so Melissa Rice vom California Institute of Technology, die zum Wissenschaftsteam des Rovers gehört. "Außerdem sind Teile des Steins härter als andere, was für eine unebene Struktur sorgt. Das bestärkt unser Interesse an einer Bohrung, um die Chemie der Flüssigkeiten zu verstehen, die die einzelnen Körner einst zu einem Stein zusammengefügt haben."

Am Dienstag wurde dann noch eine Probebohrung vorgenommen, bei der der Bohrer des Rovers rund zwei Zentimeter tief in den Stein eingedrungen ist. Dabei wurde noch kein Pulver zur Probenanalyse gesammelt. Die bei dieser Probebohrung gewonnenen Erkenntnisse sollen den Team aber weitere Daten liefern, um zu entscheiden, ob der "Windjana" getaufte Stein richtig angebohrt werden soll oder nicht.


Auch die Probebohrung am Dienstag hat schon deutliche Spuren im Gesteinsbrocken "Windjana" hinterlassen. Das Loch hat ein Durchmesser von 1,6 Zentimetern.

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/05/1405-002a.shtml

Bislang hat Curiosity erst zwei Mal einen Stein angebohrt und das dabei gewonnene Gesteinspulver gründlich analysiert. In beiden Fällen geschah dies in einem Yellowknife Bay genannten Bereich, der rund vier Kilometer nordöstlich des aktuellen Aufenthaltsort von Curiosity liegt. Bei den damaligen Analysen hatten sich eindeutige Hinweise darauf ergeben, dass es auf dem Mars vor langer Zeit tatsächlich einmal Umweltbedingungen gegeben haben dürfte, die mikrobakterielles Leben ermöglicht haben könnten.

Der Marsrover Curiosity hatte auf seinem Weg zum Zentralberg des Gale-Kraters Anfang April eine Region erreicht, die vom Betriebsteam "the Kimberley" getauft wurde. Curiosity soll hier einige Zeit lang die vorhandenen Gesteinstypen untersuchen, um mehr über die Umweltbedingungen in der frühen Marsgeschichte zu erfahren. Ähnliche Studien sind dann auch später in den unteren Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters geplant. Sie sind das eigentliche Ziel der Mission des Marsrovers, die im August 2012 mit der Landung im Gale-Krater begonnen hatte.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/05/1405-002.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Mi 7 Mai - 19:10 6894

Probe aus Stein Windjana entnommen

Der Marsrovers Curiosity hat in der Nacht von Montag auf Dienstag zum dritten Mal einen Stein auf dem Mars angebohrt und erfolgreich eine pulverförmige Probe entnommen. Das Material aus dem Windjana getauften Stein soll nun mit den Analyseinstrumenten im Inneren des Rovers weiter untersucht werden.

Der Marsrovers Curiosity hat in der Nacht von Montag auf Dienstag zum dritten Mal einen Gesteinsbrocken auf dem Mars angebohrt und eine pulverförmige Probe daraus genommen. Eine Bestätigung für die erfolgreiche Entnahme der Probe erreichte das Betriebsteam am Jet Propulsion Laboratory der NASA im kalifornischen Pasadena im Laufe des gestrigen Tages. Ziel der Bohrung war ein von den Forschern "Windjana" getaufter Sandsteinbrocken, der in der letzten Woche bereits detailliert in Augenschein genommen worden war (astronews.com berichtete).

Das neue, etwa 6,5 Zentimeter tiefe Loch ist auf aktuellen Aufnahmen von Windjana direkt neben einem nur 1,6 Zentimeter tiefen Loch zu sehen, das im Rahmen einer Probebohrung entstand. Mit diesem Test hatten sich die Wissenschaftler überzeugt, dass eine Bohrung in den Stein auch das hält, was das Aussehen des Brockens von außen verspricht.

"Die Bohrrückstände bei diesem Stein sind dunkler und weniger rot als bei den beiden vorherigen Bohrungen", urteilt Jim Bell von der Arizona State University, der stellvertretende verantwortliche Wissenschaftler für die Mast Camera des Rovers. "Das deutet darauf hin, dass wir bei einer detaillierten chemischen und mineralogischen Analyse mithilfe der Instrumente von Curiosity andere Materialien zu Gesicht bekommen als vorher. Wir können die Ergebnisse daher kaum erwarten."


