Nothing but the Truth - Wenn sich VT's in Luft auflösen

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 Itokawa

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Galaxys81
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BeitragThema: Itokawa    Di 29 Okt - 2:06 1866

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Itokawa und das Weltraumwetter

Im Jahr 2005 nahm die japanische Sonde Hayabusa eine kleine Probe auf dem Asteroiden Itokawa und brachte sie anschließend zur Erde. Das Material wurde inzwischen in verschiedenen Laboratorien untersucht - auch an der Universität Jena. Bei der dortigen Analyse ließ sich sogar der Einfluss des Weltraumwetters auf den Asteroiden nachweisen.

Mineralogen der Universität Jena haben in ihrem Labor jetzt den Einfluss des sogenannten Weltraumwetters auf einen Asteroiden nachweisen können. Als Weltraumwetter fassen Wissenschaftler bestimmte externe Einflüsse auf ein Objekt zusammen, etwa die kosmische Strahlung, den Sonnenwind oder Partikelströme nach Sonneneruptionen.

Möglich machten diese Untersuchungen Staubpartikel des Asteroiden (25143) Itokawa. An ihnen konnten Prof. Dr. Falko Langenhorst und sein Team Spuren von Partikel-Einschlägen auf der Oberfläche des Asteroiden nachzuweisen. Die Ergebnisse hat der Mineraloge unlängst während der Tagung "HAYABUSA 2013: Symposium of Solar System Materials" im japanischen Sagamihara vorgestellt.



In diesem fest verschraubten Metallzylinder sind vor einem Jahr zwei mikroskopisch kleine Staubkörnchen vom Asteroiden Itokawa am Institut für Geowissenschaften der Universität Jena angeliefert worden. Foto: Jan-Peter Kasper / FSU Jena

Die japanische Weltraumagentur JAXA hatte all diejenigen Wissenschaftler zu der Tagung eingeladen, die Probenmaterial der japanischen Mission Hayabusa untersucht hatten. Die Raumsonde Hayabusa war 2005 auf dem Asteroiden Itokawa gelandet, hatte Bodenproben genommen und sie über eine Distanz von mehr als 40 Millionen Kilometern zur Erde transportiert (astronews.com berichtete). Weltweit hat die JAXA nur acht Forschern außerhalb Japans Material für eigene Untersuchungen zur Verfügung gestellt – einer davon ist der Jenaer Mineraloge Langenhorst.

Ziel seiner Untersuchungen war jedoch nicht, mehr über das Weltraumwetter auf Itokawa zu erfahren:  "Uns interessierten in erster Linie die chemische Zusammensetzung und Kristallbaufehler der Asteroidenminerale, denn diese ermöglichen es, Rückschlüsse auf die Urprozesse unseres Sonnensystems zu ziehen", erläutert Langenhorst. So lassen sich anhand der Mineralzusammensetzung der Staubkörnchen nicht nur Aussagen über die Entstehung des Asteroiden und seiner Geschichte machen. Sie gibt darüber hinaus auch Auskunft über die "Kinderstube" des gesamten Sonnensystems.

Im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter, wo auch Itokawa seine Bahn zieht, ist die Zeit seit der Entstehung der Planeten praktisch stehen geblieben. Seit sich vor etwa 4,5 Milliarden Jahren die Asteroiden um die junge Sonne durch Zusammenballung von Staubpartikeln gebildet haben, sind sie nahezu unverändert geblieben.

Auf der Erde ist das anders: Sie hat sich durch Prozesse wie Kern-Mantel-Trennung, Verwitterung und Plattentektonik kontinuierlich verändert, so dass die ursprünglichen Gesteinsinformationen über die Frühgeschichte "überschrieben" wurden - wie Daten auf einer formatierten Computerfestplatte. "Nur durch Proben von Asteroiden und Kometen können wir heute noch direkte Einblicke in die frühe Entstehungsgeschichte des Sonnensystems erhalten", so Langenhorst.