Die beiden Bohrlöcher in "Windjana" sind deutlich zu erkennen

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/05/1405-008a.shtml

Im Verlauf der Mission hatte Curiosity bislang zwei Mal einen Stein angebohrt und das dabei gewonnene Gesteinspulver gründlich analysiert. In beiden Fällen geschah dies in einem Yellowknife Bay genannten Bereich, der rund vier Kilometer nordöstlich des aktuellen Aufenthaltsorts von Curiosity liegt.

Die damaligen Bohrungen erwiesen sich als "Volltreffer": Bei der anschließenden Analyse fanden sich nämlich eindeutige Hinweise darauf, dass es auf dem Mars vor langer Zeit tatsächlich einmal Umweltbedingungen gegeben haben dürfte, die mikrobakterielles Leben ermöglicht haben könnten.

Auch das jetzt gewonnene Material von Windjana wird nun in den kommenden Tagen zunächst gesiebt und dann chemisch und mineralogisch untersucht werden. Zu diesem Zweck befinden sich im Inneren von Curiosity die beiden Instrumente Chemistry and Mineralogy instrument (CheMin) sowie Sample Analysis at Mars (SAM).

Dabei können die Untersuchungen auch während der Fahrt durchgeführt werden, so dass Curiosity nicht am aktuellen Standort verweilen muss, bis die Analysen abgeschlossen sind. Die Wissenschaftler hoffen unter anderem etwas über die chemischen Vorgänge lernen zu können, durch die die Körner in Windjana zu dem Stein in seiner heutigen Form zusammengefügt wurden.

Der Marsrover Curiosity ist gegenwärtig auf dem Weg zum Zentralberg des Gale-Kraters. Anfang April hatte er allerdings in einer "the Kimberley" getauften Region einen wissenschaftlichen Zwischenstopp eingelegt. Hier wurde nun auch die dritte Bohrung durchgeführt. Eigentliches Ziel des Rovers sind geschichtete Ablagerungen an den unteren Hängen des Zentralbergs.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/05/1405-008.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Fr 16 Mai - 19:19 6933

Arbeit in The Kimberley fast beendet

Seit Anfang April befindet sich der Marsrover Curiosity in einer The Kimberley getauften Region. Hier hatte er in der vergangenen Woche auch einen Stein angebohrt und eine pulverförmige Probe entnommen. Die Untersuchungen sind nun weitgehend abgeschlossen, so dass Curiosity bald Richtung Zentralberg des Gale-Kraters weiterfahren wird.

Der Marsrovers Curiosity hat inzwischen Teile der Gesteinsprobe, die er durch das Anbohren eines Windjana genannten Gesteinsbrockens gewonnen hatte, in seine Laborinstrumente gefüllt, die das Material auf ihre chemische und mineralogische Zusammensetzung untersuchen sollen. Für diese Analysen muss der Rover jedoch nicht an Ort und Stelle bleiben und wird daher die "The Kimberley" getaufte Region des Gale-Kraters bald verlassen.

Curiosity wird dann seinen Weg zum Zentralberg des Kraters fortsetzen, wo der Rover geschichtete Ablagerungen in den unteren Hangregionen untersuchen soll. Mit der Fahrt hatte Curiosity im vergangenen Jahr begonnen, unterbricht sie aber an interessanten Stellen regelmäßig, um weitere Untersuchungen zu machen.

In der The Kimberley genannten Region, die der Rover Anfang April erreicht hatte, wurde vom Rover Anfang vergangener Woche zum dritten Mal im Verlauf der Mission ein Stein angebohrt. Anschließend wurde die Bohrstelle weiter untersucht. Dazu verfügt der Rover beispielsweise über eine spezielle Kamera an seinem Instrumentenarm, mit der extreme Nahaufnahmen möglich sind.

Außerdem wurden mit dem Laser des Instruments ChemCam kleine Löcher in die Wand des Bohrlochs geschossen. Das dabei verdampfende Material konnte dann mit einem Spektrometer untersucht werden, was den Wissenschaftler etwas über dessen Zusammensetzung verraten sollte. Auf den Nahaufnahmen des Bohrlochs ist deutlich eine Reihe von Punkten zu sehen, die durch den Laserstrahl von ChemCam entstanden sind.


Das jüngste Bohrloch mit "Einschusslöchern" des ChemCam-Lasers. Das Bohrloch hat einen Durchmesser von 1,6 Zentimetern. Die Aufnahme wurde bei Nacht mit künstlicher Beleuchtung aufgenommen.

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/05/1405-022a.shtml

Das Betriebsteam des Rovers hat entschieden, bei diesem Zwischenstopp keinen weiteren Stein anzubohren, sondern die Fahrt zum Zentralberg baldmöglichst fortzusetzen. Durch die Untersuchung der verschiedenen Gesteinsschichten in den unteren Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters hoffen die Forscher, noch mehr über die Umweltbedingungen in der Frühzeit des Mars und auch über die Klimaveränderungen auf dem Planeten zu lernen.

Das wissenschaftliche Ziel der Mission hatte Curiosity bereits mit den ersten beiden Bohrungen im Bereich Yellowknife Bay erreicht: Die Analyse des dabei gewonnenen Materials hatte nämlich ergeben, dass die Umweltbedingungen auf dem Mars früher einmal bakterielles Leben erlaubt haben könnten.

Der Marsrover Curiosity war Anfang August 2012 im Gale-Krater des Mars gelandet. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern Spirit und Opportunity ist der Rover nicht auf Sonnenenergie zur Versorgung seiner Systeme angewiesen, sondern verfügt zur Stromversorgung über eine Radionuklidbatterie, die Energie aus der Wärme erzeugt, die beim Zerfall von radioaktivem Plutonium-238 frei wird.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/05/1405-022.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Mi 11 Jun - 17:45 7015

Merkurtransit vom Mars aus beobachtet

Der Marsrover Curiosity hat einmal wieder eine Beobachtung gemacht, für die er eigentlich gar nicht konstruiert war. Aus dem Gale-Krater des Roten Planeten konnte der Rover verfolgen, wie der sonnennächste Planet Merkur vor der Sonne vorüberzieht. Merkur war allerdings nur ein verschwommener schwacher Schatten vor der hellen Scheibe unseres Zentralsterns.

Dem Marsrover Curiosity, der gegenwärtig zu den Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters auf dem Roten Planeten unterwegs ist, hat einmal wieder eine Beobachtung gemacht, für die er eigentlich gar nicht konstruiert war: Er beobachtete einen Merkurtransit, also das Vorüberziehen des sonnennächsten Planeten Merkur vor der Sonnenscheibe.

Bei der Beobachtung handelt es sich um den ersten Transit eines Planeten vor unserer Sonne, der von einem anderen Planeten aus verfolgt wurde. Es ist außerdem die erste direkte Beobachtung des Merkur von der Oberfläche des Mars.

Von einer wirklichen Beobachtung kann man jedoch nur mit viel gutem Willen sprechen: Der dunkle Fleck des kleinen Planeten vor der Sonnenscheibe macht nämlich gerade einmal ein Sechstel eines Pixels von Curiositys Kamera aus und ist daher nur als verwaschener Schatten auszumachen. Dessen Bewegung folgt aber genau der Bahn, die man für den Transit des Merkur aus Curiositys Perspektive vorausberechnet hatte.

"Das ist eine Verbeugung vor der Bedeutung von Planetentransits in der Geschichte der Astronomie auf der Erde", meint Mark Lemmon von der Texas A&M University in College Station, der zum Team der Kamera Mastcam gehört. "Aus Beobachtungen von Venustransits wurde auf die Größe des Sonnensystems geschlossen, aus Beobachtungen von Merkurtransits auf die Größe der Sonne."


Der Merkur (Kreuz) zeigte sich nur als schwacher Schatten vor der Sonnenscheibe.

animierte Version: http://astronews.com/news/artikel/2014/06/1406-014a.shtml

Die jetzt vorgestellten Beobachtungen gelangen Curiosity am 3. Juni 2014. Auf den Bildern sind außerdem - und dies sehr viel deutlicher - zwei Sonnenflecken zu sehen, die in etwa so groß wie die Erde sind. Sie bewegen sich allerdings nur entsprechend der Rotationsgeschwindigkeit der Sonne und damit sehr viel langsamer als Merkur.