Die chemische und strukturelle Analyse der Asteroidenpartikel bestätigte die urtümliche Zusammensetzung von Itokawa. Die Staubpartikel bestehen zum überwiegenden Teil aus Silikatmineralen wie Olivin und Pyroxen. Weitere Bestandteile sind Eisen-Nickel-Verbindungen und Eisensulfide. Auch konnten die Spuren der "Weltraum-Bewitterung" anhand der Strukturveränderungen der Minerale eindeutig nachgewiesen werden."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2013/10/1310-036.shtml
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Galaxys81
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BeitragThema: Re: Itokawa    Mi 5 Feb - 15:13 5347

Hier ein Auszug von dem Bericht auf der Seite: http://www.astronews.com

"Blick ins Innere von Itokawa

Mithilfe des New Technology Telescope (NTT) der europäischen Südsternwarte ESO haben Astronomen Indizien dafür gefunden, dass das Innere eines Asteroid alles andere als homogen sein muss. Ein Team beobachtete über viele Jahre den Asteroiden (25143) Itokawa und stellte dabei fest, dass der Brocken in einem Teil eine deutlich höhere Dichte aufweist als im restlichen Bereich.

Der Asteroid (25143) Itokawa gehört mit zu den vergleichsweise gut untersuchten Asteroiden. Der an seiner längsten Stelle rund 535 Meter durchmessende Brocken wurde nämlich von der japanischen Raumsonde Hayabusa besucht, die sogar eine Gesteinsprobe des Asteroiden zur Erde brachte (astronews.com berichtete). Durch die Aufnahmen der Sonde weiß man auch, was für ein eigentümliches Aussehen Itokawa hat: Er ähnelt ein wenig einer Erdnuss.

Doch nicht nur mithilfe von Sonden lassen sich neue Informationen über Asteroiden gewinnen: Jetzt haben Astronomen die Ergebnisse detaillierter Beobachtungen von Itokawa mit dem New Technology Telescope (NTT) der europäischen Südsternwarte ESO vorgestellt, die zwischen 2001 und 2013 gemacht wurden. Diese Daten kombinierten sie mit theoretischen Arbeiten, die beschreiben, wie Asteroiden Wärme abstrahlen.



(Screenshot: astronews) Großansicht: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/02/1402-006a.shtml

Mit dem NTT haben die Astronomen die winzigen Helligkeitsschwankungen ausgewertet, die durch die Rotation des Asteroiden entstehen. Damit ließ sich die Geschwindigkeit der Drehung von Itokawa um die eigene Achse sehr genau bestimmen und man konnte auch Änderungen dieser Rotation im Verlauf der Zeit messen. Da die Form des Asteroiden bekannt war, erlaubte dies auch Aussagen über den inneren Aufbau des Brockens - und dieser scheint komplexer zu sein, als bislang angenommen.

"Es ist das erste Mal, dass es uns gelungen ist, etwas über das Innere eines Asteroiden zu erfahren", meint Stephen Lowry von der University of Kent. "Wir sehen deutlich, dass Itokawa eine sehr verschiedenartige Struktur aufweist - dies ist ein wichtiger Schritt, um die Gesteinsobjekte in unserer Sonnensystem besser zu verstehen."

Für ihre Untersuchung haben sich die Astronomen die Tatsache zunutze gemacht, das die Eigenrotation von Asteroiden und anderen kleinen Objekten im Sonnensystem durch die Sonnenstrahlung beeinflusst werden kann. Dieses Phänomen ist als Yarkovsky-O'Keefe-Radzievskii-Paddack-Effekt, kurz YORP-Effekt, bekannt. Es wird durch Sonnenlicht verursacht, das von einem Asteroiden absorbiert und in Form von Wärmestrahlung wieder ausgesandt wird.

Hat ein Asteroid dabei eine sehr unregelmäßige Oberfläche, geschieht diese Wärmeabstrahlung nicht in alle Richtungen gleichmäßig, wodurch die Eigendrehung des Objekts geringfügig aber beständig verändert wird. Lowry konnte nun mit seinem Team messen, dass die Periode der Eigendrehung von Itokawa durch den YORP-Effekt offenbar ganz langsam zunimmt - um 0,045 Sekunden pro Jahr."


Quelle und ganzer Artikel: http://www.astronews.com/news/artikel/2014/02/1402-006.shtml
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