Der letzte in diesem Jahrhundert von der Erde aus beobachtbare Venustransit ereignete sich im Juni 2012. Ein Merkurtransit wird von unserem Heimatplaneten das nächste Mal am 9. Mai 2016 zu sehen sein. Vom Mars betrachtet, sind solche Transits häufiger. Außerdem sind auch Erdtransits vom Roten Planeten aus zu beobachten. Der nächste Merkurtransit vom Mars wird im April 2015 zu sehen sein, der nächste Venustransit im August 2030. Ein Erdtransit wird sich von der Marsoberfläche im November 2084 beobachten lassen.

Nach mehrwöchigen Untersuchungen in einem "the Kimberley" getauften Bereich befindet sich Curiosity gegenwärtig wieder auf dem Weg zu einem Punkt am Fuß des Zentralbergs des Gale-Kraters, von dem aus sich geschichtete Ablagerungen in den unteren Hangregionen gut erreichen lassen sollten. Curiosity wird dort nach weiteren Hinweisen auf die früheren Umweltbedingungen auf dem Mars suchen.

Curiosity war im August 2012 im Gale-Krater des Mars gelandet und hatte in einem Yellowknife Bay genannten Bereich über mehrere Monate seine Instrumente ausprobiert und getestet. Dabei war es bereits gelungen, das eigentliche Ziel der Mission zu erfüllen, nämlich einen Beweis dafür zu finden, dass es auf dem Mars früher deutlich lebensfreundlichere Bedingungen gab als heute.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/06/1406-014.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Di 24 Jun - 17:05 7082

Ein Marsjahr auf dem Roten Planeten

Der Marsrover Curiosity befindet sich heute seit genau 687 Tagen auf der Oberfläche des Roten Planeten und damit exakt seit einem Marsjahr. Seine eigentliche Aufgabe hatte Curiosity bereits wenige Monate nach der Landung erfüllt: Schon beim Test seiner Instrumente gelang der Nachweis, dass es einst lebensfreundlichere Umweltbedingungen auf dem Mars gab.

Der Marsrover Curiosity war im August 2012 im Gale-Krater des Mars gelandet. Er hatte eine anspruchsvolle Aufgabe: Er sollte nämlich herausfinden, ob es vor langer Zeit, also vor Milliarden von Jahren, auf dem Roten Planeten einmal Umweltbedingungen gab, die primitives Leben erlaubt hätten. Dazu sollte der Rover vor allem geologisch interessante Ablagerungen untersuchen, die man aus dem Orbit an den Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters entdeckt hatte.

Nach der Landung begannen aber zunächst umfangreiche Test der verschiedenen Instrumente des Rovers. In einem Yellowknife Bay getauften Bereich in der Nähe der Landestelle wurden erstmals mit dem Bohrer von Curiosity Steine angebohrt und die Proben anschließend im mitgeführten Laboratorium untersucht.

Die Analyse führte schließlich zu der historischen Erkenntnis, dass es auf dem Mars tatsächlich einmal Umweltbedingungen gegeben hat, die mikrobakterielles Leben ermöglicht hätten - wenn es solches den einmal auf dem Planeten gegeben hat. Eine Bestätigung für einmal vorhandenes Leben auf dem Mars hat Curiosity nicht gefunden und ist dafür auch gar nicht ausgerüstet.

Nach dem so überaus erfolgreichen Test der Instrumente machte sich Curiosity dann vor rund einem Jahr auf den Weg zum eigentlichen Ziel der Mission, den etwa acht Kilometer entfernten Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters. Durch die Untersuchungen dort sollen die zuvor gewonnenen Erkenntnisse bestätigt und außerdem neue Hinweise darüber gesammelt werden, wie, wann und warum sich das Klima und die Umweltbedingungen auf dem Planeten einst so deutlich verändert haben.

Auf diesem Weg befindet sich Curiosity noch immer. Inzwischen hat der Rover insgesamt 7,9 Kilometer auf dem Mars zurückgelegt, 3,9 Kilometer müssen noch zurückgelegt werden, um zu einem geeigneten Einstiegspunkt in die unteren Hangbereiche zu gelangen. Dabei wurde die vorgesehene Route Ende 2013 angepasst, weil der sehr steinige Untergrund zu einer stärkeren Beschädigung der Räder des Rovers geführt hatte als erwartet worden war.


Ein neues Selbstporträt von Curiosity. Es wurde aus zahlreichen Einzelaufnahmen zusammengesetzt, die im April und Mai 2014 mit der Kamera Mars Hand Lens Imager (MAHLI) am Roboterarm des Rovers aufgenommen wurden.

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/06/1406-032a.shtml

Im Frühjahr hatte Curiosity zuletzt einen längere Fahrpause gemacht, um erneut einen Stein anzubohren und dieses Material mit den zuvor gewonnenen Proben vergleichen zu können. Seit Mitte Mai ist der Rover wieder unterwegs und hat innerhalb von 21 Fahrtagen 1,5 Kilometer zurückgelegt. "Wir können nun einige längere Fahrten durchführen und dabei das anwenden, was wir gelernt haben", so Jim Erickson, der Projektmanager für Curiosity am Jet Propulsion Laboratory der NASA. "Wenn man einen anderen Planeten erkundet, muss man mit Überraschungen rechnen. Die scharfkantigen Steine im Sand waren eine böse Überraschung, Yellowknife Bay hingegen eine gute." In der nächsten Zeit soll nun erst einmal gefahren werden, um dem Ziel schnell näher zu kommen.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern Spirit und Opportunity ist Curiosity nicht auf Sonnenenergie zur Versorgung seiner Systeme angewiesen, sondern verfügt zur Stromversorgung über eine Radionuklidbatterie, die Energie aus der Wärme erzeugt, die beim Zerfall von radioaktiven Plutonium-238 frei wird. Auf diese Weise ist der Rover unabhängig vom Sonnenstand und man muss auch nicht befürchten, dass Staub auf den Solarzellen die Stromversorgung beeinträchtigt.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/06/1406-032.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Do 10 Jul - 1:02 7133

Marsrover fährt nun durch interessanteres Gelände

Der Marsrover Curiosity hat Ende des vergangenen Monats einen Bereich verlassen, der im Vorfeld der Landung im Gale-Krater vor rund 23 Monaten eine entscheidende Rolle gespielt hat: seine Landeellipse. Die NASA-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter fotografierte Curiosity genau auf der Grenze dieser als sicher eingestuften Region. Das Gelände könnte nun also interessanter werden.

Der Marsrover Curiosity hat Ende Juni eine Region verlassen, die bei der Landung des Rovers im Gale-Krater vor rund 23 Monaten eine wichtige Rolle spielte: die Landeellipse. Dabei handelt es sich um einen maximal sieben Kilometer breiten und 20 Kilometer langen Bereich im Gale-Krater, der vom Curiosity-Team vor der Landung als "sicher" für eine Landung eingestuft wurde.

Wo genau nämlich Curiosity Anfang August 2012 landen würde, wusste das Team am Jet Propulsion Laboratory im Vorfeld nicht genau: Die exakte Landestelle hing beispielsweise auch von den atmosphärischen Bedingungen am Tag der Landung ab. Die angestrebte Landestelle musste also auch in einem weiteren Umkreis für eine Landung geeignete Bedingungen aufweisen.

Gleichzeitig musste die Stelle auch so gewählt werden, dass der Weg zu den als äußerst interessant geltenden Hängen am Zentralberg des Gale-Kraters nicht zu weit ist. In der sich so ergebenden Landeellipse sollte Curiosity mit einer Wahrscheinlichkeit von ungefähr 99,9 Prozent landen - was dann auch geschah. Am 27. Juni 2014 fuhr der Rover dann erstmals aus diesem Bereich heraus.

Für das Team dürfte nun eine noch interessantere Zeit beginnen. Innerhalb der Landeellipse sollten die Landschaftsstrukturen schließlich überall so beschaffen sein, dass hier eine Landung ohne weiteres möglich gewesen wäre. Außerhalb der Landeellipse sieht dies anders aus. Curiosity wird sich also in den nächsten Monaten auch durch Regionen bewegen, in denen eine Landung als zu gefährlich angesehen worden wäre.


Blick aus dem Marsorbit auf Curiosity. Die Grenze der Landeellipse ist eingetragen. Gut zu erkennen sind auch die Spuren des Rovers im Marssand.

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/07/1407-013a.shtml

Am Tag als Curiosity die imaginäre Grenze der Landeellipse erstmals überquerte, hat die Kamera HiRISE an Bord der NASA-Marssonde Mars Reconnaissance Orbiter eine Aufnahme des Rovers aus dem Orbit des Roten Planeten gemacht. Curiosity ist darauf genau auf der Grenzlinie zu sehen. Außerdem lassen sich auch die Spuren des Rovers im Marssand ausmachen.

Curiosity war im August 2012 im Gale-Krater des Mars gelandet, um herauszufinden, ob es vor langer Zeit, also vor Milliarden von Jahren, auf dem Roten Planeten einmal Umweltbedingungen gab, die primitives Leben erlaubt hätten. Dazu sollte der Rover vor allem geologisch interessante Ablagerungen untersuchen, die man aus dem Orbit an den Hängen des Zentralbergs des Gale-Kraters entdeckt hatte. Entsprechende Hinweise fand Curiosity allerdings bereits bei ersten Tests der Instrumente.

Vor rund einem Jahr machte sich der Rover dann auf den Weg zum eigentlichen Ziel der Mission, zu den etwa acht Kilometer von der Landestelle entfernten Hängen des Zentralbergs. Durch die Untersuchungen dort sollen die zuvor gewonnenen Erkenntnisse bestätigt und außerdem neue Hinweise darüber gesammelt werden, wie, wann und warum sich das Klima und die Umweltbedingungen auf dem Planeten einst so deutlich verändert haben. Insgesamt hat Curiosity bislang mehr als acht Kilometer auf dem Mars zurückgelegt.


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/07/1407-013.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Fr 12 Sep - 14:36 7467

Hänge des Zentralbergs des Gale-Kraters erreicht

Der Marsrover Curiosity, der vor mehr als zwei Jahren im Gale-Krater des Roten Planeten gelandet war, hat den Zentralberg des Kraters erreicht. Die Hänge dieses Bergmassivs waren das ursprüngliche Ziel der Mission. Curiosity soll nun relativ zügig diese bislang unbekannte Bergwelt erkunden.

Vor über einem Jahr hatte der Marsrover Curiosity eine mehrere Kilometer lange Reise begonnen, die das Gefährt aus der Umgebung seines Landeplatzes zum Fuß des Zentralbergs des Gale-Krater bringen sollte. In den Hängen des Bergmassivs, so sahen es die ursprünglichen Missionsplanungen vor, sollte Curiosity auffällige Ablagerungen untersuchen, die den Wissenschaftlern verraten könnten, ob es auf dem Mars einst lebensfreundliche Bedingungen gab.

Es kam allerdings anders: Curiosity lieferte die Antwort auf diese Frage bereits in der Missionsphase, die eigentlich nur zum Testen der Instrumente gedacht war. Trotzdem wollte man die Hänge des Zentralbergs noch erreichen, um die auf dem Kraterboden gesammelten Erkenntnisse an anderer Stelle noch zu ergänzen und zu verifizieren. Im Gale-Krater war Curiosity Anfang August 2012 gelandet.

Nun hat der Rover die ersten Ausläufer des Zentralbergs erreicht. Dieser Berg heißt offiziell Aeolis Mons, wird von der NASA aber nur Mount Sharp genannt. "Curiosity wird nun mit einem neuen Kapitel dieser bislang schon eindrucksvollen Einführung in diese Welt beginnen", so Jim Green, der Direktor der Abteilung für Planetenwissenschaften am NASA-Hauptquartier in Washington. "Nach einer historischen und innovativen Landung und vielen Erfolgen durch wissenschaftliche Entdeckungen freuen wir uns nun auf die Fortsetzung."


Blick in das Amargosa-Tal in den Ausläufern von Aeolis Mons. Nächstes Ziel ist ein Aufschluss namens "Pahrump Hills", der im mittleren oberen Bildbereich zu sehen ist.

Großansicht: http://astronews.com/news/artikel/2014/09/1409-017a.shtml

Zunächst soll Curiosity die unteren Ausläufer des rund 5,5 Kilometer hohen Zentralbergs erforschen. Dabei wird der Rover an einer anderen, näher gelegenen Stelle in die Bergregion einfahren, als ursprünglich geplant, nämlich in der Nähe einer Formation, die die NASA-Wissenschaftler "Pahrump Hills" getauft haben. Das Gelände am jetzt vorgesehenen Einstiegspunkt, so das Team, sei wissenschaftlich interessanter als an der ursprünglich geplanten Stelle.

Gegenwärtig befindet sich Curiosity in einem Bereich, in dem Ausläufer des Berges auf Ablagerungen auf dem Kraterboden treffen, die einst vom nördlichen Kraterrand hinuntergespült wurden. Zu der Entscheidung, früher in die Berghänge einzufahren, hatten Daten der Marssonden im Orbit und auch Untersuchungen von Curiosity beigetragen. Um zum vorgesehenen Einstiegspunkt zu gelangen, wird Curiosity nun zunächst durch ein kleines Tal fahren.

Der Weg zum Fuß des Gale-Kraters verlief anders als ursprünglich vorgesehen, da scharfkantige Steine die Räder des Rovers deutlich stärker beschädigt hatten, als dies vom Team erwartet worden war. Die Route musste daher entsprechend angepasst werden. "Das Radproblem hat mit dazu beigetragen, dass wir mit dem Rover eher als geplant mehr südlich gefahren sind", so Jennifer Trosper, die stellvertretende Projektmanagerin vom Jet Propulsion Laboratory. "Es hatte aber nicht mit der Entscheidung zu tun, schon hier mit dem Aufstieg zu beginnen. Das hatte allein wissenschaftliche Gründe."


Quelle: http://astronews.com/news/artikel/2014/09/1409-017.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Do 5 Feb - 20:38 11228



"Unser heutiges Bild des Tages zeigt einen Blick der NASA-Marssonde Mars Reconnaissance Orbiter in den Gale-Krater des Roten Planeten, den der Marsrover Curiosity gerade erkundet. Und er ist tatsächlich auch zu erkennen - in einem Bereich, den das Curiosity-Team "Pahrump Hills" getauft hat. Die Aufnahme entstand am 13. Dezember 2014.

Pahrump Hills befindet sich am Fuße des Zentralbergs des Gale-Kraters. Dieser Berg heißt offiziell Aeolis Mons, wird von der NASA aber nur Mount Sharp genannt. In den Hängen des Berges, so sahen es die ursprünglichen Missionsplanungen vor, sollte Curiosity auffällige Ablagerungen untersuchen, die den Wissenschaftlern verraten könnten, ob es auf dem Mars einst lebensfreundliche Bedingungen gab.

Es kam allerdings anders: Curiosity lieferte die Antwort auf diese Frage bereits in der Missionsphase, die eigentlich nur zum Testen der Instrumente gedacht war..."


Quelle: http://www.astronews.com/bilddestages/2015/20150205.shtml
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BeitragThema: Re: Marsrover Curiosity   Fr 27 Feb - 13:24 11699

astronews schrieb:


"Er hat es wieder getan: Der Marsrover Curiosity hat erneut einen Stein angebohrt, um eine Probe daraus zur weiteren Analyse zu gewinnen. Die Bohrung in einen Gesteinsbrocken namens "Telegraph Peak" wurde am 24. Februar 2015 durchgeführt. Die Aufnahme entstand dann mithilfe des Mars Hand Lens Imager (MAHLI), der am Roboterarm des Rovers angebracht ist. Die Größe des Bohrlochs beschreibt die NASA als "etwas kleiner als einen U.S. Dime" - diese US-amerikanische 10-Cent-Münze hat einen Durchmesser von knapp 1,8 Zentimetern.

Die Lage von "Telegraph Peak" war auch auf dem Selbstporträt von Curiosity zu erkennen, das die NASA in dieser Woche veröffentlicht hat (siehe dazu Curiosity: Neues Selbstporträt aus dem Gale-Krater vom 25. Februar 2015). Auch dieses basiert auf Aufnahmen von MAHLI..."

Quelle: http://www.astronews.com/bilddestages/2015/20150226.shtml
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